Working Title_ No. 14: Martin Wolf. ➟
Vor ein paar Tagen habe ich Jörn Sieveneck für seinen Blog ein paar interessante Fragen beantwortet. Schaut doch mal vorbei.
∞Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf
Vor ein paar Tagen habe ich Jörn Sieveneck für seinen Blog ein paar interessante Fragen beantwortet. Schaut doch mal vorbei.
∞2011 war ein Jahr, das mir viele Antworten auf Fragen gegeben hat, die ich noch gar nicht gestellt hatte, mich aber zum Ende des Jahres mit noch viel mehr Fragen in 2012 schickt. Es war ein Auf und Ab im Kopf zwischen Webentwicklung und Fotografie sowie örtlich zwischen Hamburg und Kassel.
Ich beende meine Ausbildung und werde 23 Jahre alt.
Marcel und ich beziehen unsere Plätze im elbdudler HQ.
Marcel, Philipp, die elbdudler und ich gründen offiziell QUOTE.fm. Zur gleichen Zeit fange ich bei elbdudler als Webentwickler an.
Panasonic läd einige Fotoblogger nach Hamburg ein. Wir haben viel Spaß.
Ich kaufe mir eine Ricoh GR Digital III und steige in die Welt der Street-Fotografie ein.
Eines meiner MotoCross Fotos schafft es in den Castrol Kalender 2012.
Samsung läd einige (Foto-)Blogger nach Berlin ein.
Ich besuche die re:publica in Berlin (Tag 1, Tag 2, Tag 3). Fazit: 2010 war besser.
Ich fliege dank Kodak mit Martin Gommel für fünf Tage nach New York um dort zu fotografieren. Es war großartig und ich fotografierte so viel wie schon lange nicht mehr. Bis heute habe ich noch immer nicht alle Fotos fertig.
In New York verpasse ich Chase Jarvis nur ganz knapp und warte seit dem auf die Erfüllung seiner DM – “safe travels – our paths will cross some day you can be sure”.
Kaum wieder in Deutschland fliege ich mit Panasonic und anderen Fotobloggern nach Mallorca.
Ich mache mir Gedanken über mich und was ich mache.
Ich führe die “Linked List”-Artikel im Blog ein.
Der Artikel “Meine Streetfotografie” entfacht heftige Diskussionen.
Die Postingfrequenz steigt stark an.
Fast hätte ich eine gebrauchte Leica M9 kaufen können. Wurde dann doch eine x100.
Ich mache mir mehr Gedanken wo ich denn hin gehöre.
Neben Fotografie fange ich an auch mehr über Web- und Techthemen zu schreiben.
Ich zeige noch einige Fotos aus New York, habe aber immer noch nicht alle fertig.
Ich mache mir wieder Gedanken und stelle fest, dass ich fotografisch nicht weiter komme.
Die closed beta von QUOTE.fm startet. Wir sind mächtig Stolz.
Ich mache eines meiner Lieblingsfotos 2011.
Ich fotografiere mal wieder eine Hochzeit.
Ich starte das Fotoprojekt Herbst 100. Es geht schief.
visuelleGedanken.de wird flexibel und sieht ab jetzt auch mobil gut aus.
Ich lasse das Fotografieren etwas schleifen und will das ändern. Es klappt.
Ich kaufe mir einen Fernseher. Verbessert Tatjana und mein Leben ungemein.
Wir gehen mit QUOTE.fm richtig online!
Ich begleite Steffen und Paddy bei der Knackscharf Tour in Berlin.
Ich beschäftige mich wieder intensiver mit der Fotografie – aktiv und passiv. Dank gilt hier unter anderem Martin Gommel.
Fernbeziehungen sind anstrengend und ich denke intensiv darüber nach wie ich in Zukunft mehr Zeit mit Tatjana verbringen kann ohne meinen Job aufzugeben.
Ich höre auf über Web- und Techthemen im Blog zu schreiben.
Wir führen Apprentice-Accounts bei QUOTE.fm ein.
Jim Rakete bringt mich mal wieder zum Nachdenken.
Nach vielen vielen E-Mails bekomme ich eine Leica M9 zum Testen. Es wird sich nun zeigen ob sie halten kann, was ich mir von ihr verspreche.
