Dublins verstoßene und misshandelte Pferde, fotografiert von Gianpaolo La Paglia

Gianpaolo La Pagila:

If the real estate and debt disaster in Ireland have filled the front pages of the most important news papers around the world, another unexpected consequence of the economic recession is the abandonment of horses. During Ireland’s boom years, indeed, thousands of people bought horses as a status symbol but since incomes have been reducing, a lot of horses are being abandoned on public land. Their upkeep, nowadays, costs around €30 and more per day, too much for people who are losing their jobs.

Erschütternde und traurige Fakten, die Gianpaolo perfekt in Fotografien voller Leid umsetzt, die es schaffen mich persönlich emotional mitzunehmen. Starke Arbeiten. Eine Slideshow aller Fotos gibt’s hier.

Den Blick gen Himmel

Immer wieder zieht es meinem Blick nach oben, wenn ich draußen fotografiere. Ich mag Silhouetten, die sich gegen einen dramatischen Himmel abzeichnen, aber auch generell die Perspektive oder einfach schöne Wolkenformationen.

Gestern war ich direkt nach dem Aufstehen draußen und bin eine Runde spazieren gegangen. Wie so oft in letzter Zeit hatte ich kein wirkliches Ziel und bin einfach mal in irgendeine Richtung gelaufen. Manchmal, meistens sogar, hat man Glück und entdeckt irgendwas spannendes, wenn man nur genau genug hin schaut. Gestern war der Weg relativ unspektakulär. Die Sonne stieg aber so schön hinter den Hochhäusern auf und immer wieder zog es meinen Blick dort hin.
Entstanden ist eine kleine Serie, die den Blick gen Himmel richtet.

Eine dreiteilige Videoserie über Street Fotografie

Irgendwo in einem der letzten Einträge wurde mir von jemandem diese dreiteilige Serie über Street Fotografie empfohlen. Und das zu recht. Sehr inspirierend. Severin Koller kommt übrigens auch darin vor. Außerdem Chris Weeks, Frank Jackson and Mario Anzuoni. Unbedingt anschauen, wenn euch das Thema interessiert.

Einfach mal treiben lassen..

Gerade eine wunderbare, wenn auch kurze, Fotoserie gefunden.

Die Fotografin liegt dabei immer irgendwo im Wasser. Sei es ein See oder das Meer. Dabei lehnt sie sich zurück und fotografiert ihre Füße samt Umgebung. Eine witzige Idee und schön umgesetzt.

Außerdem gleich wieder ein neuer reiner Fotoblog in meinem Reader. Bin derzeit ohnehin großer Fan dieser Art Blogs. Wenn ihr noch mehr in der Richtung kennt, immer her damit.

Hier geht’s zu den Füßen von Jacinta Moore. Und Flickr hat sie auch.

Kevin Lynch fotografiert Kirsten Dunst

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Wahnsinnig gute Portraitserie von Kevin Lynch über Kirsten Dunst. Die Fotos sind sehr einfühlsam und liebevoll. Ich mag außerdem diese eher ungewöhnliche Farbgebung der Fotos. Sie unterstreicht die aufgebaute Stimmung noch mal zusätzlich.

Kevin Lynch macht noch einige weitere gute Fotos: Kevin Lynch Photography

Gefunden bei Zimtstern.in

Gastartikelserie: Portraitfotografie #5

Nach einer Reihe von Artikeln folgt nun der Letzte aus meiner Serie. Ich habe viel darüber gesprochen was zu beachten ist beim Fotografieren und welche Tricks es gibt. Sicherlich könnte man diese Serie noch beliebig lang erweitern und füllen doch irgendwann liegt es an einem selbst, aus dem was man weiß, etwas zu machen. Man hat ein gewisses Hintergrundwissen und dann liegt es an einem selbst dieses umzusetzen. Zu fotografieren und seinen eigenen Stil zu entwickeln.

3840857868_5156460e8e_oWenn man durch Communitys klickt sieht man häufig die gleichen Bilder und nur wenige die sich von der Masse absetzen, die einem ins Auge stechen. Es gilt also sein eigenes Ding zu machen, sich selbst zu finden und mit Kreativät und Spaß an der Sache aus der Menge raus zu stechen. Oft sehe ich Bilder von Fotografen die mit der Fotografie ihr Geld verdienen und im Umkreis wohnen, dabei fällt mir  auf dass diese den Spaß und die Kreativität an ihrer Arbeit wohl völlig verloren haben. Da sieht man Bilder vor weißem Hintergrund ohne irgendwelche Akzente durch Schatten, sondern mit einfacher Ausleuchtung, die diese dann Teuer verkaufen und da kann man, als Hobbyfotograf, locker mithalten und übertrumpfen. Das Feedback bekomme ich auch von Models.

