Eine Stadt auf Fotopapier

Gerade habe ich das Projekt „Eine Stadt auf Fotopapier“ unterstützt. Wenn euch interessiert worum es dabei geht, schaut das obige Video oder lest zumindest diese kurze Zusammenfassung:

Die Stadt Alfeld in Niedersachsen besitzt etwas, das sie vor anderen westdeutschen Städten auszeichnet – eine fast lückenlose Dokumentation ihres Alltags in Fotografien zweier Fotografen – Vater und Sohn, Richard und Eberhard Püscher, die fünf Jahrzehnte erfasst, jene fünf Jahrzehnte, für die sich heute der Begriff der „alten Bundesrepublik“ durchgesetzt hat. Das Buch „Eine Stadt auf Fotopapier“ ist eine kommentierte Bestandsaufnahme. Es geht um die Geschichten hinter den Bildern, im soziologischen wie literarischen Sinne.

Ein tolles Projekt wie ich finde und daher hoffe ich, dass auch der ein oder andere von euch ein paar Euro dazu gibt damit das Buch Wirklichkeit wird.

f5punkt6

Christoph Boecken:

Meine Arbeit ist fürs erste getan…

… jetzt seid ihr dran. Willkommen bei f5punkt6.

Christoph hat ein schönes neues Projekt ins Leben gerufen. Es heißt f5punkt6 und soll in Zukunft einen aktuellen Ãœberblick über die deutschsprachige Fotoblog-Szene geben. D.h. es werden die Beiträge der angemeldeten Blogs aus dem RSS Feed gelesen und in aufbereiteter Darstellung präsentiert. Natürlich nicht komplett, sondern nur im Anriss. Und Christoph nimmt auch nur Blogs auf, die sich selbst anmelden, also keine Angst.

In meinen Augen klingt das nach einem tollen Projekt, das ich gerne wo ich kann unterstützen möchte. Danke Christoph!

Und jetzt hopp, alle anmelden.

Zweiter Monatsbericht vom iPhone-Projekt

Martin Gommel:

Das iPhone ist für mich mittlerweile die Kamera geworden. Gedanken an meine 5D verschwende ich seltenst, wobei diese nicht an Reiz verloren hat. Die Vorteile, auf der Straße unerkannt zu bleiben und nicht ernst genommen zu werden, sind nach wie vor evident und nicht zu vergleichen mit dem Fotografieren hinter dem Vollformat-Trümmer.

Schöner zweiter Monatsbericht zum iPhone-Projekt von Martin. Ich mag seine rauschen-Serie, freue mich aber auch wieder auf „normale“ Fotos.

Erster Monatsbericht vom iPhone-Projekt

Martin Gommel:

Das Fotografieren selbst habe ich mir auf alle zwei bis drei Tage gelegt und dann mache ich im Schnitt 200 bis 300 Aufnahmen. Wobei ich pro Motiv meist zwischen zwei und fünf Mal auslöse, um mir hinterher die Rosinen rauspicken zu können. Außerdem habe ich dann genügend Fotos, um jeden Tag mindestes eines zu veröffentlichen.

Mein Freund Martin Gommel von Kwerfeldein.de berichtet über den ersten Monat, den er ausschliesslich mit dem iPhone auf der Straße fotografiert hat. Scheint bisher nach kurzen anfänglichen Schwierigkeiten gut zu laufen. Ich drücke ihm die Daumen und bin schon gespannt auf den nächsten Bericht und weitere Fotos.

The Weight of Objects

The Weight of Objects is a portrait project by Ramsay de Give and Kristen Joy Watts. Each diptych features a portrait of an individual and an object with a story.

A great photo project, which gains depth and tells nice stories through all the short statements of the portrayed.

Im Gespräch mit Jens Franke über sein „HUNDERT TAGE“-Projekt

Hallo Jens, einige Leser kennen dich vielleicht schon von deinem Projekt “Lebensraum Eilenriede”, das mir auch schon sehr gut gefiel. Aber für alle anderen: Stell dich doch einfach kurz mal vor.

Meine Brötchen verdiene ich als freiberuflicher Senior Interactive Developer, Dozent und Autor. Die Fotografie bewahre ich mir seit knapp 10 Jahren als Hobby, dem ich mal mehr und mal weniger Zeit widmen kann.

Seit gut drei Jahren habe ich meine Kamera aber wieder fast täglich auf den Spaziergängen mit meinem Hund dabei. Das Resultat dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Fotografie war im letzten Jahr das Kalenderprojekt “Lebensraum Eilenriede”, wo der Erlös einer Einrichtung im hannoverschen Stadtwald gespendet wurde.

Aus fotografischem Antrieb habe ich ansonsten bis dato Norwegen, Schweden, Island und Österreich zu Fuß, mit Ski und mit Kanu bereist.