Ich gehe dank der M9 wieder so oft wie möglich fotografieren.
Jens Franke inspiriert mich sehr mit seinem “100 Tage”-Projekt und ich denke intensiv über ernsthafte Fotoprojektideen für 2012 nach.
Photograph, Blogger, Quote.fm Entwickler: Martin Wolf erklärt das Internet.
Martin Wolf ist Fotoblogger. Aber nicht irgendeiner. VisuelleGedanken zählt zu den bekanntesten und qualitativ hochwertigsten deutschen Blogs. Kein Wunder, dass Hersteller wie Canon längst auf den Hamburger aufmerksam geworden sind und ihn zu Präsentationen einladen.
Ich habe Max Fraenkel für zeitjung.de ein paar Fragen beantwortet. Dass mich Canon irgendwo hin eingeladen hat, ist natürlich Unsinn und ich weiß nicht wie er darauf kommt. Ansonsten ist aber ein schönes Interview bei rum gekommen. Danke, Max.
∞Wie ihr euch vielleicht noch erinnert habe ich irgendwann mal am Castrol Foto Award teilgenommen, bei dem man als einer der 12 Besten in den Castrol Fotokalender 2012 rein kommt. Mein Bild hat es auf den dritten Platz geschafft und am Wochenende bekam ich mein Belegexemplar. Der Kalender ist wirklich toll. Sehr gute Motive und guter, matter Druck. Ich freue mich wirklich, dass ich darin vertreten bin.
Wer Lust hat sich den Kalender zu kaufen oder ihn zu Weihnachten zu verschenken. Ihr bekommt ihn auf castrol-foto.de für günstige 9,95€.
Vielen Dank für den schönen Tag und alles alles Gute für die Zukunft euch Beiden.
Ich verdiene derzeit kein Geld mit der Fotografie. Das ist okay und gut so. Ich behaupte einfach mal, ich könnte einen (kleinen) Teil meines Lebensunterhalts mit der Fotografie verdienen oder mir zumindest in der Sommerzeit ein weiteres Einkommen generieren. Nämlich mit Hochzeitsfotografie. Ich hätte dieses Jahr fünf oder sechs Hochzeitspaare begleiten können, aber ich habe mich dagegen entschieden.
Das hat verschiedene Gründe (gehabt). Ich habe Spaß an Hochzeiten, es gibt tolle Momente und Bilder. Aber wenn ich so durch die gängigen Blogs schaue habe ich das Gefühl, ich habe mich satt gesehen an den irgendwie immer gleichen Paarfotos. Schöne Bunt, geringer Schärfentiefe, und so weiter. Ich möchte niemandem auf die Füße treten. Das sind tolle Fotos, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es das ist, was ich gerade unbedingt machen möchte, obwohl ich sicher auch Spaß daran hätte. Und wer weiß, vielleicht sieht das in einem halben Jahr auch schon wieder ganz anders aus.
Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass Steffen da versucht seinen eigenen Stil zu finden und aus diesem typischen Muster so allmählich raus fällt. Das finde ich sehr gut und wäre auch mein Versuch, aber dazu fehlt mir ganz sicher noch das Können und die Stilentwicklung. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich fotografiere derzeit hauptsächlich auf der Straße. Das alltägliche Leben, versuchte interessante Dinge und Momente zu finden und halte fest, was mich anspricht. Das ist schön. Geld verdient man mit Streetfotografie allerdings nicht. Das hindert mich aber nicht daran sie zu betreiben, weil ich es großartig finde.
Ich denke in letzter Zeit aber immer häufiger darüber nach in welchem Bereich der Fotografie ich wohl gerne meine Kröten verdienen würde. Wo ich hin passe, was mir liegt, woran ich Spaß habe, wofür ich “brenne”.
Ich habe ja mal einen Tag mit Paul Ripke im Studio verbracht und habe dort relativ fest gestellt; Studio ist nichts für mich. Das typische Advertisingbusiness, Modeshoots, Fashion, Models und sowas. Nicht meine Welt.
