Pizzadillas

Keine Angst, das hier wird kein Foodblog, es wird einfach nur gerade mal wieder etwas privater. Ich mag das.

Vor ein par Tagen haben wir erneut ein neues Rezept ausprobiert: Pizzadillas. Gesprochen: Pizzadias. Da ist auch schon der Fotografiebezug. Oke, keine weiteren schlechten Wortwitze.

Alles was man für Pizzadillas braucht sind Tortillas, Tomatenmark, Oregano und Zutaten mit denen man die Tortillas füllen will. Bei uns waren das Zwiebeln, Paprika, gekochter Schinken und natürlich Käse. Im Prinzip kann man aber nehmen was man will. Ich würde nur nichts empfehlen was zu viel Wasser lässt, wie Tomaten.

Als erstes bestreicht man die Tortillas mit Tomatenmark und streut Oregano drüber. Oregano ist geil!

Dann wird eine Hälfte mit den Zutaten belegt und der Tortilla dann zusammen geklappt. Das kommt dann so in eine heiße Pfanne ohne Öl und wird darin gebacken bis es leicht braun ist. Ein paar Minuten reichen, aber ich würde einfach immer mal drunter gucken. Das ganze dann ein mal wenden und die andere Seite auch braun werden lassen. Dabei immer mal die Ränder etwas zusammen drücken damit der Pizzadilla schön geschlossen ist. Wichtig ist einfach nur, dass innen alles heiß wird und der Käse gut verläuft.

Das war’s auch schon. Aus der Pfanne nehmen, eventuell in zwei Teile schneiden und essen. Soooo lecker, einfach und schnell.

Nomnomnom.

Selbstgemachte Falafel und veganer Couscous Salat

Wir haben heute zum ersten mal Falafel selbst gemacht. Dazu gab es einen veganen Couscous Salat mit Zwiebeln, Paprika und Avocado.

Das Kichererbsenschrot wurde mit etwas Wasser angerührt und dann Quellen gelassen. Danach habe ich aus der entstandenen Masse kleine Bällchen geformt. Das war etwas schwieriger als gedacht, weil die Masse sehr feucht war. Das Ergebnis habe ich dann jedenfalls noch in Sesam gerollt oder es zumindest versucht. Danach ging der Klumpen ab in die mit reichlich Öl gefüllte Pfanne.

Am Ende waren die Falafel zwar nicht so schön rund wie man sie kennt, geschmeckt haben sie aber sehr gut. Werden wir wiederholen!

Da isses. Alles was ich bisher sah ist ganz hervorragend.

MMXIV – Paul Ripke Buchtour

Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen, Paul Ripke bringt wieder mal eines seiner Jahrbücher raus. Diesmal geht es um 2014 (MMXIV). Dafür hat er sich diesmal etwas ganz besonderes ausgedacht und ist auf Buchtour gegangen. Das ganze hat am Dienstag, 5.5.2015 angefangen und endet am 12.05.2015 in seinem Studio in Hamburg Norderstedt.

Leider kann ich an keinem der Termine irgendwo vor Ort sein, aber ich empfehle euch an diesem Spektakel teilzunehmen, wenn ihr irgendwo in der Nähe wohnt Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

Kommende Termine sind heute, 7.5. in Köln, 8.5. in Heidelberg, 10.5. in München und wie bereits erwähnt 12.05. in Hamburg. Alles genauere findet ihr auf http://2014.paulripke.de.

Und weil das hier natürlich nicht nur ein langweiliger Infopost sein soll, gibt’s auch direkt ein MMXIV Buch zu gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen schreibt ihr einen Tweet an @_martinwolf und @paulripke mit dem Hashtag #prmmxiv und einem guten Grund wieso ihr das Buch bekommen solltet. Das ganze läuft bis 12.05.2015 23:59 Uhr.

Beispiel:

@_martinwolf @paulripke Ich möchte das Buch gewinnen weil ich noch nie etwas gewonnen habe. #prmmxiv

Viel Glück! :)

22/36

Über die letzten Tage hatte sich meine Lust mal wieder zu fotografieren, also mehr als nur so nebenbei, schon angebahnt und so habe ich gestern die Leica gepackt und bin raus gegangen.

Damit es irgendwie interessant wird hatte ich mir als Limitierung auferlegt maximal 36 Fotos machen zu dürfen. Löschen ist verboten und am Ende zeige ich alle Fotos hier im Blog.

Das hat dazu geführt, dass ich mir anfangs wirklich vor jedem Auslöserdruck genau überlegt habe ob das Foto wirklich lohnt, aber die Belichtung passt, der Fokus sitzt und ob ich den Bildausschnitt nicht vielleicht doch lieber noch mal ändern sollte.

