Nikon D800 vorbestellen ➟
Das neue Megapixelmonster von Nikon gibt es jetzt bei Amazon zum Vorbestellen. Wer greift zu?
∞Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf
Das neue Megapixelmonster von Nikon gibt es jetzt bei Amazon zum Vorbestellen. Wer greift zu?
∞Ja, ich werde zuschlagen. Und so habe ich mir die D800 schön geredet:
Ich lachte etwas bei dem Satz. Ansonsten gibt es bei ihm alles zur Nikon D800, was man wissen wollen könnte.
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Hamburg, 23. Januar 2012, Fuji X100
Nikon stellt heute eine wegweisende professionelle digitale Spiegelreflexkamera mit 36,3 Megapixel Auflösung und FX-Format-Bildsensor vor: die Nikon D800.
Da ist sie nun, die Nikon D800. Eine “Studiokamera” mit 36,3 MP und ISO 6400.
∞Light is essential to photography.
Jep. Bewusst war mir das schon lange, wirklich aktiv darauf geachtet habe ich aber nie. In letzter Zeit habe ich aber immer wieder fest gestellt, dass es ganz oft unter anderem das Licht ist, das zwischen einem interessanten und einem uninteressanten Foto unterscheidet. Ich war letztens oft morgens unterwegs und es war einfach nur grauer Himmel und kein Sonnenstrahl. Wenn dann doch mal die Sonne durch kam und Licht und Schatten entstanden, wurde alles besser.
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Als ich vor ein paar Tagen von Malte hörte, dass er sich mal wieder in die Welt von HTML und CSS begeben will um seinem Blog ein neues Gewand zu geben freute ich mich zuerst. Im nächsten Moment sagte er, er würde sich mal meinen Code anschauen um zu gucken was ich aktuell so mache. Mir ging es ganz furchtbar bei dem Gedanken. Das alte Theme hat sich über die Zeit immer wieder verändert und weiterentwickelt, so haben sich auch gewisse Techniken und Standards. Ich wusste es teilweise besser und trotzdem war das Theme unter der Haube nicht so wirklich aktuell. Es war nicht so gut, dass ich es gerne präsentieren würde und auch dahinter stehen könnte.
Da über die letzten Woche ohnehin auch optisch etwas Unruhe in das Layout kam und ich nicht mehr so 100% zufrieden war, setzte ich mich am Sonntag hin und schmiss den kompletten CSS Code weg und fing bei null an. Das HTML und PHP habe ich in diesem Zuge auch mal so richtig entschlackt und verbessert.
Ich war außerdem stark motiviert, weil ich gerne {less}-CSS ausgiebiger testen wollte und dank eines Artikels von Trent Walton über Responsive Design auch mein eigenes Layout noch flexibler gestalten wollte. Bisher gab es ab gewissen Größen einen Sprung auf das nächst kleinere, bzw. größere Layout. Ab jetzt wird die komplette Seite fließen kleiner – auch die Bilder. Damit bin ich sehr glücklich.
Alles ist einheitlicher geworden und ich kann Bildern und Videos in diversen Größen und in Kombination mit Text einsetzen – ganz so wie es mir gerade beliebt, ohne Gefrickel für jeden Eintrag einzeln.
Die Bilder können eine Maximalgröße von 1000px in der Breite haben und auch der Text streckt sich über die volle Breite. Damit das trotzdem noch angenehm zu lesen ist, habe ich mich dazu entschieden etwas zu wagen und auf eine relativ große Schrift zu setzen.
Ich bin insgesamt sehr glücklich mit dem Umbau – von außen sowie auch unter der Haube. Ich werde in den kommenden Tagen noch einige ältere Einträge von ihrem teilweise komischen oder kaputten Aussehen befreien und kleinere Änderungen hier und da sind natürlich vorbehalten.
Und jetzt wünsche ich eine gute Nacht!
Blog mit schwarzweiß Fotos aus Berlin von Knut Skjærven. Der Blog ist nicht unbedingt der hübscheste, dafür gibt es aber einige gute Fotos. Ich mag die Bewertungsmöglichkeiten anhand von “Daumen hoch” oder “Daumen runter” unterhalb von jedem Foto.
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#1 Gestern waren Pablo, Melanie, Philipp und ich bei heftigen Minusgraden fotografieren. Unsere Runde fing auf einem Flohmarkt an. Während Pablo und ich noch auf die anderen Beiden warteten machte ich schon das erste Foto. Der Teddy hatte meine Aufmerksamkeit auf die Szene gezogen.
