NYC auf iPhone

Ich lese auf’m Klo. Und ihr so?

Früher konnte ich nie verstehen wieso Menschen, vornehmlich ältere Herren, im Bad neben der Toilette Zeitungen oder Magazine liegen hatten. Es war mir ein Rätsel wieso man auf dem Klo lesen wollte. Die Zeit, die man für einen Gang braucht, ist ja meist doch nicht soooo lang. Außer man hat Dünnpfiff. u_u

Seit ich den Kindle* habe, lese ich wieder deutlich mehr. Ich behaupte mal, er hat mir den Spaß am Lesen zurück gebracht. Mit dem iPad wurde es schon wieder mehr, aber es waren doch hauptsächlich kurze bis mittellange Artikel aus dem Netz. Mit dem Kindle sind es jetzt aber wieder Bücher, meist eher Sachbücher wie „In the Plex*“, die ich lese und mein Interesse wecken. Das ist schön, denn Lesen macht bekanntlich klug. Und wer ist nicht gerne klug?

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Lesen auf’m Klo. Das iPhone habe ich schon gerne mit aufs Klo genommen um kurze Artikel in Instapaper zu lesen. Schon das war für viele unverständlich. Und jetzt nehme ich tatsächlich den Kindle mit aufs Klo um zu lesen. Dadurch verlängern sich die Sitzungen zwar etwas, aber das macht ja nichts. Ist ja für einen guten Zweck, wenn man so will.
Und ich kann die alten Herren von damals jetzt verstehen. Aufm Klo habe ich einfach mal ein paar Minuten Ruhe und bin alleine. Perfekte Umgebung eigentlich zum Lesen. Außerdem ist die Zeit ja sonst auch irgendwie vertrödelt und so kann ich sie sinnvoll nutzen.

Pro „auf dem Klo lesen“!

* Amazon Partnerlink

Menschen in Manhattan

Im Momente knapse ich mir jeden Tag eine bisschen Zeit ab um die New York Fotos von der 5D zu bearbeiten. Und ich muss sagen ich bin echt glücklich mit den Ergebnissen. Heute gibt es einen ersten Teil. 12 Fotos. Allesamt in schwarz/weiss.

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Träume und falsche Vorstellungen von Fotografen

Bryan Formhals in The Dreams and Delusions of Photographers:

I admire dreamers and think you have to be one if you want to be an artist. But there’s a dangerous side effect to being a dreamer and that’s self-delusion.
The internet is a pretty awesome and powerful tool for distributing photography and building connections, but I also think we sometimes overestimate the true value we’re creating.

Das ist genau, was Paul Ripke mir an meinem Tag mit ihm sagte. Life of Paul sei eine tolle Sache, die er macht, weil sie ihm Spaß bringt. Allerdings hätte es ihm nichts für seinen Job gebracht. Die Leute, die über Jobs entscheiden, wären nicht die, die sich Life of Paul im Netz anschauen.
Das leuchtet mir zum Teil zwar ein, zum anderen glaube ich aber nicht, dass es gar nichts bringt. Bekanntheit im Netz generiert eine generelle Aufmerksamkeit für die Person. Das mag in verschiedenen Branchen unterschiedlich wichtig sein, aber sie ist da.

In der Fotografie im Speziellen kommt es stark darauf an welche Jobs man haben möchte. Wenn ich Hochzeitsfotograf bin, dann bringt mir eine starke Präsenz im Netz deutlich mehr als wenn ich versuche Jobs für große Werbekampagnen zu bekommen.

We’re living through a very interesting time for creatives and artists. There are certainly immense challenges but also new opportunities that are emerging almost daily. Why should we limit ourselves to the old models or the way its always been done? That’s not very interesting.

Yep, und genau deswegen wird es in Zukunft noch viel Raum geben, den man nutzen kann. Und das Netz ist einer davon, wahrscheinlich sogar der größte. Entscheidend ist, dass man sich gut verkauft und etwas eigenes macht. Einen neuen Weg geht, Sachen ausprobiert. Gutes wird immer seinen Weg an die Öffentlichkeit finden. Allerdings ist der Weg mit großer Bekanntheit der Person deutlich schneller absolviert.

Was ich eigentlich sagen will. Ein guter Artikel, der zum Nachdenken anregt.

Für mich ist das iPhone eine Kamera

Heute kam auf Twitter eine interessante Diskussion auf.
Dazu muss ich aber ein kleines bisschen ausholen: Ich habe Listgeeks für mich entdeckt. Eine sich noch in der beta Phase befindliche Plattform, auf der man Listen anlegen und sehen kann was Freunde in die gleichen Listen schreiben oder welche neuen Listen sie anlegen. Irgendwie simpel, spaßig und spannend.
Ich habe eine Liste zum Thema „Kameras, die ich besitze“ eröffnet und mein iPhone 4 mit in die Liste geschrieben. Daraufhin folgte diese kleine Diskussion auf Twitter (von unten nach oben):

Für mich war schon beim Erstellen der Liste klar, dass das iPhone mit dazu gehört, ganz einfach aus dem Grund, dass ich verdammt viele Fotos damit schiesse und es einfach immer an meiner Seite, bzw. in der Hosentasche ist. Ganz nach dem Motto, die beste Kamera ist die, die man dabei hat.

Für mich ist das iPhone als Kamera ein wichtiger Begleiter geworden mit dem ich die meisten wirklich spontanen und persönlichen Momente festhalte und das ich auch gerne nutze um irgendwie mit den einfachen Mitteln und ohne Einstellungen ein tolles Foto zu machen. Es birgt eine gewisse Herausforderung und zwingt einen dazu mehr auf Formen, Farben und Kompostion zu achten und sich weniger auf die Technik zu konzentrieren. Und eine Bearbeitungsmöglichkeit hat man mit den etlichen Apps ja auch immer gleich mit in der Tasche.

Das iPhone ist natürlich nicht NUR eine Kamera, aber es ist AUCH eine Kamera.