Nach einer Weile habe ich dann allerdings festgestellt dass es generell so wenig fotografierenswertes gibt, dass ich am Ende nach 1 1/2 Stunden nicht mal auf 36 Fotos kam und zum Schluss auch echt Müll fotografiert habe. Aber den poste ich hier jetzt auch, so was das schliesslich mit mir selbst vereinbart, sorry!

Unterwegs kam ich ins Gespräch mit zwei Bauarbeitern, von denen einer selbst gerne fotografiert. Vorallem in der Natur und meist mit dem iPhone. Auf letzterem hat er mir dann auch allerhand Bilder gezeigt. Diese Begegnung hat mir mal wieder gezeigt, dass Fotografie so viel mehr ist als bloße Bilder.

Nun aber auch genug der Worte, hier sind die 22 Fotos, die ich gemacht habe. Vielleicht ist ja auch ein gutes dabei.

Weitergucken…

Sonnenuntergang in Fürstenwald, 21. April 2015

Ich verbringe gerade ein paar Tage zu Hause bei meiner Mutter. Das ist toll und ein netter Nebeneffekt ist der Sonnenuntergang, den man hier aus dem Garten heraus beobachten kann. Das Licht ist einfach wunderschön und da konnte ich gestern Abend nicht an mich halten und habe ein paar Fotos gemacht.

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Woche 4

Mit dem gestrigen Tag endete unser Experiment. Vier vegane Wochen liegen nun hinter uns. Wobei wir um ganz ehrlich zu sein, zugeben müssen, dass wir in der letzten Woche schon das eine oder andere tierische Produkt gegessen haben. Wir wollten uns wieder langsam an das „normale“ Essen herantasten, um nach vier Wochen Abstinenz nicht so ein großes Verlangen auf Wurst und Käse zu haben, dass wir gleich wieder in alte Muster verfallen. Mit einem Stück Wurst und Käse fingen wir also langsam an.

Und es ist schon so, dass man es viel mehr zu schätzen weiß als noch vor einigen Wochen. Nach so einer Phase der Entwöhnung isst man diese Dinge viel bewusster und genießt es richtig. Deswegen wollen wir auch in Zukunft bewusster tierische Produkte einkaufen und essen. Das heißt auch: Klasse statt Masse. Das soll jetzt nicht belehrend klingen, aber es ist einfach an der Zeit, dass wir unseren Fleischkonsum überdenken. Erst gestern las ich dazu einen interessanten Artikel über Rügenwalder: „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft.“ Ein sehr interessanter Gedanke, über den es sich durchaus nachzudenken lohnt. Ganz ohne Wurst und Käse geht es für uns dennoch nicht. Auch das haben wir in den vier Wochen festgestellt. Trotzdem gibt es auch viele Alternativen, auf die wir auch weiterhin zurückgreifen.

Max bat uns um eine Top 5 unserer besten veganen Gerichte. Hier unser Ergebnis:

Platz 5: Vegane Bohnencreme

Platz 4: Veganes Geschnetzeltes mit Räuchertofu und Bandnudeln

Platz 3: Veganes Curry mit Mango-Tofu

Platz 2: Vegane Burger

Platz 1: Mediterranes Ofengemüse mit Kartoffeln

Für mich haben sich die vier Wochen in jedem Fall gelohnt. Es war eine gute Erfahrung, die bei uns auf jeden Fall etwas verändert hat. Auch wenn wir uns körperlich nicht merklich besser fühlten (dafür waren vier Wochen vielleicht doch zu kurz), so haben wir zumindest einiges neues ausprobiert und wissen einige Dinge jetzt vielmehr zu schätzen.

Vielen Dank für das tolle Feedback über die letzten Wochen hinweg. Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen mal für ein paar Wochen vegan zu essen.

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Die Zeit vergeht dann doch schneller als man denkt. Heute berichtet Tatjana aus unserer dritten veganen Woche.

Woche 3

Inzwischen neigt sich die dritte Woche unseres Experiments dem Ende entgegen und es war wahrscheinlich die schwierigste. Am Montag waren wir kurz davor unserer Experiment vorzeitig zu beenden. Rückblickend weiß ich immer noch nicht ganz genau, warum. Vielleicht lag es daran, dass wir uns immer noch etwas eingeschränkt fühlen.

Gestern war ich bei meinem Bruder zum Geburtstag eingeladen. Hier bestand die erste Hürde bereits darin, den leckeren Kuchen abzulehnen. Abends gab es dann ein Buffet mit Frikadellen, Würsten und allem, was insbesondere die Herzen der Fußballerfreunde höher schlagen ließ. Für mich gab es Salat und Brötchen mit veganem Aufstrich. Das schmeckte mir in dieser Gesellschaft allerdings nicht besonders, wenn ich ehrlich bin. Trotzdem bin ich standhaft geblieben, was mich im Nachhinein noch ein klein wenig überrascht.

