Ich bekam in den letzten Tagen einige Rückfragen bezüglich meines neuen iPhone „Docks“. Eigentlich ist es nur ein iPhone Halter. Ich kann meinen geliebten Apple Dock leider nicht mehr verwenden, weil ich mittlerweile einen Bumper um das iPhone habe und es deshalb nicht mehr passt. Da ich aber gerne das Display sehe wenn neue Notifications oder so rein kommen, schaute ich mich mal um und fand „Milo„. Ein einfacher Halter für kleines Geld, an den man das iPhone quasi dran kleben kann. Das hält dank micro-suction Pad bombig und sieht gut aus. Funktioniert mit jeder glatten Rückseite, auch wenn ihr ein richtiges Case habt. Ich kann das Ding nur empfehlen. Gibt es in schwarz und weiss.
Hot on the heels of Gmail’s largely underwhelming release of its iOS app, the Sparrow crew confirmed today on Twitter that an iPhone app is definitely in the works.
Heute war, zumindest für ein paar Stunden, die von einigen lang erwartete „native“ GMail iPhone App im amerikanischen iTunes Store. Nach einem Notificationsbug wurde sie aber erstmal wieder zurück gezogen. Vielleicht auch besser so denn bisher gab es nur negatives Feedback und wer die Screenshots gesehen hat und auch nur einen Funken von iOS Apps versteht, wird auch wissen wieso.
Was mich allerdings wirklich freut ist die Nachricht, dass das Sparrow Team an einer App für das iPhone arbeitet. Ich nutze die Mac App seit der Beta und bin noch immer schwer begeistert.
Google is on the verge of launching their native Gmail app, multiple sources tell me. In fact, I believe it has already been submitted to Apple for review. If it gets approved, it should be out soon. And I think it’s going to be approved.
Ich kann nicht behaupten, dass ich sie bisher vermisst habe, finde es aber dennoch spannend zu sehen ob Apple eine Mail-App durch lässt, die möglicherweise große Potential hat viele iPhone User von der Apple Mail App weg zu bringen. Und wie wird eine GMail App wohl aussehen? Hoffentlich besser und iPhone-nativer als die Google+ App.
Schöner Vergleich aller bisherigen iPhone Kameras. Wenn man das so sieht ist es schon abgefahren, dass es sogar mit dem 3G schon wahnsinnigen Spaß machte obwohl die Qualität, verglichen mit der jetzigen iPhone Bildqualität, unfassbar schlecht war.
Mit iOS 5 und iCloud stellt Apple ein neues Feature vor: Fotostream. Im Grunde sorgt der Fotostream dafür, dass man ein Foto mit irgendeinem iOS Gerät macht und es sofort auch auf allen anderen iOS Geräten und Macs sieht.
Mir war anfangs einige Details nicht ganz klar. Aber jetzt bin ich besser informiert, habe das System verstanden und finde es ziemlich gut. Deswegen werde ich jetzt versuchen Fotostream für euch anschaulich zu erklären und eventuelle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Eins Vorweg: Fotostream ist ein Opt-In-Feature, das bedeutet ihr müsst es selbst aktvivieren. Es ist nicht standardmäßig eingeschaltet. So richtig gut wird der Fotostream erst mit iPhoto. Es dient quasi als zentrale Bibliothek für alle eure Fotos – egal ob mit dem iPhone, iPad, iPod touch oder eurer DSLR gemacht.
Ein Beispiel
Ihr macht ein Foto mit eurem iPhone. Das iPhone speichert wie schon immer das Foto in der Camera Roll. Gleichzeitig wird das Foto auch im Fotostream gespeichert und in die iCloud gepusht. iCloud pusht das Foto von dort aus auf alle eure anderen Geräte sobald diese sich mit einem WLAN[1. Fotostream läd keine Daten im Handynetz hoch- oder runter.] verbinden und tauchen dort im Fotostream auf. Für alle iOS Geräte bedeutet das, dass das Foto jetzt temporär auf jedem Gerät gespeichert ist. In iPhoto jedoch wird das Foto richtig in die Bibliothek importiert und bleibt dort für immer, bzw. bis ihr es manuell löscht. Dadurch entsteht auf eurem Mac eine zentrale Bibliothek aller eurer Fotos, egal mit welchem Gerät sie gemacht worden sind, sie landen dort. Der Fotostream kann höchstens 1000 Fotos beinhalten. Das heißt sobald ihr das 1001 Foto in den Fotostream pusht, egal von welchem Gerät aus, verschwindet das erste Foto daraus und ist in diesem Moment nur noch auf dem Gerät gespeichert mit dem es aufgenommen wurde – in meinem Beispiel auf dem iPhone – und natürlich in der zentralen iPhoto-Bibliothek.