Landschaftsfotografie. Fine Art. Tolle Sache, aber damit Geld zu verdienen, neee, das ist nicht so einfach. Und die Landschaftsfotografie ist seit einiger Zeit auch schon aus meinem Blickfeld gewandert, auch wenn ich viele Fotos sehr schön finde.
Sportfotografie, wie sie der Stefan betreibt. Ah ne, da würde ich mir am Spilfeldrand viel zu sehr festgekettet vorkommen und ich glaube es würde mir auch relativ schnell zu langweilig. Und dieses ganze schwere Equipment….
Still Life und Foodfotografie ist eine spannende Sache, habe ich früher gerne mit rumexperimentiert, finde ich, vorallem den Foodbereich auch immer noch interessant. Aber den ganzen Tag an Objektven arbeiten, die da rum liegen. Mal vielleicht, aber nicht auf Dauer.
Ja, gar nicht so einfach. An allem habe ich was auszusetzen.
Aber was ist denn mit dem Editorialbereich, der leicht zur Dokumentarfotografie übergeht?
Ich habe noch nicht so richtig viel Ahnung davon oder wie man da vielleicht rein kommt. Aber ich glaube das ist der Bereich, in den ich möchte. Eine Geschichte mit Bildern erzählen. Menschen begleiten. Wenig dirigieren, mehr beobachten und festhalten. Dokumentieren. Aber trotzdem schön in Szene setzen. Abwechslungsreich, dynamisch, herausfordernd.
Es ist vermutlich auch einer der schwierigsten Bereiche, weil man eigentlich ein Allrounder sein muss. Ich habe mich schon immer in allen Bereich als “Allrounder” gefühlt und selten als Spezialist. Ich habe da ja mal drüber geschrieben.
Ich bin gerne Webentwickler. Ich finde das ganze Netz und alle Entwicklungen, die sich tuen verdammt geil. Ich sitze auch gerne am Bildschirm, ja, ich geb’s zu. Ich arbeite gerne in Projekten und lerne Neues.
Und trotzdem brennt in mir die Leidenschaft für die Fotografie. Für Bilder. Ich bin sicher irgendwann in der Zukunft möchte ich – zumindest einen Teil – meines Einkommens durch Fotografie bestreiten können. Das ist keine Entscheidung die ich getroffen habe, sondern so ein Gefühl tief da unten in Magengegend, das ich habe und mir sagt, dass es mal so sein wird oder dass ich es zumindest irgendwann will.
Es gibt nur eine Sache vor der ich Angst habe: Den richtigen Moment verpassen und irgendwann da stehen, zurück blicken und zu mir sagen: Mensch Martin, warum hast du es nicht früher versucht. Vielleicht ist es aber auch einfach schön, das Geld nicht mit der “Liebe” verdienen zu müssen. Wer weiß das schon.
Das waren Gedanken – roh und direkt aus meinem Kopf in den Blog.
Ich habe nun auch endlich einen 500px.com Account.
∞
Vor kurzem bekam ich eine E-Mail mit der Frage ob man eines meiner Fotos besprechen dürfte. Das heißt so viel wie, analysieren und einfach mal sagen was gefällt und was nicht. Ich finde das total spannend, wenn jemand was zu einem meiner Fotos erzählt, also habe ich natürlich ja gesagt. Heute ging der Beitrag von Markus drüben bei den Photoworkers Nürnberg online. Seht selbst.
Vielen Dank noch mal!
Setzen wir also zum 4. und damit auch letzten Teil meiner Italienfotos an. An diesem Morgen war ich schon früh auf den Beinen um ein mal die Möglichkeit zu haben die nahezu menschenleeren Gassen zu fotografieren. Am Tag sind da einfach viel zu viele Menschen unterwegs.
Wenn ihr erst jetzt dazu gekommen seid findet ihr hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3.
Vor einer ganzen Weile schon schrieb mich jemand von der Zeitschrift PC-Praxis an und fragte mich, ob ich Lust hätte einen wirklich kurzen Tip für Photoshop oder Lightroom in höchstens drei Schritten für eine die Sonderausgabe Photoshop Praxis beizusteuern.
Das habe ich sehr gerne gemacht und gestern fand ich dann ein Belegexemplar in meinem Briefkasten. Danke!