Da es offenbar unter iPhone-Besitzern zum guten Ton gehört, habe ich meines am Freitag nun auch endlich zerstört. Naja, zerstört ist vielleicht etwas übertrieben, aber das Display hat jetzt ein paar hübsche Effekte. Absicht war das ganze natürlich nicht.
Ich muss leider sagen, die Fotografie hat mein iPhone auf dem Gewissen. Ich wollte unbedingt im Gehen ein Foto aus ungünstiger Perspektive machen als es mir aus der Hand glitt. omg. Oft schon hat mir das Ohrstöpselkabel das Leben gerettet indem das iPhone noch an ihm baumelte. Leider steckte der Stöpsel noch nicht richtig und somit war auch die letzte Hoffnung dahin als ich meinem kleinen Glaskasten beim Zeitlupenfall zu sah.
Es funktioniert noch, allerdings habe ich jeden Moment Angst mir Glassplitter mit dem Daumen einzufangen oder gleich das Glas gänzlich vom Gehäuse zu trennen. Ganz abgesehen davon, dass die Risse einfach optisch stören.
Eine Reparatur kostet 129€ und wird wohl meine Wahl sein. Solltet sich jemand von euch berufen fühlen mich dabei unterstützen zu wollen, mein PayPal Konto (martin@visuellegedanken.de) nimmt jeden Cent. :D
Shaun Inman’s new game is out, folks. It’s out and it’s very, very lovely.
Gestern Abend war mir nach Spielen. Twitter konnte mir nicht wirklich helfen und da fiel mir „The Last Rocket“ wieder ein. Dieses Spiel, was so schön an alte Zeiten erinnert, ist kurzweilig und ich konnte, festgeklammert an meinem iPad, einfach nicht aufhören. „Ein Level noch, dann geh‘ ich schlafen“. Das Spiel ist eine Universal-App und damit auch auf dem iPhone verfügbar. Viel Spaß für nur 2,39 €.
So today, we’re introducing Messenger, a new mobile app that simplifies how messaging works, and gives you a faster way to message friends and small groups.
Ich halte es für einen klugen Schritt, die Messages aus der eigentlichen Facebook-App raus in eine eigene App zu holen. Die Mutterschiff-App ist teilweise arg langsam, aktualisiert nicht richtig und wirkt einfach überladen. So gerne ich die Anzahl der Apps auf meinem iPhone gering halte, das ist der richtige Schritt.
Die App ist leider noch nicht im deutschen App Store angekommen.
Ich hoffe ihr habt schon mal von Responsive Webdesign gehört. Falls nicht, macht euch malschlau. Screenfly könnte sich bei der Entwicklung und dem damit verbundenen Testen von Webseiten als sehr hilfreich erweisen.
Man schiesst ein Foto und notiert sich ein paar Stichpunkte dazu. Fertig, das war’s schon. Anschliessend bekommt man die Locations mit Karte, Fotos und Notizen angezeigt. Eine kleine, aber sehr hilfreiche App.
Super simple Idee und sicher hilfreich für eine große Menge (Hobby-)fotografen.
Die WordPress App für webOS sieht wirklich gut aus. Notifications über neue Kommentare egal wo man gerade ist, finde ich ziemlich cool und überhaupt sieht es hübsch aus, auch wenn es natürlich ob der „Sliding Panels“ stark an Twitter fot iPad erinnert. Das bringt mich dann auch mal wieder zur Frage, wo bleibt eigentlich eine wirklich gute iPad und iPhone WordPress App?
Vor einigen Wochen ist mir etwas bewusst geworden. Mir ist klar geworden, dass die Fotos, die für mich den größten Wert haben und mit denen ich am Meisten verbinde, mit dem iPhone gemacht sind.
Ja, ihr werdet euch jetzt vielleicht denken, der Apple Fanboy soll sein iPhone mal nicht so in alle Höhen loben. Aber wenn ihr vielleicht mal einen Moment darüber nachdenkt, könnt ihr es eventuell verstehen. Ich versuche es zu erklären:
Wie schon oft erwähnt, ist das iPhone immer dabei und ist schnell einsatzbereit. Das ermöglicht es Fotos in allen möglichen Situation des Lebens zu machen, an denen entweder keine andere Kamera dabei ist oder sie einfach unpassend wäre. Aber es sind diese spontanen, intimen, persönlichen Momente, die dann eingefangen werden und die so viel Wert sind. Nicht, weil sie optisch oder technisch perfekt sind, sondern weil sie eine Geschichte erzählen und für mich ganz persönlich eine Erinnerung in sich speichern, die einem Außenstehenden gar nicht unbedingt ersichtlich ist. Deswegen sind diese Fotos auch nicht unbedingt die besten und wertvollsten für andere Personen, aber für mich. Sie sind aus dem Alltag und damit meinem Leben gegriffen. Sie sind echt.
Ich schaue gerne einfach chronologisch durch meine „Camera Roll“ im iPhone und erinnere mich nahezu bei jedem Foto, und sei es noch so schlecht – verwackelt, zu dunkel, überbelichtet, … – an die dazugehörige Situation oder sogar den ganzen Tag. Erinnerungen und Gefühle werden geweckt. Genau das, was eine gutes Fotos ausmacht. Ganz perfekt ist das Foto natürlich, wenn es auch anderen Leuten eine Geschichte erzählt, aber darum geht es bei dieser persönlichen Art der Fotografie gar nicht. Es reicht mir im Grunde meist schon, wenn es mir und vielleicht den damals Anwesenden ermöglicht nochmal in die Situation einzutauchen.
Ja, das klingt alles sehr philosophisch. Aber mal ehrlich, das ist die Fotografie doch auch. Sie weckt Gefühle und spielt mit uns. Und das nicht weil der Hintergrund unscharf ist oder die Augen in der Nachbearbeitung super herausgearbeitet wurden oder weil ein Weitwinkelobjektiv zum Einsatz kam. Das alles kann helfen, aber am Ende des Tages zählt was „zwischen den Pixeln steht“ und zu uns spricht.
Das ist Fotografie.
Und das geben mir ganz viele meiner iPhonefotos. Weil sie echt und persönlich sind.
Schon auf dem iPhone und iPad nutze ich zum Lesen von RSS Feeds die Reeder App. Am Mac bin ich auch seit der ersten beta Version dabei und jetzt ist die finale Version im App Store erhältlich. Reeder kostet 7,99 € und ist das auch auf jeden Fall wert. Für mich persönlich die beste RSS Reader Anwendung aufm Mac, der außerdem auch mit Google Reader synchronisiert, bzw synchronisiert werden muss. Das schöne aber: Die Feeds können in der App abonniert werden.
Es gibt zwei verschiedene Modi. Einmal die klassische Ansicht, wie ihr sie hier seht und dann noch die mini Ansicht, wie unten zu sehen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich lieber mag, aber beides hat irgendwie seine Daseinsberechtigung.
Das Look and Feel ist voll auf das im Juli erscheinende OS X Lion ausgerichtet und ähnelt vom Prinzip her Twitter oder auch Sparrow, die ich auch beide täglich im Einsatz habe. Ich mag es sehr. :)
Das Aussehen kann man außerdem sehr nach dem eigenen Geschmack gestalten, so lassen sich Farbton, Textur, Kontrast, etc selbst bestimmen und auch die Steuerung durch Shortcuts und Gesten kann man individuell anpassen.
Das Einzige, was mir derzeit noch etwas fehlt ist Growl-Unterstützung, wobei es aber vielleicht auch ganz gut ist. Nicht noch mehr Ablenkung. :D