Glade Guard Lord’s Bowman

Glade Guard sind die Bogenschützen der Wanderers und der Lord’s Bowman ist sozusagen deren Anführer. Jede Einheit Glade Guard kann einen in ihren Reihen haben. Im Spiel werden seine Fähigkeiten dadurch repräsentiert, dass er zwei statt nur einer Attacke pro Runde mit seinem Bogen macht.

Und als Bonus gibt’s noch ein Bild des Pennant Bearers dazu:

Nomad Prince

Die letzte Figur, die ich 2018 bemalt habe ist gleichzeitig auch meine Beste bisher. Es ist ein Nomad Prince der Wanderers (ehemals Wood Elves) der auch schon unbemalt meine Armee einige male in die Schlacht geführt hat. Gestern war er zum ersten mal fertig bemalt auf dem Spielfeld und es war ein tolles Gefühl.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich riesig auf das neue Jahr voller Figuren, Farben und Warhammer-Spiele.

Was bisher geschah

Vor ziemlich genau zwei Jahren, kurz nach Weihnachten 2016, hat mich meine Freundin nach 10 Jahren Beziehung verlassen. In den vergangenen zwei Jahren habe ich irgendwie versucht heraus zu finden was ich mit mir und meinem Leben anfangen will.

2017 waren ich und mein Rucksack daher mal hier und mal dort – bayerisches Oberland, Hamburg, Berlin, bei meiner Mutter und Bruder. Ich wollte heraus finden wo ich in Zukunft leben möchte oder ob ich in Zukunft sogar ohne festes Zuhause sein möchte.

Alles endete darin, dass ich im Februar 2018 nach Berlin gezogen bin, in eine schöne Neubauwohnung. Ich hatte Lust auf etwas neues, auf die aufregende Hauptstadt, dachte ich jedenfalls. Es stellte sich allerdings heraus, dass ich mich so gar nicht wohl fühlte und als klar war, dass meine Mutter aus unserem Elternhaus ausziehen würde, haben mein Bruder und ich beschlossen das Haus zu übernehmen und gemeinsam als WG zu bewohnen.

Nach einem gemeinsamen Roadtrip mit meinem Bruder in einem VW Bus quer durch Kroatien, bin ich dann Ende Oktober zurück in mein Heimatdorf aufs Land gezogen. Es ist angenehm ruhig und grün. Das Zusammenleben klappt prima und ich genieße die Zeit in der Nähe zur Familie.

So richtig klar geworden was ich mit mir und meinem Leben jetzt anfangen will ist mir zwar immer noch nicht, aber vielleicht muss es das auch gar nicht. Vielleicht muss es keinen großen, perfekten Plan geben. Vielleicht reicht es kleine Schritte zu machen, Hauptsache sie fühlen sich für einen selbst richtig an. Zur Not kann man ja die Richtung korrigieren oder auch wieder umdrehen.

So habe ich nach einer 15-Jährigen Pause zurück zu einem meiner Lieblingshobbys von damals gefunden: Warhammer. Ich bemale wieder mit Pinseln kleine Plastikfiguren und trage Schlachten mit Ihnen aus. Mein Bruder ist auch wieder an Bord und es war eine der besten Entscheidungen der letzten Zeit. Es ist so ein tolles, kreatives Hobby ganz ohne Bildschirme. Bisher gibt es Fotos auf Instagram, ich möchte aber auch gerne hier im Blog in Zukunft wieder mehr teilen.

Warum jetzt wieder hier und nicht auf martinwolf.org? Ich weiß es auch nicht, es fühlt sich gerade richtig an. ¯\_(ツ)_/¯

Ansonsten juckt es in den Füßen, die wollen nämlich wieder an den Fussball treten. Der Gedanke an einen süßen Golden Retriever Welpen lässt mich auch nicht los und natürlich schlägt mein Herz noch immer für Code und das Web. Und ja, Computer spiele ich auch noch – wenn auch nicht mehr so viel dank des neuen alten Warhammer-Hobbys.

Schauen wir mal ob dieser Blogneustart besser klappt als die Vorherigen. Er ist jedenfalls sehr spontan und als ich das letzte mal ein Projekt spontan gestartet habe, wurden daraus 366 Fotos in 366 Tagen.

(Wenn noch jemand liest, schreibt doch gern mal einen Kommentar.)

martinwolf.org

Am 13. April, also schon vor fast genau einem Monat, habe ich den ersten Eintrag in meinem neuen alten Blog martinwolf.org geschrieben und damit visuelleGedanken.de (vorerst) still gelegt. Gerade erst ist mir aufgefallen, dass ich euch gar nicht von hier nach drüben umgeleitet habe. Das betrifft besonders diejenigen, die mir nicht auf Twitter folgen.

Wenn ihr weiterhin interessiert daran seid was ich mache, womit ich mich beschäftige und was ich fotografiere, dann schaut doch gern regelmäßig auf martinwolf.org vorbei oder abonniert am besten den RSS Feed. Ich würde mich freuen!

Ich bin jetzt Fahrradfahrer

Als meine Entscheidung fest stand nach Berlin zu ziehen, habe ich auch entschlossen nach etlichen Jahren endlich mal wieder ein Fahrrad zu kaufen und damit möglichst überall hinzufahren – und auch gar kein BVG Jahresticket zu kaufen.

