They say that the first step to solving any problem is to accept that you have one. If that’s the case, our problem may just be that we still consider the mobile web a separate thing.
Stephanie Rieger spircht über die Zukunft des (mobilen) Internets und gibt Hinweise worauf es schon jetzt ankommt. Sehr guter Artikel, den jeder, der im und für das Web arbeitet, gelesen haben sollte.
In diesem Zuge kann ich vielleicht verraten, dass Marcel und ich uns nächste Woche QUOTE.fm mal im Hinblick auf ein mögliches responsive Design statt einer zusätzlichen alleinstehenden mobilen Variante anschauen werden. Noch ist aber nichts sicher.
Während Shwan Blanc voller Freude über Byword schreibt, ist Ben Brooks voll und ganz von iA Writer überzeugt. Beides sind minimalistisch Textverarbeitungsapps. Es gibt ein Fenster und einen Cursor. Und… naja, das war es dann bei iA Writer auch schon.
Ben Brooks:
Truthfully, the difference between Byword (or WriteRoom) and iA Writer is the difference between my home office and a coffee shop. It’s the difference between entering a writing environment that you can’t change, or manufacturing your own writing environment.
Ben Brooks findet genau das den großen Vorteil: Keine Einstellmöglichkeiten, aber auch keine Möglichkeit sich die perfekte Schreibumgebung zu entwickeln. Deswegen kann man sich voll und ganz auf das Schreiben konzentrieren und wird nicht in Versuchung gebracht an den Einstellungen herum zu spielen oder sich auf sonstige Art und Weise irgendwie mit der App auseinander zu setzen. Sie hilft einem also dabei das zu tun wofür sie konzipiert ist.
Byword hingegen bietet zumindest ein paar rudimentäre Einstellungsmöglichkeiten an. Drei verschiedene Breiten für den Text, eine normalen und einen dunklen Schreibmodus sowie ein paar wenige Schriften samt Größe und Zeilenabstand. Man kann sich außerdem die eigene Lieblingsschriftart dort hinzufügen. Ich habe mir zum Beispiel die Schriftart des Fließtextes von visuelleGedanken.de als Schrift gesetzt. So sehe ich gleich beim Schreiben wie mein Eintrag nachher hier im Blog wirkt. Finde ich super praktisch.
Ich bin ja selbst ein großer Fan von minimalistischen Apps. Ich bin teilweise froh, wenn ich nicht zu viele Möglichkeiten habe, weil ich mich dann nicht entscheiden und immer wieder über eben diese Entscheidung nachdenken muss. Also genau das, was Ben anspricht. Aber zu sagen, dass die Einstellungsmöglichkeiten von Byword zu viele sind, geht dann doch etwas zu weit. Meiner Meinung nach bietet Byword genau das richtige Maß. Ich kann mich ein mal mit den wenigen Einstellungsmöglichkeiten beschäftigen und dann mit einer für mich perfekten App arbeiten ohne von zu vielen Möglichkeiten erdrückt zu werden. Gar keine Einstellungen zu haben, schränkt mich persönlich schon wieder zu stark ein und ich fühle mich bevormundet.
Natürlich ging in die Erarbeitung des Standards für iA Writer viel Zeit und Bedenken, aber ich glaube dass es für diese Art nicht die eine 100%-Lösung gibt, die für jeden Menschen perfekt ist.
Ich fühle mich wohl, wenn ich ein paar Möglichkeiten habe eine App nach meinen Vorlieben einzurichten, mich dabei aber in einem von den Entwicklern gut durchdachten Rahmen zu bewegen.
Was ich sagen wollte:
Ich mag Byword und ich mag minimalistische Apps, die aber noch leichten Spielraum lassen. Ich habe nichts gegen iA Writer und offenbar hat es seinen eigenen Markt, was ja auch gut ist.
The new Leica M camera is rumored to have a black and white only sensor and  no LCD display.
Und es geht los. M10 Gerüchte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das obige Wirklichkeit wird. Der Schritt wäre dann doch etwas zu sehr „eigener Weg“.
Sparrow für Mac nutze ich seit den ersten Tagen der Betaphase und bin seit dem rund um zufrieden und habe keinerlei Probleme mit der Bewältigung meiner E-Mails. Die App ist schön, funktional und intuitiv. Sie ist genau das, was ich mir von einer OS X App erwarte. Als die Jungs dann vor einiger Zeit ankündigten, dass sie an einer iPhone Version von Sparrow arbeiten, konnte ich das kaum glauben.