Die klassischste aller Fragen darf natürlich nicht fehlen: Wie kamst du auf die Idee für das Projekt “HUNDERT TAGE – zu Fuß durch Deutschland mit Jens Franke”?

Der Ursprung der Idee war, dass ich mir nach 10 Jahren Arbeit einen längeren Urlaub gönnen wollte. Motiviert von einigen Weltenbummlern in meinem Freundeskreis schwebten mir auch erst ferne Länder oder der bekannte hohe Norden vor.

Als Dauer hatte ich initial an zwei oder drei Monate gedacht, aber das klang mir zu gewöhnlich. Da ich in meinem Leben immer probiere alles mit 100% zu machen, stand auf einmal die Zahl 100 im Raum und die fühlte sich sofort richtig an.

Aus den fernen Ländern wurde die Heimat Deutschland. Eine Heimat, von der ich vor allem im süddeutschen Raum wenige der landschaftlichen und kulinarischen Schätze, Geschichte und Brauchtümer kannte. Zudem gab mir Deutschland das Gefühl, dass die Anreise mit Hund deutlich leichter wird, er immer willkommen sein wird und auch seine Verpflegung kein Problem werden würde.

Hundert Tage sind ja recht lange. Wo hast du die Zeit hergenommen und wie finanziert sich so eine Reise?

Es bedurfte einiger Abstimmungen, um bei meinen drei Standbeinen einen Freiraum von 100 Tagen zu schaffen, aber am Ende war den Mut aufzubringen schwieriger als die eigentliche Umsetzung. Die Reise habe ich mir durch fleißiges sparen in den letzten zehn Jahren komplett selbst finanziert.

Wie weit im Vorfeld hast du angefangen zu planen, was gab es besonders zu beachten? Wie ist die Route entstanden und hattest du Hotels/Pensionen schon im Vorfeld gebucht?

Die Idee zu der Reise entstand im Sommer des letzten Jahres. Die Planung nahm zirka 8 Monate in Anspruch, wobei das Wort Planung ein wenig hochgestochen ist. Ich habe viele Dokumentationen über Deutschland (“Die Deutschen” und “Deutschland von oben“) gesehen, ich las klassische Literatur wie die Harzreise von Heinrich Heine, die Sozialstudie “Deutschland umsonst” von Michael Holzach, recherchierte in Bild- und Naturbüchern, wie “Wildes Deutschland” und “Deutschlands unberührte Naturparadiese” von Norbert Rosing, “Der deutsche Wald” von Detlev Arens und “Deutschlands Wälder” von Olaf Scholz und Peter Laufmann.

Die grobe Reiseroute nahm Form an, bestand aber eher noch aus Gebieten und weniger aus definierten Orten und Wegen. Die Detailplanung war Teil der eigentlichen Reise und ich plante immer für ca. eine Woche im voraus. Die anfängliche Naivität, dass man in den Ortschaften sicherlich immer eine Unterkunft finden würde, legte sich schnell. Mit Hund für eine Nacht bist Du nicht gerade die Wunschvorstellung eines Gastes. So probierte ich immer 3-4 Tage im Voraus eine Unterkunft für uns zu finden. Es war eine Mischung aus Berghütten, Pensionen, Hostels und schäbigen Hotels. Ein unglaublicher Einblick in die Welt der Brauntöne, die einen eigenen Pantonefächer verdient hätten.

Ist das Projekt für dich mehr ein Fotografieprojekt, in dem du Deutschland zeigen möchtest, oder ist die Fotografie eher ein Nebenprodukt der eigentlichen Reise?

Am besten lässt sich das Ziel der Reise mit dem norwegischen Begriff “Friluftsliv” zusammenfassen. Mir ging es in erster Linie um die Erholung im Freien. Ohne die Zwänge des Alltags und mit einer ordentlich Portion Ruhe die unbekannten Orte zu Fuß erkunden und zu erleben.

Im Vorfeld wußte ich nicht, ob ich Lust haben werde 100 Tage am Stück jeden Tag so viel Zeit der Fotografie zu widmen. Heute weiß ich, dass die Fotografie und das Schreiben des Reisetagebuchs ein wichtiges Vehikel für die tägliche Motivation und der Antrieb auf mehr als 43000 Höhenmetern und über 1200 Kilometer war.

Die Kombination aus Bild und Text kann ich nur jedem Reisenden empfehlen, weil sie wohl Gegenspieler als auch Verbündete sein können. Ich habe mir vorgenommen selbst auf kurzen Reisen in Zukunft ein Tagebuch in der Art zu führen, weil man so Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke besser ins Gedächtnis rufen kann.