Kulinarisch gesehen haben wir auch in dieser Woche einige neue Rezepte ausprobiert. Dabei war unter anderem ein Avocado-Brotaufstrich und einer aus Kidneybohnen, der doch sehr lecker war. Auch wenn es auf dem Foto hier nicht so aussieht.

Und ich habe endlich eine pflanzliche Milch gefunden (Alpro Soya Ganze Bohne), die sich im Kaffee ähnlich gut verhält wie Kuhmilch. Das war mein persönliches Highlight der Woche.

Auch wenn ich noch immer nicht genau weiß, wie es sein wird wieder Wurst, Fleisch und Käse essen zu können, blicke ich dem Ende unseres Experiments doch mit Freude entgegen.

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Tatjana berichtet euch heute von Woche 2. Fotos wieder von mir. Viel Spaß!

Woche 2

Nun liegt bereits die zweite vegane Woche hinter uns und wir haben gleichzeitig auch schon die Hälfte unseres Experiments erreicht. Auch in Woche 2 haben wir wieder einige Zeit damit verbracht, Zutatenlisten zu studieren. Manchmal mühsam, manchmal auch interessant. Insgesamt war die zweite Woche jedoch relativ unspektakulär. Wir haben uns viel schneller als gedacht an die Umstellung gewöhnt. Frühstück mit Brot und Marmelade, abends dann vegane Aufstriche und viel frisches Gemüse. Nur die Lust auf Käse verdirbt mir an manchen Tagen die Laune. Vielleicht hängt das mit einem Mangel an Calcium oder etwas anderem zusammen. Leider kenne ich mich damit noch zu wenig aus.

In Woche 2 habe ich ungewöhnlich viel gebacken, weil ich einfach Lust hatte, vegane Rezepte auszuprobieren. Zu meiner Überraschung sind alle gut gelungen. Das zeigt mir, dass es zum Backen nicht zwingend Eier und Milch braucht.

Auch wenn wir derzeit der Meinung sind, dass wir uns nicht für immer vegan ernähren, so werden wir zukünftig sicher öfter auf pflanzliche Produkte wie Sojasahne und Tofu zurückgreifen.

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Heute übergebe ich den Blog an meine Freundin Tatjana, die euch von unserem aktuellen Experiment erzählen wird. Ich steuere dazu noch ein paar Fotos bei. Viel Spaß!

Woche 1

Vier Wochen vegan. Vor etwa einer Woche starteten Martin und ich dieses Experiment. Was hat sich seitdem verändert? Tierische Produkte sind seitdem komplett aus unserem Kühlschrank verschwunden, was insbesondere für mich als Salami-Liebhaberin nicht gerade einfach war. Wobei es in Woche 1 nicht mal die Wurst war, die mir fehlte, sondern vielmehr der Käse. Komisch. Insgesamt ist die vegane Ernährung aber doch leichter als gedacht, weil man mittlerweile schon in vielen ‚normalen’ Supermärkten vegane Produkte bekommt. Im Bio-Laden wird einem der Einkauf aber etwas erleichtert, da an vielen Regalen bereits dransteht, welche Produkte vegan sind. Das erspart einem das mühsame Studieren der Zutatenlisten. Wobei es auch ganz interessant ist und einem dadurch viel bewusster wird, was man so alles isst. Körperlich spüre ich allerdings noch keine große Veränderung. Martin hingegen hat schon etwas abgenommen.

Festgestellt haben wir, dass vegane Ersatzprodukte wie veganer Käse oder vegane Würstchen für uns nicht unbedingt eine gute Alternative sind. Diese Produkte wecken immer wieder die Erwartung, man würde ‚richtige’ Würstchen oder ‚richtigen’ Käse essen, nur eben aus Soja oder anderen pflanzlichen Produkten. Dies ist geschmacklich jedoch definitiv nicht der Fall.

Das schwierigste an der veganen Ernährung ist für uns momentan noch das Essengehen bzw. zum Essen eingeladen werden. Diese Woche hatten zwei meiner Kollegen Geburtstag. Auf Hot-Dogs und diverse Kuchen mussten wir jedoch verzichten, was in einer größeren Runde nicht gerade einfach ist. Das ‚Outing’ hingegen war leichter als erwartet. Viele unserer Bekannten und Freunde reagierten mit Interesse auf unser Experiment, was einem zumindest lästige Diskussionen erspart.

Wir sind gespannt, was die nächsten Wochen noch bringen werden.