Mein Plan direkt am ersten Wochenende den Drahtesel zu besorgen hat nicht ganz geklappt, aber letzten Freitag war es dann endlich so weit. Ich war auf Empfehlung von Johannes bei Zweirad Stadler und habe dort einige Räder Probe gefahren. Ja, es gibt coolere, hippere Fahrradläden in Berlin, aber Stadler hat den Vorteil, dass sie alles mögliche haben und da ich noch keine Ahnung hatte was genau ich will, war das eine gute Wahl.

Am Ende wurde es ein BULLS Recreation Ground. Ich habe noch die Reifen gegen welche mit mehr Profil tauschen lassen und Lampen und Schloss dazu gekauft. Später noch eine Klingel – und ja, ein Helm kommt auch noch dazu.

Es hat zwei Räder, zwei Bremsen und einen Gang und ich bin super zufrieden damit.
Ich bin die vergangene Woche trotz eisiger Minusgrade damit ins Büro gefahren und liebe es. So viel besser als U-/S-Bahn fahren. Mit einem AirPod im Ohr, der mir Ansagen macht, verfahre ich mich auch nur wenig.

Ich freue mich sehr auf den Frühling, da wird das sicher noch viel mehr Spaß machen und hoffe, dass ich dieses Fahrrad lange mein eigen nennen kann und es nicht geklaut wird.

Marcel & Cecilia in der Tram
Wir transportieren Marcels Schreibtisch mit der Tram ins Bürrro.
Burger und Pommes
Danach gönnen wir uns ein leckeres Abendessen bei HIRSCH & EBER.
Blick von der Elsenbrücke
Blick von der Elsenbrücke am Abend. Ein anderer Abend.
Ein Haufen Fleisch, Krautsalat und Mac' 'n' Cheese
Ordentliches Abendessen mit Harry bei Chicago Williams BBQ.
Ein rot-weiß gestreiftes Zelt auf einem Flohmarkt
Auf einem Flohmarkt in Friedrichshain.
Ein Turm vor blauem Himmel.
Keine Ahnung wie der Turm heißt, aber das Foto ist irgendwie schief. Sehe ich aber jetzt erst.

Hi, ich wohne jetzt in Berlin

Am 1. Februar, also vor 3 Tagen, bin ich nach Berlin umgezogen. Ich wohne jetzt in Friedrichshain in einer super schönen – aktuell noch sehr leeren – 2 Zimmer Wohnung, ganz in der Nähe der Halbinsel Stralau. Weil heute traumhaftes Wetter ist, war ich da auch direkt mal Spazieren und habe ein paar Fotos mitgebracht. Schönen Sonntag!

Leica Q x Dörnberg

Am 4. März 2017 haben mein Bruder und ich eine kleine Wanderung nahe unseres Heimatortes gemacht. Wir sind einmal auf den Hohen Dörnberg rauf, vorbei am Hohlenstein und auf der anderen Seite wieder runter. Das Wetter war nicht super grandios, aber ich mag die Fotos und die Erinnerung dennoch sehr gerne.

Mein Leben mit weniger

Schon 2017 habe ich mich mit Minimalismus beschäftigt und mich sehr damit identifizieren können. Ich habe gemerkt, dass viele der Ideen und Prinzipien schon immer in mir gesteckt haben. Ich möchte mein Verständnis von Minimalismus aber noch weiter vertiefen und mein Verhalten noch grundsätzlicher verändern.

Ich, fotografiert von Jens Franke am 31. März 2017 in den Schweizer Bergen.

Ich wollte zuerst das Jahr 2018 als das „Jahr mit weniger“ betiteln, aber die Begrenzung auf das eine Jahr gefällt mir nicht. Ich möchte mein Leben dauerhaft weiter verändern und mich nicht nur für ein Jahr anders verhalten.

Statt immer mehr zu wollen, mehr Sport machen, mehr Gemüse essen, mehr Reisen, mehr Projekte machen, usw, möchte ich das anders angehen und mich auf „weniger“ konzentrieren und somit automatisch Raum schaffen für die wichtigen und positiven Dinge in meinem Leben.

Ich habe eine Liste mit Dingen gemacht, die ich weniger machen möchte oder von denen ich weniger in meinem Leben haben möchte. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber ein guter Start und soll mir immer als Leitfaden helfen.

  • Weniger Arbeiten
  • Weniger Computer spielen
  • Weniger Social Media
  • Weniger Kleidungsstücke
  • Weniger materiellen Besitz
  • Weniger ungesundes Essen
  • Weniger Gedanken machen was andere denken
  • Weniger anderen gefallen wollen
  • Weniger schnell
  • Weniger Alltag
  • Weniger zu Hause sitzen
  • Weniger Angst vor Unbekanntem
  • Weniger Ärgern über unwichtige Dinge
  • Weniger ÖPNV
  • Weniger anderen nacheifern
  • Weniger oberflächlich
  • Weniger Apps
  • Weniger Multitasking
  • Weniger Unterbrechen
  • Weniger nach der Uhrzeit richten
  • Weniger über die Vergangenheit grübeln
  • Weniger unnötigen Stress
  • Weniger Kaufen
  • Weniger Mehr

Karlsaue Kassel VS Leica Q

Alle Fotos sind am 12. März 2017 entstanden und haben seit dem auf der Festplatte auf mich gewartet. Jetzt dürfen sie das Ende des Jahres 2017 hier im Blog bilden. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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