#2 Der linke Mann sah mich beim Drücken des Auslösers und grüßte mit einem “Moin”, das ich freundlich erwiderte. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
#3 Totales Wirrwarr. Bin immer noch erstaunt, dass die Leute wirklich was davon verkaufen. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
#4 Den Gegenstand der Begierde überprüfen und dann handeln. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
#5 Er hat den ganzen Klamottenberg so konzentriert durch wühlt, dass er mich nicht bemerkt hat obwohl ich direkt vor ihm stand. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
#6 Wie gesagt, es war wirklich sau kalt. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
#7 Spiegel sind eigentlich immer interessant. Leider war erst nichts spannendes zu sehen während ich den richtigen Ausschnitt suchte. Melanie wies mich dann auf Personen hin, die einen Schrank trugen und im nächsten Moment hinter meinem Rücken vorbei laufen würden. Klick. Kasten im Kasten. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100
Finde gut, dass Paul anfängt seinen Blog mit mehr Bildern zu füllen, die nicht zwangsweise Auftragsarbeiten sind.
∞Lost Places, also verlassene/vergessene Orte, stellen einen ganz besonderen Reiz dar und sind für viele Menschen, ganz besonders für Fotografen, von ungebrochener Faszination. Ich bin einer von ihnen. Einer von diesen Leuten, die oft sehr lange und ausgiebig im Internet nach solchen Locations suchen, gemeinsam mit anderen Fotografen mehrtägige Touren quer durch Deutschland planen, die Gebäude aufsuchen und vor Ort hoffen, einen Eingang zu finden. Steht man dann mal drinnen, in einem dieser oft gigantischen und geschichtsträchtigen Gebäude, dann hat sich der ganze Aufwand gelohnt. Im folgenden möchte ich über die vorausgehende Recherche, das eindringen in die Locations und die Faszination und großartige Atmosphäre, aber auch über die Gefahren vor Ort schreiben und berichten.
Ich muss zugeben: Auf die Sache mit den Lost-Places bin ich nicht allein gekommen. Vor grob zwei Jahren sah ich die wirklich großartigen Fotos eines Klassenkameraden (besser gesagt die des in der „Lost Places-Szene“ relativ bekannten Daniel Schmitt‘s), der die verlassene Heilstätte Beelitz besucht hatte. Ich war gleich sehr fasziniert und interessiert – auf die nächste Lost Places-Tour durch Lothringen ging ich einfach mit – samt Kamera. Mittlerweile sind wir nicht mehr nur Klassenkameraden, sondern sehr gute Freunde und gehen mehrmals im Jahr gemeinsam auf Lost Places-Tour in Deutschland oder sogar im Ausland.
Vor dem Beginn einer solchen Tour sind einige Dinge zu planen und zu bedenken, im Mittelpunkt steht aber natürlich die zeitaufwendige Suche nach möglichst nah aneinander gelegenen Locations. Leider muss man, zumindest in meinem Fall, mit Fahrstrecken von mehreren Stunden rechnen, denn in der Umgebung von Stuttgart und generell in Baden-Württemberg finden sich, wenn überhaupt, nur wirklich kleine und unspektakuläre Locations. Die ganzen Kasernen, zum Beispiel, wurden alle nach Abzug des Militärs entweder sofort abgerissen oder umfunktioniert. In Brandenburg, Thüringen oder Sachsen sieht die Sache schon ganz anders aus.
Man fängt also an zu suchen und zu recherchieren, findet einige Locations und genaue Hintergrundinformationen dazu relativ einfach über Datenbanken im Internet, bei vielen Locations gestaltet sich das ganze aber auch um einiges schwieriger. Oft hat man nur einzelne Fotos, sucht dann nach dem zugehörigen Fotografen und versucht Kontakt herzustellen. An dieser Stelle ein kleiner Appell. Ein stupides: „Hey, geile Fotos. Gib mal die Koordinaten!“ führt nie zum gewünschten Ziel. Wirklich niemand wird die Koordinaten zu einer tollen Location herausrücken wenn man sich nicht sicher sein kann, dass der Anfragende mit „friedlichen Absichten“ die Location aufsuchen will. Der Zustand vieler einst tollen Lost Places hat sich durch Vandalismus im großen Maße wirklich sehr verschlechtert. Also gilt: Bei Anfragen am besten die eigene Website mitschicken und/oder Koordinaten zum Tausch anbieten. So erkennt das Gegenüber schnell, dass es sich um jemanden handelt, der die Lost-Places zu schätzen weiß und den Grundsatz „Nichts mitnehmen, nichts ändern, nichts zerstören“ kennt. (weiterlesen …)