The Weight of Objects

The Weight of Objects is a portrait project by Ramsay de Give and Kristen Joy Watts. Each diptych features a portrait of an individual and an object with a story.

A great photo project, which gains depth and tells nice stories through all the short statements of the portrayed.

Fotoserie: Menschen mit dem Fisch, dem sie ähnlich sehen

Eine hervorragende Fotoserie von Ted Sabarese.

Das Portrait: Einfachheit, Ehrlichkeit und ein bisschen Romantik.

Aleksey Kovalev:

Gute Portraitfotos sollten meiner Meinung nach eine gewisse Intimität ausstrahlen. Es kommt also nicht auf Äußerlichkeiten an, sondern darauf, dass man eine stimmige Situation schafft, in der sich der Portraitierte wohl fühlt – und nicht bedrängt.

Gute Gedanken zum Thema Portraitfotografie und Fotos, die erstere perfekt unterstreichen.

Portraits vom Burning Man Festival 2011

Tolle Portraits von abgefahrenen Protagonisten. Das mobile „Fotostudio“ ist auch super cool. Rein optisch gefallen mir die Bilder bei Dämmerung am Besten.

Es ist da! Seattle 100, Portrait of a City

Was soll ich sagen? Ihr seht es selbst. Seattle 100 – Portrait of a City* von Chase Jarvis ist da. Und Yeah, was freue ich mich!

Mehr wollte ich auch gar nicht. Schönen Abend noch!

Update: Gerade entdeckt, dass die Website zum Buch online ist: http://s100.chasejarvis.com

Außerdem ein Video:

*Affiliate Link. Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine Provision und ihr unterstützt visuelleGedanken.de. Aber keine Angst, der Preis für euch bleibt unverändert.

Seattle 100, ein Fotobuch von Chase Jarvis

Kurze Meldung zwischendurch. Chase Jarvis bringt im Oktober sein drittes Buch raus. Seattle 100.

Es ist ein Fotobuch mit mehr als 300 schwarz/weiß Portraits samt Biografien von Menschen aus Seattle. Künstler, Musiker, Autoren, Wissenschafter, Restaurantbesitzer, DJs, Filmmacher, Bauunternehmer und viele mehr. Es ist ein kultureller Querschnitt und alle haben eines gemeinsam: Sie sind, jeder auf seine Art, etwas besonderes.

Das Buch hat ein Hardcover, ist 240 Seiten stark, 10″x10″ groß und kostet nur 32,99 € bei Amazon. Das Buch wird im Oktober erscheinen, man kann aber schon jetzt vorbestellen und es wird auch erstmal nur eine limitierte Auflage geben. Nach dem ich schon Chase‘ erstes Fotobuch zum Stevens Pass haben wollte, aber nicht kaufte, da es nicht über Amazon zu bekommen war, habe ich dies mal sofort zugeschlagen.

Es wird von jetzt bis Veröffentlichung des Buches übrigens einige Behind the Scenes Einträge in Chase‘ Blog geben, die den Prozess von der Idee bis zum fertigen Buch dokumentieren.

Photos von alten Menschen

He was wandering around Recoleta near the cemetary with an old-fashioned (like 1920s old) camera selling potraits. He asked if he could take our picture and then we asked if we could take his.

Vor einiger Zeit kam in den Kommentaren hier mal auf, dass ich und viele andere oft nur Fotografen vorstellen, die Photos von hübschen Models machen und doch irgendwie alle in eine Schublade fallen. Um das mal überspitzt auszudrücken.

Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht nach Photos von alten Menschen und bin dabei auf den tollen Blog „photos of old people“ (Twitter) gestoßen. Ich mag die Idee und die Einfachheit des Blogs sehr. Ein Eintrag besteht einfach nur aus einem oder mehreren Photos und ein paar kurzen Sätzen über die abgebildete Person. Meist sind es Menschen, die die Fotografen auf der Straße angesprochen haben.

Die Fotos sind kaum bearbeitet, was ich teilweise etwas langweilig finde, auf der anderen Seite aber auch sehr gut und passend ist, da sie so die Normalität, Echtheit und Alltag gut wieder spiegeln, aus dem die Photos stammen. Sie gewinnen so an Authentizität und lassen eine gewisse Nähe zu. Das ist gut.

Leider konnte ich nichts über die Fotografen heraus finden. Aber offenbar ist es nicht nur eine(r), da in den Beschreibungen gerne die Sprache von „wir“ ist.

Der Blog scheint leider nicht mehr wirklich regelmäßige aktualisiert zu werden, bietet aber ein Archiv in dem man einige Menschen und kurze Geschichten findet. Ich mag’s!
Schaut doch mal rein.