30 Tage in der iCloud
Fotos aus dem Fotostream werden 30 Tage in der iCloud gespeichert. Das heißt konkret, dass wenn ihr alle eure Fotos in die zentrale iPhoto-Bibliothek bekommen wollt, müsst ihr spätestens alle 30 Tage und bevor ihr das 1001 neue Foto[2. seit letztem Bilder-Download aus der iCloud] macht, iPhoto starten und die Fotos downloaden.
Fotos auf iOS Gerät speichern
Wie erwähnt werden die Fotos, die ihr mit einem Gerät macht für immer auf eben diesem Gerät gespeichert. Vielleicht macht ihr aber ja mal mit dem iPhone ein total schönes Foto und wollte es auch auf dem iPad langfristig speichern. Kein Problem! Nachdem das Foto gemacht wurde wird es per Fotostream in iCloud gespeichert und auf das iPad gepusht, sobald sich dieses im WLAN befindet. Hier könnt ihr jetzt das Foto anschauen und mit “Save to Camera Roll†das Foto dauerhaft in die Camera Roll des iPads speichern.
Folgendes führte bei mir anfangs zu Verwirrung: Wenn ihr ein Foto mit dem iPhone macht, ist es im Fotostream und in der Camera Roll und kann auch hier noch mal aus dem Fotostream in die Camera Roll gespeichert werden. Dann hat man das Foto doppelt in der Camera Roll. Das ist natürlich immer auf dem Gerät auf dem ein Foto gemacht wurde überflüssig, weil es dort ohnehin für immer gespeichert wird. Man hätte den Button in diesem Fall auch einfach deaktivieren oder gar nicht anzeigen können.
Zusammenfassung
Ich hoffe das konnte etwas Licht ins Dunkel bringen. Zum Abschluss noch mal die wichtigsten Punkte als Liste.
Fotostream
synchronisiert mit allen Geräten über iCloud
maximal 1000 Fotos, die temporär auf allen Geräten zu sehen sind
Fotos bleiben auf dem Gerät, mit dem sie gemacht wurden automatisch dauerhaft gespeichert
Fotos können aus Fotostream heraus auf jedem Gerät manuell dauerhaft gespeichert werden
Da ist sie nun endlich die Facebook iPad App. Habe sie mir heute morgen mal kurz angeschaut und der erste Eindruck ist sehr gut. Ich habe allerdings auch nichts anderes erwartet. Sieht gut aus, ist schnell und durchdacht.
Ich war ja auch schon immer großer Fan der mobilen Facebook Webseite. Mit der iPad App haben auch die mobile Webseite und die iPhone App ein Update bekommen und beide sind nun im Grunde identisch und folgen dem Navigationskonzept der iPad App. Das sieht hervorragend aus und funktioniert bestens. Ich bin begeistert. Ich mochte diesen Facebook-App internen Homescreen eh noch nie.
Links seht ihr m.facebook.com und rechts die neue Facebook App. Die haben ganz offensichtlich den gleichen Unterbau.
Vor kurzem habe ich entdeckt, dass Martin Gommel eine Serie mit 100 Fotos zum Thema “Minimal†bei Instagram angefangen hat. Ich fand die Idee gut einfach den Fotos die Titel Minimal 100, Minimal 99, usw zu geben und so den Countdown runter zu zählen.
Inspiriert davon habe ich meine eigene 100er Serie zum Thema Herbst angefangen. Ich habe keine Ahnung ob ich es schaffe während des Herbsts 100 Fotos mit Instagram zu eben diesem Thema auf zu nehmen, die alle auch irgendwie gut aussehen, aber ich freue mich darauf es zu versuchen und es ist eine tolle Herausforderung.
Wenn es klappt habe ich am Ende eine schöne Fotoserie mit quadratischen Herbstfotos. Finde ich total gut. Würde sich sicher auch schön als kleines Fotobuch machen. Das schöne an so einer Aufgabe ist, dass man für eine gewisse Zeit eine fotografische Aufgabe hat und gezielt nach etwaigen Motiven sucht und immer mit offenen Augen durch die Welt läuft.
