Blog mit schwarzweiß Fotos aus Berlin von Knut Skjærven. Der Blog ist nicht unbedingt der hübscheste, dafür gibt es aber einige gute Fotos. Ich mag die Bewertungsmöglichkeiten anhand von “Daumen hoch” oder “Daumen runter” unterhalb von jedem Foto.
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Seconds2Real:
Thorsten Strasas’ series “Berlin. Grey.” ist currently on exhibition at FENSTER61. FENSTER61 is a Berliner photo exhibition place in a shop window in Mitte. The exhibition will be up until the 14th of February.
Würde ich in Berlin wohnen, würde ich mir die Ausstellung anschauen.
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In den vergangenen Tagen habe ich zwei mal die arte Reportage Jim Rakete – Mein Leben gesehen. Ein mal am Freitag auf dem Weg Richtung Kassel und dann noch mal gestern morgen auf dem Rückweg nach Hamburg.
Natürlich kannte ich den Namen Jim Rakete schon und wusste auch so grob, was er gemacht hat. Diese Reportage brachte aber noch mal viel mehr Licht ins Halbdunkel und hat mich riesig für ihn und seine Fotografie begeistert.
Jim ist sehr authentisch, sympathisch, locker, ehrlich und hat einen guten Humor. Er fotografiert noch immer analog und ist damit einer der alten Hasen, wenn man so will. Er bezeichnete sich selbst glaube ich sogar ein mal als “Dinosaurier”. Ich finde das irgendwie faszinierend. Seine ganze Art an die Fotografie, insbesondere Portraits, heran zu gehen – wenig zu inszinieren, nur wenig künstliches Licht zu nutzen, den Protagonisten Freiraum zu geben – entspricht sehr meiner idealen Vorstellung vom Fotografieren.
Seine schwarz/weiss Portraits strahlen meist eine unglaubliche Ruhe aus und enthüllen irgendwie immer etwas mehr vom Fotografierten als auf den ersten Blick vielleicht ersichtlich ist. Die Fotos haben eine gewisse Tiefe, obwohl sie optisch nur die Oberfläche eines Menschen darstellen können. Das Erreichen diesen Umstandes erwähnt Jim auch im Laufe der Doku und bezeichnet es selbst als einen der schwierigsten Parts in der Fotografie, mit dem jeder zu kämpfen hat und was jeder Fotograf versucht zu erreichen.
Ich kann euch die Reportage wirklich nur sehr empfehlen. Ich für meinen Teil konnte sehr viel “daraus ziehen” und werde als nächstes erstmal Fotobücher von ihm erwerben und noch ein paar Interviews lesen.
Freunde von Freunden:
One of our great friends Christian Boros together with his Publishing House Distanz offered us the chance to work on the FvF Berlin book featuring some nice print only exclusives and online highlights of the last two years. This is an exciting step to present ourselves via a classic & timeless medium in spite of our digital heritage. The book will be available in Europe November 15th 2011 at a shop near you.
Ich mag die Freunde von Freunden Serie sehr gerne und das gerade frisch erschienene Buch macht einen ziemlich guten Eindruck. Ihr könnt es sofort hier kaufen oder demnächst auch bei Amazon bestellen.
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Vergangenes Wochenende war ich mal wieder in Berlin. Nicht einfach so, sondern weil ich Steffen und Paddy bei ihrer Knackscharf Tour begleiten und natürlich endlich mal Lichtsetzung in ihren Grundlagen verstehen wollte. Außerdem kann es mit den Beiden nur lustig werden. Und genau so war es dann auch.
In kleinem Kreise fand der Workshop in einem Berliner Hotel statt. Die Beiden haben erst mal ein Bisschen von sich erzählt. Wer sie sind, was sie tun, wieso sie es machen, und und und.
Ich habe ja das Glück und kenne beide, vor allem Steffen, schon länger und besser, von daher war das nicht viel neues. Aber sei es drum. Unterhaltsam war es allem auch für mich.
Wie erwartet hat dann Paddy den eher technischen Teil übernommen und hat erklärt wie man an Lichtsetups heran geht, so dass man auch versteht was da passiert und das Wissen dann adaptieren und auf neue Situationen anwenden kann. Das war sehr spannend und ich denke ich habe die Grundlagen verstanden. Das finde ich immer am Wichtigsten – habe ich erstmal das Prinzip verstanden, kann ich Detailfragen meist selbst klären.
Auch über das Entdecken und Nutzen von natürlichen Lichtquellen wurde gesprochen.
Am Abend gab es dann etwas Lightroom. Da bin ich recht fit, dennoch ist es immer nett zu sehen wie andere Leute arbeiten.
Am zweiten Tag hat vor allem Steffen viel über weniger technische Themen wie Bildideen, Leidenschaft, Umgang mit Menschen vor der Kamera und so weiter gesprochen, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem gab es noch mehr Infos zu Lichtsetups mit mehreren Lichtquellen.
Fazit
Alles in allem waren es zwei sehr gute Tage, die wie im Flug vergangen sind und ich jedem nur empfehlen kann. Alle Themen werden locker und leicht erklärt, es ist immer Zeit für Fragen und es fehlt den Beiden nie an witzigen Anekdoten aus dem Fotografenalltag.
Es gibt hier und da in den kommenden Städten noch ein paar freie Plätze, vielleicht habt ihr ja Glück.
Danke Steffen, danke Paddy, und danke Christoph für den Schlafplatz.
Fotomarathon.de:
Wir suchen jederzeit Unterstützung in den Bereichen Marketing/Pressearbeit, Grafik/Design, Locationscouting, Partnersuche/Fundraising, IT (Joomla, Datenbankpflege) und/oder Veranstaltungsorganisation.
Der Fotomarathon wird vom gemeinnützigen Verein für Ereignisse e.V. organisiert. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich und kann sowohl kontinuierlich als auch nur am Fotomarathontag (16. Juni 2012) oder bei der Ausstellung (Juli) stattfinden. Also, wir sind gespannt auf Dich – melde Dich einfach unter kontakt@fotomarathon.de, wir rufen zurück und besprechen alles weitere.
Vielleicht ja interessant für den ein oder anderen.
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