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Photography and web in pictures & words by Martin Wolf

Zack Arias spricht über die X100 und X-Pro 1

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich finde Zack Arias großartig. Ich mag seine Art – er ist super sympathisch, ehrlich und witzig. Und genau so erzählt er auch von seinen Erlebnissen mit der X100 sowie X-Pro 1. (Das erste Video könnt ihr eigentlich überspringen, wenn ihr über die Technik der X-Pro 1 Bescheid wisst. Zack fängt erst im zweiten Video an zu erzählen.)

Fuji X-Pro 1 Review by Zack Arias

Zack Arias:

This isn’t the camera you hand to your mom to grab a few shots. I’ve watched very talented photographers pick up my X-Pro1 and sort of scratch their heads after taking a few shots with it. I then explain how you have to stick your tongue out a certain way, stand on your left foot, grab your elbow, and click your heels three times to get the most out of it. When you do all that… angels sing. Really.

Da ist es endlich, das lang erwartete X-Pro 1 Review von Zack Arias. Ich verrate mal noch nichts und lasse euch einfach selbst lesen und gucken.

Zack Arias testet die Fuji X-Pro1

Zack Arias:

As always, I won’t be counting pixels or describing bayer patterns or burning villages because of menu layouts. I’ll let you know how it actually works in the real world instead of a testing facility with Macbeth color charts and thrift store knick knacks. Off to find some squirrels.

Zack Arias kündigt an, dass er eine Preproduction Fuji X-Pro 1 bekommen hat und sie in den nächsten drei Wochen ausgiebig testen wird. Ich freue mich sehr auf seine Meinung. Sein Bericht über die X100 hat nämlich damals deutlich zu meinem Kauf beigetragen.

Why I Moved To Medium Format

Zack Arias:

When you see these in their full glory on a good monitor or in print they blow the doors off any Nikon or Canon I’ve ever shot. I do want to say that geeking out too much on 100% crops is akin to buying a new lawn mower then getting on your hands and knees to inspect the blades of grass after a fresh cut.

Zack Arias erzählt ein bisschen was zum digitalen Mittelformat und erklärt seine Gründen für den Kauf einer Phase One IQ140. Die Qualität der Bilder ist einfach atemberaubend! O_O (Ein Video gibt’s auch.)

Zack Arias blickt auf seinen Wechsel zu Canon zurück

Zack Arias:

I recently wrote in length about my switch from Nikon to Canon. I thought I’d update you on a few things since making that switch.

Zack scheint glücklich und zufrieden zu sein. Wenn euch seine Gedanken oder das Thema nicht interessiert, schaut trotzdem kurz vorbei – es ist ein sau geiles Foto mit im Artikel.

Zack Arias wechselt komplett zu Canon und die Welt dreht sich weiter.

Zack Arias:

This year I’m simplifying, updating, and stream lining everything I do. My camera bag has been a hacked together bag of stuff for long enough and it was time to commit to one system or the other. I thought long and hard about this for months and decided all the Nikon gear had to go aside from my original D100 and 35mm f2 lens. I was going full on Canon and I was going to build the exact kit that I wanted to have.

Langer und sehr interessanter Artikel wieso Zack Arias sich für Canon statt Nikon entschieden hat, was er vorher hatte und was und wieso er jetzt in seine Tasche packt. Lesebefehl!

Ganz nebenbei hat er mich letztendlich davon überzeugt, dass ich beim nächsten DSLR-Kamerakauf auf Nikon umsteigen werde.

If I was a full time wedding shooter I might reconsider and go with a VR lens. Yes, I said that correctly. VR is Nikon’s name badge. Because if I was a full time wedding shooter I’d be Nikon. Have I said that enough?

Der Stand der Dinge

Vor ein paar Tagen wäre fast ein Wunder geschehen. Kai hatte bei irgendeinem Kleinanzeigenportal eine gebrauchte M9 für 1860€ gefunden. Wow, dachte ich mir, dass ist DIE Gelegenheit. Zwar würde ich dazu auch noch ein Objektiv brauchen, aber das wäre ein Schnäppchen, wie es sicher so schnell nicht wieder auftaucht. Ich nahm also Kontakt zum Verkäufer auf und die Geschichte nahm ihren Lauf. Er sprach nur englisch, erzählte mir, er wäre erst seit neun Monaten in Deutschland. Später stellte sich heraus, dass er nun doch nicht mehr in Deutschland sei, sondern in Griechenland, seine Frau im Krankenhaus liegt und er Geld braucht. Die Bezahlung sollte über irgendeine seltsame Firma laufen. Okay, das ganze war dann wohl ein Fake und ich enttäuscht. Naja, das wäre aber auch alles zu schön gewesen. Ein Wunder eben.

Ich glaube ich habe mich nach dieser Aktion damit abgefunden, dass ich in naher Zukunft keine M9 besitzen werde und wer weiß, vielleicht ist das ja auch ganz gut. Schliesslich hört es bei dem Body nicht auf und auch die M9 hat Schwächen und spielt ihre Stärken erst mit einem richtig guten Objektiv aus.

Gestern kam dann das von mir lang erwartete Review der Fujifilm x100 von Zack Arias. Und BÄMM, das hat eingeschlagen. Das war das emotionale Review einer Kamera von jemandem, der begeistert ist, dem aber auch die Schwächen bewusst sind, auf das ich gewartet hatte um meinen Kopf davon zu überzeugen, dass das Gefühl, diese Kamera unbedingt selbst testen zu wollen, Sieger ist. Und wie es der Zufall will, hat der Ralf-Jürgen eine gerade mal 3 Wochen alte x100, die er gerne wieder verkaufen möchte, weil sie nichts für ihn ist.