Ihr findet mich auf Instagram als _martinwolf und ich poste die Fotos auch immer auf Twitter.
Vor kurzem machte Besim auf Twitter auf die iOS App Luminance aufmerksam. Eine weitere App die sich der Fotobearbeitung auf dem iPhone und iPad verschrieben hat. Zuerst dachte ich, oh nein, bitte nicht noch eine App mit den immer gleichen Filtern und Funktionen. Da ich aber einiges auf Besims Meinung gebe, habe ich die App kurzerhand für schlappe 79 Cent geladen und mir mal genauer angeschaut. Und was soll ich sagen? Sie ist hervorragend und derzeit wohl die beste App wenn es um Fotobearbeitung auf dem iPhone geht. Alles was ich sage bezieht sich nur auf die iPhone-Version, da ich die iPad-Variante noch nicht getestet habe.
Die App sieht gut aus und alle Bedienelemente und Funktionen sind durchdacht. Melanie nannte es Lightroom für’s iPhone und da hat sie auch nicht ganz unrecht. Klar, die Funktionen sind geringer, und doch kommt es gerade in Sachen Bearbeitungsmöglichkeiten dem großen Vorbild für die Limitierungen von iOS schon sehr nahe.
Fotos können mit der App selbst gemacht oder in die Bibliothek geladen werden. Für mich ist die App eine reine Bearbeitungsanwendung weswegen ich über ein paar fehlende Funktionen bei der Fotoaufnahme hin weg sehen kann. Zumindest die Möglichkeit Fokus und Lichtmessung wie in Camera+ einzeln zu setzen wäre gut.
Nach Laden oder Aufnahme hat man das Foto in der Bibliothek und kann es bearbeiten. Man hat die Möglichkeit einfach einen fertigen Filter anzuwenden oder selbst Hand an zu legen. Die Filter sind übrigens alle mit den Einstellungsmöglichkeiten der App entstanden und können so exakt reproduziert werden. Handling bei der Bearbeitung ist großartig und die Möglichkeiten unendlich. Sogar Funktionen wie Teiltonung oder das individuelle Anpassen von den verschiedenen Farben in Hinblick auf Tonung, Sättigung und Helligkeit sind möglich.
Zudem fungieren die Einstellungen wie Ebenen und ergeben unterschiedlich angeordnet andere Ergebnisse. Außerdem nett ist die Ansicht der Schritte und die Möglichkeit jederzeit wieder an einen vorherigen Punkt in der Bearbeitung zurück zu springen. Abgesehen davon kann jede Bearbeitungsebene jederzeit de- und wieder aktiviert wird.
Zu guter letzt kann das Foto dann aus der App heraus in die Camera Roll gespeichert, auf Facebook gepostet, per E-Mail versandt, kopiert oder gedruckt werden. Das Foto bleibt in der Bibliothek und Bearbeitungseinstellungen können kopiert und auf andere Fotos angewandt werden.
Was ich mir für die Zukunft wünsche: Das schon genannte Feature bei der Fotoaufnahme wäre super. Vielleicht auch die Möglichkeit ein Gitter einzublenden. Aber das ist eigentlich nur Nebensache. Wirklich gut wäre die Möglichkeit Fotos beschneiden und eventuell drehen/spiegeln zu können. Weiterhin würde ich mir wünschen, dass man direkt aus der App auf Twitter posten kann. Ich denke das Problem ist derzeit, dass die Entwickler nicht die finanziellen Mittel haben einen eigenen Server zum Hosten der Bilder zu betreiben oder es auch gar nicht wollen. Ich hoffe sehr, dass sobald eine Anbindung an den Twitter eigenen Bilderservice möglich ist, diese auch integriert wird. Eine weitere tolle Funktion wäre die eigene Bearbeitung als Filter/Preset speichern zu können. Wäre einfacher als die Einstellungen eines Fotos auf andere zu übertragen – zumindest dann, wenn die Bibliothek voller wird.
Alles in Allem ist die App aber schon großartig, vor allem wenn man bedenkt, dass sie gerade erst diesen Monat das Licht des App Stores erblickt hat. Ich bin sicher da kommen noch ein paar ganz feine Sachen. Die App ist also sowohl für denjenigen geeignet, der schnell einen Filter anwenden will als auch für den, der eine detailliertere Bearbeitung auch am iPhone vornehmen will. Ich zähle mich je nach Laune und Foto zu beiden Gruppen.