Professionalität > Talent

David Saxe:

So, how can you — as a photographer, graphic designer or copywriter — avoid the “difficult” label and establish good working relationships with agencies and clients?

Wem man die sechs genannten Punkte erst sagen muss, der ist wahrscheinlich auch nicht mehr zu retten. Der gesunde Menschenverstand sollte eigentlich schon ausreichen um das richtig zu machen.

Dennoch freue ich mich zu hören, dass ich nicht der einzige bin, der glaubt, dass sich harte Arbeit und Proffessionalität durchsetzen.

Im Interview auf Kwerfeldein: Guido Steenkamp von der Streetfotografen-Kooperative “Seconds2Real”

Guido Steenkamp:

Seit 2006 fotografiere ich fast ausschließlich Menschen und Situationen auf der Straße, arbeite also in dem Bereich, der sich gemeinhin “Street Photography” nennt. 2008 habe ich mich mit knapp zehn Fotografen aus Deutschland und Österreich zusammen getan, die einen ähnlichen Schwerpunkt haben. Wir haben hierzu die Fotografen-Kooperative Seconds2Real gegründet und arbeiten seitdem gemeinsam an Ausstellungen, Workshops und Publikationen.

Nettes Interview, dass sich interessant und leicht liest. Ich hatte bisher noch nie von Seconds2Real gehört. Klingt aber interessant. Da werde ich mich mal etwas schlau machen.

Danke Jay Maisel

Ich hatte bis vor zwei Wochen noch nie von Jay Maisel gehört. Das ist furchtbat, aber ich gebe es zu. Ich kenne viele gute und berühmte (Street) Fotografen noch nicht. Ich sage bewusst “noch” weil ich mich in nächster Zeit mehr mit anderen Fotografen beschäftigen und mehr Wissen erlangen möchte. Was nicht heißt, dass ich mich weniger um meine eigene Fotografien kümmern will. Ganz im Gegenteil.

Jedenfalls kannte ich Jay Maisel nicht. Dann machte mich Stefan auf ihn aufmerksam und dank ihm sah ich ein dreistündiges Video mit ihm bei Kelby Training. Er lief mit Scott Kelby durch die Straßen New Yorks und erzählte, beantwortet Fragen und fotografierte. Wahnsinn. Ich habe so viel gelernt und es hat mich ziemlich bewegt. Seine Sicht, seine Art, dieser ganze Mensch. Aber ein Tipp stach für mich besonders heraus und hat sich seit dem in meinem Kopf festgebissen.

Jay trägt seine Kamera immer mit sich rum. Egal ob er zum Supermarkt um die Ecke geht oder eine andere Stadt besucht. Er sagt, wenn er die Kamera immer dabei hat, muss er nie gezielt raus gehen um zu fotografieren. Er ist immer am Fotografieren, egal wo er ist oder hin geht.

So simpel das ist, so genial ist es. Ich habe bisher auch meist gezielt meine Kamera geschnappt und bin raus gegangen um Fotos zu machen, nichts anderes, und bin dann wieder nach Hause gekommen. Oft bekommt man aber den Arsch nicht hoch und bleibt auf der Couch sitzen. Schluss damit. Ich muss mich nicht mehr aufraffen. Ich fotografiere einfach IMMER.

Ganz abgesehen davon hat er in mir wieder die Lust auf Farbfotografien geweckt und gezeigt, dass Streetfotografie nicht schwarz/weiss sein muss.

Jay trägt seine dicke Nikon D3s mit einem 28-300mm mit sich rum. Das ist mir persönlich derzeit etwas schwer und groß. Aber ich kann es verstehen. Er will die beste Qualität. Vielleicht ändert sich meine Sicht darauf irgendwann. Aber für jetzt habe ich, so glaube ich, mit der x100 den perfekten Kompromiss aus Größe, Gewicht und Bildqualität gefunden.

Danke Jay.

Nikon World Online Exclusive: Jay Maisel

Jay Maisel:

„When I was a young photographer, an art director looked at my work and said, ‚You walk too fast. You’re all over the place, you’re not waiting for things to happen.‘ I still walk too fast, but it was good for me to know what he meant—which was that I had to take the time to work a subject…and I had to have the patience to allow things to happen.

Ich habe in der letzten Woche unfassbar viel von und über Jay Maisel gelesen und gesehen. Beeindruckender Mann mit beeindruckenden Fotos und Tipps. Ich habe alles aufgesogen und es hat mich etwas verändert.

Fotograf Giles Duley verlor 3 Gliedmaßen bei Bombenexplosion und will weiter arbeiten

C. J. Chivers:

The technicians who fashion the prosthetic limbs at Headley Court are crafting a stubby prosthetic arm that will be fitted with a tripod head. To this, Mr. Duley said, he will attach a camera that he will raise to his eye, and then get back to work.

Wow, was eine tragische Geschichte. Und unglaublich was Duley für einen Willen haben muss.

Zum Thema DNG-Umwandlung

Jorge Quinteros:

Just recently did I begin converting to DNG when importing into Lightroom. I’m curious to see what everyone else does.

Jap, ich konvertiere meine RAW Dateien auch beim Import in Lightroom. Allerdings mache ich derzeit mit der x100 eigentlich nur JPGs. Das hat Platz- und Geschwindigkeitsgründe. Und ich versuche ohnehin eine nicht zu starke Bearbeitung.

16. Juli 2011

15. Juli 2011

Der Fotograf der großen Fotografen im Interview

Arnold Crane:

Die Menschen, die ich gezeigt habe, sind die wahren Giganten der Fotografie des 20. Jahrhunderts und auch von heute. Die Digitalen schätze ich nicht, weil ihre Arbeit pure Manipulation ist. Die eigentliche Fotografie ist tot. Die Automatisierung des Handwerks hat die Kunst getötet.

Finde seine Aussage ja etwas extrem, aber seine Fotos von den „wahren Giganten“ sind schon was besonderes. Hätte gerne den Bildband (Partnerlink).

Jay Maisel – I’m always out shooting