Wir sind zu einem Deal gekommen und ich werde ab dem Wochenende oder spätestens Anfang nächster Woche stolzer Besitzer einer x100 sein. Ja, sie hat Schwächen und ja, ich kenne sie aus den Reviews, ihr müsst sie nicht aufzählen. Ja, es ist keine echte Messucherkamera. Ja, sie hat kein wechselbares Objektiv. Ja, sie ist kein Vollformat.

Mir ist das alles bewusst und ich will sie trotzdem haben. Ich mache derzeit keine Fotografie, für die ich bezahlt werde. Das führt dazu, dass ich meistens keine Lust habe die dicke DSLR mit mir rum zu tragen und die meiste Fotografie derzeit entsteht relativ spontan auf der Straße oder ich verbinde eine Fototour zumindest mit etwas anderem, wie heute morgen.
Die Ricoh habe ich immer dabei und sie ist auch großartig, ich liebe sie, aber sie stößt durch den fehlenden Sucher und den kleinen Sensor einfach an ihre Grenzen. Sie ist super für Schnappschüsse und für das wirklich sehr geheime fotografieren auf der Straße. Aber derzeit ist sie für mich schon fast der Ersatz für meine 5D und das geht einfach nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe die x100 gekauft, ich werde sie auf Herz und Nieren testen und für mich feststellen ob sie “meine” Kamera ist. Das ist der beste und eigentlich auch einzige Weg um das wirklich wissen zu können. Ich wollte sie seit ihrer Ankündigung haben und habe mich durch Reviews immer wieder davon abbringen lassen, aber gemerkt, dass ich nur Ruhe finde, wenn ich sie selbst testen kann. Und sollte sie wirklich nichts für mich sein, wird man sie sehr einfach los, weil sie nach wie vor schwer zu bekommen ist.

Aber ich bin sehr guter Dinge und freue mich die Straßen damit unsicher zu machen und auch wieder etwas ernsthafter zu fotografieren, als ich es mit der Ricoh mache. Ich halte euch auf dem Laufenden. 

(Und wer weiß, vielleicht kann ich mir irgendwann eine M10 leisten. :D)

Endlich: Das Fuji x100 Review von Zack Arias

Zack Arias:

I can state with confidence that this is my favorite camera I have ever owned. Period. End of story. Done. Best. Camera. EVAR. OMG.

Das sagt eigentlich schon alles. Ich habe schon heiß darauf gewartet, dass Zack endlich sein Review postet, weil ich schon die letzten Wochen begeistert von seinen x100 Fotos war. Wie erwartet ist er begeistert und hat mich mitgenommen. Ich will die Kamera eigentlich schon haben, seit sie angekündigt wurde und habe nur darauf gewartet, dass ein mitreißendes Review kommt.

Zack lässt die Schwächen der Kamera nicht aus und sie sind mir auch vollkommen klar. Aber Mensch, tief in mir weiß ich doch eh, dass ich sie früher oder später kaufen werde und nur dann wirklich entscheiden kann, ob es “meine” Kamera ist.

Also, wo bekomme ich sie am schnellsten her? Ideen?

Zack Arias ist großer X100 Fan

Zack Arias:

In case you haven’t read my 1,000 something tweets about how much I love the new Fuji x100, then I need to let you know that I love the Fuji x100. I’m working on a full review of the thing right now.

Ich bin super gespannt was Zack Arias im Detail zur X100 zu sagen hat. Ich habe bisher an verschiedenen Ecken und Enden schon Meinungen gehört und bin mir noch nicht so richtig sicher wie gut sie denn nun eigentlich ist und für was man sie gebrauchen kann. Und wirklich wissen kann man das ja eh erst nach einem Selbsttest. Also falls mir jemand eine zum Testen geben möchte… nur zu!

Ganz abgesehen davon mag ich seine s/w Fotos aus den Straßen New Yorks, die er im Zuge seines #de_VICE Projektes gemacht hat.

Zack Arias über den übersättigten Fotomarkt

Ein sehr passender Artikel, der viele von uns betrifft. Mich derzeit sogar sehr, da ich mich immer weiter ins “Fotografenmeer” hinaus wage und meinen Platz suche.

Zack Arias spricht über den gesättigten Foto(grafen)markt. Über das Verhalten von den “alten Hasen” und den “Neueinsteigern”. Wer nimmt wem die Jobs weg, wer ist zu billig, und wie gehen wir damit um? Ein aktuelles Thema, guter Artikel. Nehmt euch einen Moment Zeit und lest ihn.

I’m right here part of it all. I’m part of the over saturated market. You’re part of the over saturated market. Don’t bitch and moan and complain about it because you’re in it with the rest of us.

So it’s competitive. Guess what? Photography has always been competitive.

So. Yeah. Over saturated. Your attitude should shift from “This sucks.” to “So what?”.

Over saturated market you say? You can blame me.

Stimme Zack zu und ich glaube fest daran, dass sich Qualität durchsetzt. Immer. Wer gut ist, hart arbeitet und alles daran setzt, wird seinen Markt finden.
Was nicht bedeutet, dass es nicht auch “schlechte” Fotografen gibt, die ihren Lebensunterhalt verdienen. (Soweit man Fotografie überhaupt mit schlecht oder gut bewerten kann. Aber das ist ein anderes Kapitel.)

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