Kevin Lynch fotografiert Kirsten Dunst

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Wahnsinnig gute Portraitserie von Kevin Lynch über Kirsten Dunst. Die Fotos sind sehr einfühlsam und liebevoll. Ich mag außerdem diese eher ungewöhnliche Farbgebung der Fotos. Sie unterstreicht die aufgebaute Stimmung noch mal zusätzlich.

Kevin Lynch macht noch einige weitere gute Fotos: Kevin Lynch Photography

Gefunden bei Zimtstern.in

Monkigirls wear cool Jeans!

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Gestern Abend waren wir (Marcel, Jan, Maria, Ivy, Markus und die Ponyranchmädchen) auf einer Vernissageparty von Monki, einem Modelabel, das ganz frisch einen Store in Hamburg eröffnet hat.
Es ging um Jeans, die einige Mädels (und Jungs?) im Laufe des Tages selebst gestaltet hatten. Es gab kostenlose Getränke, hübsche Menschen, Ballons und hippe Musik. Irgendwo dazwischen waren wir und machten Fotos.
Leider war irgendwann meine 4GB Karte voll. Ärgerlich.
Ich habe mit hoher ISO und ohne Blitz fotografiert. Die Stimmung kommt so ganz gut rüber. Diesem krassen Farbton war allerdings nicht leicht beizukommen in der Nachbearbeitung. Alles in Aperture 3 gemacht. Genutztes Objektiv war mal wieder das 50er 1.8.

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Fotograf Markus Schwarze im Interview zu seinem Fotoprojekt „Picture of the Day“

Durch den Pool der visuelleGedanken Flickr Gruppe stolperte ich in letzte Zeit immer und immer wieder über die Portraits von Markus Schwarze.

markus_schwarzeDann schaute ich mal genauer nach wer Markus ist und was er da macht. Es stellte sich heraus, dass Markus ein Fotoprojekt am Laufen hat, bei dem er jeden Tag ein Foto macht. Kurzerhand schrieb ich ihn an und fragte ihn ob er Lust hätte ein wenig über das Projekt zu sprechen. Ich stellte ihm ein paar Fragen, die ihr nun hier lesen könnt. Viel Spaß damit!

Martin Wolf: Hallo Markus, stell dich doch meinen Lesern erstmal kurz vor.
Markus Schwarze: Hallo Martin, erst einmal vielen Dank für die Einladung. So nun will ich mich mal vorstellen. Meine Name ist, wie schon geschrieben, Markus Schwarze. Ich bin mittlerweile 31 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter (5 und 7 Jahre). Hauptberuflich arbeite ich als Teamleiter (Softwareentwicklung) in einer großen Werbeagentur und kümmere mich dort um die Entwicklung von Projekten wie z.B. Onlinekonfiguratoren, Online-plattformen. Das arbeiten bringt mir dort sehr viel Spaß, hat aber auch eine Kehrseite. Ich bin ein Mensch der gerne sieht was er gemacht hat,  was in meiner normalen Tätigkeit als Softwareentwickler nicht immer möglich ist. Zur Fotografie kam ich mit etwa 12 Jahren, als ich das erste mal die Kamera von meinem Vater (Canon AT-1) in der Hand hatte. Ich sollte ein Foto von meinem Vater und meiner Mutter machen. Der Urlaub war für mein Vater gegessen, da ich die restlichen 2 1/2 Wochen mit der Kamera rumhantiert habe. Leider hat sich das nach dem Urlaub, als wir die Bilder vom Entwickler abgeholt haben, als Fehler herausgestellt – es waren nicht viele Bilder dabei die „fürs Familienalbum“ taugten. Das sollte sich aber schnell ändern. Mein Vater hat mir die Kamera überlassen und sich selber eine neue (keine Ahnung mehr welche) gekauft.

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Was ich als sehr hilfreich fand, war das mir mein Vater ein Objektiv gekauft hat – eine 50mm Festbrennweite. Ich habe bis vor 2 Jahren immer noch Analog fotografiert, nicht weil ich ein Gegner von Digitalem-Zeug bin, sondern weil ich Angst hatte, das die gemachten Bilder auf der Festplatte verschwinden. Für mich ist die Fotografie eine art Dokumentation. Ob diese nun „künstlich“ (Fineart, bzw. viel EBV) oder wirklich realistisch ist, spielt dabei für mich keine Rolle. Ich bin nun vor 2 Jahren auf eine Digitale Spiegelreflex umgestiegen – die Canon EOS 450D. Die Kamera ist wirklich nicht schlecht. Ich habe jedoch relativ schnell (2 Monate) gemerkt, das die 450D nicht reicht. Ich habe mich relativ schnell für die Vollformatkamera EOS 5D entschieden. Diese Kamera bietet einfach alles, was ich zum fotografieren brauche – nicht mehr und nicht weniger.

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