Also scheut euch nicht andere Perspektiven und Blickwinkel auszuprobieren, versucht einmal komplett aus dem Rahmen zu brechen und macht etwas das niemand erwartet, wichtig dabei ist nur, dass ihr Spaß habt und schon läuft die Sache von alleine!

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Gastartikelserie: Portraitfotografie #4

Diese Woche geht’s wieder pünktlich mit der Gastartikelserie von Martin Holzner weiter. Dies wird der vorletzte Artikel sein. Nachdem es letzte Woche darum ging, was man bei einem Shooting beachten sollte, erzählt er heute von einer Möglichkeit, alle eigenen Ideen unter einen Hut zu bringen. Viel Spaß damit!

Es gab eine Zeit im Sommer, da war ich frustriert. Es standen Shootings ohne Ende vor der Tür, doch irgendwie gab es mir nichts mehr, ich fühlte mich wie ein Haus und Hof Fotograf. Ich benutzte die gleichen Posen, die gleichen Bildausschnitte. Ich habe das abgerufen wo ich wusste, dass es ohne größere Probleme funktioniert. Mit Kunst oder Kreativität hatte das nicht viel zu tun.

Irgendwann kommt einfach der Punkt an dem man selbst merkt, dass sich etwas ändern muss. Man stellt sich Fragen ob es sinnvoll ist komplett ohne Ideen was man machen will, in ein Shooting zu gehen, zumal man das Model ja meist nicht kennt und damit auch nicht unbedingt viel darüber redet oder bespricht was man genau machen will. Wenn man von einem Shooting nach Hause kommt, keinen Spaß hatte und beim Betrachten selbst nur an sich selbst kritisiert, dann sollte man definitiv etwas ändern und den Spaß an der Fotografie wieder suchen, denn ohne werden auch die Bilder nichts. Zum kompletten Artikel →

Gastartikelserie: Portraitfotografie #3

Nachdem die letzten beiden Artikel mehr um die Theorie gingen will ich heute einmal ein paar kleine Tipps zum Shooting an sich, den Umgang mit den Models und den Posen geben.

Der Umgang mit dem Model

Das ist wohl das A und O bei einem Shooting, denn wenn euer Model sich nicht wohl fühlt dann sieht man das auch auf den Bildern. Sehr schnell wird sich in ihrem Gesicht eine unzufriedene Stimmung zeigen, man wird sehen wenn es etwas nicht gern macht oder keine Lust hat und damit ist euer Bild nicht so schön, wie es sein könnte.  – Ausser man will diese Stimmung auf den Bildern haben ;-)) – Also was tun? Was vermeiden?  Es gibt gewisse Tricks die es dem Model erleichtern sich wohl zu fühlen.
Zum einem ist es wichtig, dass das Model auch denkt dass ihr wollt das es auf den Bildern gut aussieht. Damit man dies schafft reicht es im Grunde schon wenn ihr dem Model ein paar Haare aus dem Gesicht streicht oder es darauf aufmerksam macht dass ihr hier und da ein Haar wegsteht. Dabei ist es aber nicht einmal unbedingt wichtig dass dies auch in Wirklichkeit der Fall ist. Ungeschickt ist natürlich wenn ihr dem Model gleich mal Dreck vom Hintern wegmacht, aber ich glaube das versteht sich von selbst.
Zum anderem ist es wichtig dass auch die gesprochene Sprache stimmt. Egal wen ihr shootet Kommandos wie „Brust raus, Arsch rein“ lassen jedes Model zweifeln. Auch wenn es vielleicht lachen wird, denkt es unterbewusst an ihre eigenen Makel und wird sich damit auch nicht mehr so wohl fühlen, was man wiederum im Bild sehen wird. Jegliche Kommandos die in irgend einer Weise das Model kritisieren sind also definitiv zu vermeiden, zumal man dies in den aller meisten Fällen auch freundlicher sagen kann. Der typische Spruch „Bauch rein, Brust raus“ zum Beispiel lässt sich ganz einfach mit dem Kommando „Hohlkreuz bitte“ bezwecken. Ein Bitte und Danke tut natürlich auch nicht weh und sorgt bei einem Shooting für eine gute Stimmung. Sollte der Bauch dann immer noch stören, retuschiert ihn in Photoshop mit dem Verflüssigen Werkzeug.