Zum kompletten Artikel →

Das 11 Fragen Projekt

Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an das 11 Fragen Projekt. Gestartet Ende September 2010 dümpelt es in letzter Zeit so vor sich hin und es kamen kaum neue Leute hinzu. Das liegt nicht etwa daran, dass nicht mehr Leute mit gemacht haben, ganz im Gegenteil. Die Menge der Teilnahmen hat mich so überrumpelt, dass ich nicht hinter her kam. Ich habe dann trotzdem versucht in regelmäßigen Abständen die neuen Antworten hoch zu laden. Irgendwann ist es im Sand verlaufen. Mein schlechtes Gewissen habe ich aber noch im Nacken und zudem finde ich die Idee noch immer sehr gut.

Das Projekt ist also nicht tot und soll nun weiter gehen. Mein 11-Fragen-Postfach ist noch voll und ich werde versuchen wieder in regelmäßigen Abständen neue Antworten ein zu pflegen. Heute kam zum Beispiel Benjamin Schmieg dazu.

Ich dachte auch schon daran etwas zu bauen, mit dem jeder seine Antworten und Bilder selbst hochladen und editieren kann. Würde allerdings auch etwas Arbeit und das Besitzen von freier Zeit bedeuten, und letztere frisst derzeit die Arbeit an QUOTE.fm. Was natürlich auch sehr schön ist. Closed beta, wir kommen! Aber das nur am Rande.

Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher, wie ihr das finden würdet?

Dasein Still Cranking — More Excitement To Come

Chase Jarvis:

In short, this is larger and more successful that I’d ever imagined. Despite there only being 5 days left to have your images become a part of this project (submission period ends on Friday June 24th at midnight PDT at InvitationToHang.com)

Wow, die Zeit verging schnell. Ich habe schon ein paar Fotos online eingesendet und war ja auch vor Ort und habe mein Portrait aufgehangen. Ein wirkliches tolles Projekt, das scheinbar mit Ende der Installation im Ace Hotel noch lange nicht sein endgültiges Ende gefunden hat. Ich bin gespannt auf das, was da noch kommen mag.

Where can we go from here? We’ll know soon enough, but for now, I’m just hoping to continue to see your cool fine art work pouring in. We’re all in this together.

tidenhub 2011

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Ignite letztes Jahr. Dieses Jahr gibt es etwas besseres. tidenhub 2011.

Der Unterschied zwischen den Gezeiten Ebbe und Flut. Jeder, der schon mal sein eigenes Projekt hatte, wird diese Differenz kennen. Die emotionale Achterbahnfahrt zwischen dem erniedrigenden Tief und dem absoluten Hoch. Das pushende High, das Flügel verleiht, aber auch den schmerzenden Punkt, an dem man am liebsten Alles hinschmeißen möchte.

Und wir wollen es hören von euch! In 6 Minuten und 40 Sekunden. 20 mal 20 Sekunden. Auf 20 Folien sollst du uns und den anderen Zuhörern dein Ding vorstellen! Insgesamt wird es 10 Vorträge geben, die inspirieren, zum Nachdenken anregen oder uns zum lachen bringen.

Datum: 10. März 2011, 19:30 Uhr · Ort: Lerchenstraße 16a, 22767 Hamburg

Also egal ob ihr etwas vortragen oder einfach nur lustige und interessante Vorträge hören möchtet, meldet euch an und seid dabei!

Das Design hat übrigens Marcel gemacht und ich habe es umgesetzt (mit kurzer Hilfe von Mathias.). HTML5-Anfänge und viel CSS3-Kram. <3
In webkit-Browsern sieht alles übrigens am schönsten aus und es gibt kleine Animationen oder Ähnliches zu entdecken. Aber auch in allen anderen Browsern funktioniert alles bestens.

Das war unser erstes komplettes, kleines Projekt bei den Elbdudlern.

Projekt „Lebensraum Eilenriede“ von Jens Franke

Es ist jetzt schon fast einen Monat her, dass ich folgende E-Mail bekam:

Hallo Martin,
als treuer, aber stiller Leser der ersten Stunde möchte mich bei Dir für deine vielen interessanten und lehrreichen Artikel bedanken.

Der kleine Dank ist ein Link zu meinem persönlichen Projekt, was Du durch dein Schreiben auch immer wieder ein Stück voran getrieben hast – unbewusst für Dich, bewusst für mich.

Ich hoffe Dir das Projekt, die Bilder oder das Making-of Video gefallen Dir.

http://www.lebensraum-eilenriede.de

Liebe Grüße Jens

Ich habe mir das Projekt angeschaut und für wirklich gut befunden. Alles stimmt. Fotos, Idee, Aufmachung, Video, Kalender (Vielleicht noch ein kurzfristiges Weihnachtsgeschenk). Sehr schön. Schaut euch doch mal das Video an und besucht die Webseite.