Seit dem ist einige Zeit vergangen, aber heute ist es endlich so weit: Apple hat Sparrow for iPhone frei gegeben und die App ist für 2,39 € im App Store zu haben. Ich kann nur jedem empfehlen die paar Kröten auszugeben und die App zu testen.
Einrichten des E-Mail Kontos
Ich nutze Google Mail und beim Einrichten des E-Mail Accounts hätte ich mir zumindest für Google Accounts gewünscht, dass Angaben wie imap und smtp vorausgefüllt sind. Ein Detail, was ich von Sparrow erwartet hätte, aber natürlich kein wirkliches Problem darstellt. Update: Wie sich gerade auf Twitter herausstellt, bin ich wohl der Einzige, der dieses Problem hatte. Um so besser.
Nutzung
Die App ist wie zu erwarten sehr hübsch und intuitiv zu benutzen – Swipegesten helfen zur schnellen Navigation. Per Swipe von links nach rechts kommt man von der Nachtichtenübersicht zurück zur Auswahl der Postfächer und mit einem Swipe in die andere Richtung über eine einzelne Nachricht öffnet sich ein Schnellmenü, das allerlei Funtionen beinhaltet. Bekannt und erprobt aus diversen anderen Apps. Die Swiperichtung über einer Nachricht fühlt sich für mich zwar noch falsch rum an, das liegt aber wohl an meiner langen Tweetie Vergangenheit. Pull to Refresh ist natürlich auch vorhanden.
Im Gegensatz zur Apple Mail App kann man in Sparrow Anhänge hinzufügen während man eine E-Mail verfasst. Wie oft habe ich schon E-Mails getippt nur um am Ende immer wieder fest zu stellen, dass ich ja erst das Foto auswählen muss.
Wie auch am Mac ist es möglich verschiedene Alias anzulegen um Mails mit einem anderen Absender zu verschicken. Zwischen diesen kann auch während der Schreibens einer Mail noch ganz einfach per Tap in die Topbar gewechselt werden.
Wer sein Sparrow mit Facebook verbindet bekommt übrigens genauso wie auch am Mac die Bilder der Freunde automatisch neben den Nachrichten angezeigt. Ich mag das sehr, macht irgendwie alles so persönlich.
Es gibt noch viel mehr kleine Details, aber die entdeckt ihr besser selbst.
Kein Push
Einziger großer Wermutstropfen im Moment ist die Abwesenheit von Push Benachrichtigungen. Diese sind geplant, haben aber ihren Weg nicht in Version 1.0 geschafft. Das hat zwei Gründe, die euch hier genauer erklärt werden. Dort könnt ihr außerdem eure digitale Unterschrift in Form eurer E-Mail Adresse hinterlassen um den Druck auf Apple zu erhöhen eine API-Schnittstelle frei zu geben, damit Sparrow Push anbieten kann ohne Daten auf ihren Servern zu speichern. Nagut, jetzt habe ich es doch halb erklärt. Dennoch, lest euch die Gründe drüben mal genau durch und helft mit. Ich nutze zwar ohnehin kein Push für meine Mails, sondern rufe sie nur alle 15 Minuten ab, aber wenn ich es richtig sehe, ist nicht mal das möglich, womit man sich dann echt fragen muss, ist die App noch alltagstauglich?
Fazit
Sparrow for iPhone ist eine großartige App, die ich auf jeden Fall auch auf dem iPhone als meine Standard Mail App nutzen will. Hier gibt es nur neben dem Fehlen von Push nur noch ein anderes winziges Problem: Man kann unter iOS keine andere App als Standard für Mails angeben, genauso wie es auch beim Browser der Fall ist. Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass Apple neben der Freigabe der API Schnittstelle für Sparrow auch das Festlegen einer Standard Mail App in naher Zukunft ermöglicht und ich somit Sparrow in Vollzeit nutzen kann.
Are you guys ready for a new Leica announcement/Event? On May 10-11th in Berlin we will find out what Leica has in store for us in 2012. Exciting!
Leica läd einige ausgewählte Personen am 10. und 11. Mai nach Berlin ein um ihre Pläne für 2012 vor zu stellen. Wenn das Datum mal nicht nach einer M10 schreit, dann weiß ich ja auch nicht. Ich will da hin!
Wer am Mac ungestört schreiben will hat im Grunde zwei wirklich gute Möglichkeiten: Byword oder iA Writer. Ich entschied mich irgendwann mal für Byword und blieb dabei und freue mich daher um so mehr, dass die App jetzt auch für iPhone und iPad erhältlich ist: Spezialpreis 2,39€.