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Gastartikelserie: Portraitfotografie #2

Nachdem es letzte Woche losging mit dem allgemeinen Einstieg und ersten Gehversuchen in der Portraitfotografie von Martin, geht es heute mit einem sehr wichtigen Thema weiter: Den Models.
Viel Spaß mit dem zweiten Teil der Portraitfotografieserie von Martin Holzner.

Was – Portraitfotografie?

Portrait – Fotografie, will ich das wirklich machen? Die meisten stellen sich diese Frage nur sich selbst, denn an Models ranzukommen scheint unmöglich. Ein Landschaftsfotograf hat die Natur, der geht aus der Tür und kann losknipsen wobei der Portraitfotograf erstmal warten muss, bis jemand Zeit hat und das ist, so denkt man, nicht all zu oft der Fall. Doch die Vermutung ist falsch, denn Models gibt es mehr als man denkt.

Durch die Freunde bekannt werden.

Als aller erstes ist meist der Freundeskreis dran. Man hat sowieso nicht viel Erfahrung und darum müssen, wie letzte Woche schon erwähnt, erste einmal die dran glauben, zu denen man Vertrauen hat. Doch das ist nicht unbedingt schlecht, denn wenn diesen die Bilder gefallen stellen sie die Bilder von ganz alleine in irgendwelche Communitys womit ihr dann schon fast gewonnen habt. Das ist kostenlose Werbung, denn Profile besuchen gehört ja zur Hauptaufgabe in Communitys. Damit werden schnell Fragen von anderen auftauchen, wer die Bilder gemacht hat und ob man selbst auch so schöne Bilder haben kann. Schon habt ihr Models. Das gleiche funktioniert natürlich auch, wenn ihr auf euer Profil einen kleinen „Werbebanner“ mit Bildern, die ihr gemacht habt, stellt. Erwähnt ihr noch, dass ihr das kostenlos anbietet, könnt ihr euch vor Terminen nicht mehr retten, das sag ich euch.

christina Zum kompletten Artikel →

Gastartikelserie: Portraitfotografie #1

Diese Woche startet also nun die Gastartikelserie von Martin Holzner zum Thema Portraitfotografie. Im ersten Artikel erzählt er ein wenig wie er zur Portraitfotografie kam und über die ersten Gehversuche.
Nächsten Donnerstag geht’s dann weiter mit Teil #2. Dieser wird sich mit dem Thema Models beschäftigen. Jetzt aber genug von mir. Der andere Martin hat das Wort:

Letzte Woche gab es schon ein kleines Interview mit Martin und mir. Ich werde oft gefragt wie lange ich denn schon fotografiere und wenn ich dann mit „och..eineinhalb Jahre“ antworte, dann fallen die meisten aus den Wolken, doch eigentlich ist es mit der Fotografie genauso wie mit dem Zeichnen. Ãœbt man und versteht die Technik, dann wird man besser.

Die Technik verstehen

Als ich die Kamera bekam wurde das erste halbe Jahr alles und jeder fotografiert. Die Kameraprogramme wie sie auf meiner Canon EOS 400d zu finden sind, Sport, Automatik, Portrait usw., habe ich nicht einmal benutzt. Ich wollte verstehen was da passiert und habe deswegen auch mit M, dem manuellem Belichtungsmodus angefangen zu fotografieren. Anfangs noch mit der Logik: „Wenn ich das Rädchen nach rechts drehe wird’s dunkler und wenn ich es nach links drehe, wird das Bild heller“. Erst nach und nach, durch das Lesen verschiedener Seiten wie kwerfeldein.de, die passend dazu gerade in Videos erläuterten was eine Blende, eine Verschlusszeit oder ein Weißabgleich ist, habe ich verstanden was da überhaupt passiert.

Alles und jeden fotografieren

Wirklich alles wurde fotografiert, auf einem Konzert wurden teilweise bis zu 900 Bilder gemacht und diverse Positionen und Einstellungen ausprobiert. Dies hatte zur Folge, dass nach einem Jahr auf der Kamera etwa 50.000 Auslösungen waren, eine Menge. Irgendwann passierte es dann, dass die Schwester von einem Kumpel meine Bilder sah und meinte, sie würde gerne einmal Fotos von sich haben. Das war wohl der Beginn der Portraitfotografie. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen ohne Ahnung von irgendwelchen Gestaltungsregeln zu haben.  Schnell zeigte sich, dass es gar nicht so schwer war die Mädels von den Bildern zu begeistern. Zum kompletten Artikel →