Adobe Carousel

Am 7. September wurde Adobe Carousel vorgestellt. Carousel soll im Grunde das gleiche Problem lösen wie der iOS5 Fotostream – Fotos zwischen allen Geräten synchron halten – mit dem Unterschied, dass Carousel noch ein paar mehr Möglichkeiten bieten soll, dafür aber auch nicht so stark ins System integriert ist.

Features

Fotos werden nicht nur zwischen diversen Geräten synchronisiert, so dass ein Zugriff auf die Bilder möglich ist, sondern auch das nicht destruktive Bearbeiten der Fotos wird auf jedem Gerät möglich sein.
Auch an kolaboratives Arbeiten wurde gedacht. Man wird Fotokataloge mit anderen teilen können und ihnen damit ermöglichen die Fotos anzuschauen, zu bearbeiten und neue Fotos hinzuzufügen. Außerdem, und das könnte für professionelle Fotografen im Hinblick auf Kundenkontakt großartig sein, werden die eingeladenen Leute ihre Favoriten markieren können.
Auch eine Anbindung an die üblichen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Tumblr wird vorhanden sein.

Plattformen und Preise

Carousel wird vorerst für Mac und iOS erscheinen. Windows und Android Apps sind aber schon in Arbeit.
Die Apps werden kostenlos sein und man wird den kompletten Service für 30 Tage lang kostenlos testen können. Danach kostet ein Abo $9,99 pro Monat ($99/Jahr). Für kurze Zeit nach Erscheinen soll es Abo zum Spezialpreis von $5,99/Monat ($59,99/Jahr) geben. Speicherplatz und Fotoanzahl ist grenzenlos.
Kein schlechter Preis, wie ich finde.

Soweit so gut. Leider wird es anfangs keine Unterstützung für RAW-Dateien und keine Integration direkt in Lightroom geben. Beides ist allerdings geplant und für mein Empfinden sollte das möglichst schnell kommen.

Ein endgültiger Erscheinungstermin wurde noch nicht genannt.

24. September 2011 – Farbe oder schwarz/weiss?

Ausstellung “fascination street” in Berlin noch bis 30. Oktober

Robert Herrmann:

In ihrer gemeinsamen Ausstellung zeigen die Fotografen Kay von Aspern, Mario Cuic, Siegfried Hansen, Natalie Opocensky, Christian Reister, Elisabeth Schuh, Guido Steenkamp, Andreas Stelter und Thorsten Strasas, wie sie Zufall mit rascher Auffassungsgabe zu multiplizieren vermögen.

Würde ich in Berlin wohnen, würde ich mir die Ausstellung der seconds2real Fotografen nicht entgehen lassen. Ihr habt noch bis zum 30. Oktober Zeit im Kunsthaus Meinblau immer donnerstags & freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags & sonntags von 14 bis 19 Uhr vorbei zu schauen.

Lytro hat seine Lightfield-Kamera vorgestellt

Christoph Boecken:

Lytro hatte vor ein paar Monaten eine Kamera angekündigt, die das nachträgliche Fokussieren erlaubt und damit ein ziemliches Raunen in der Fotowelt erzeugt. Für Gelegenheitsknipser ist das ganze sicher eine feine Sache, unscharfe Bilder gehören damit ja der Vergangenheit an: man lichtet das Motiv ab und legt im Nachhinein fest, wo der Fokus liegen soll.

Da war wohl jemand schneller als ich. Daher: Alles was ihr über die Lytro Kamera wissen und sehen müsst findet ihr drüben bei Jeriko.

Everybody Street ansehen

Bei Jeriko.de gibt’s jetzt die komplette 33-minütige Everybody Sreet Doku zu sehen. Kann es kaum abwarten.

Meine erste Steuererklärung

Ein auf eine seltsame Art und Weise spannender Abend neigt sich so langsam dem Ende.
Nachdem ich es den Großteil des Jahres verpeilt habe und vor kurzem eine Mahnung bekam, habe ich heute Abend zum ersten Mal in meinem Leben meine Steuererklärung gemacht. Blöderweise bereitet einen niemand darauf vor. Weder die Schule noch irgendeine andere Institution, dabei ist das doch etwas, das jeder früher oder später mal machen muss. Wieso wird sowas nicht mit in den Lehrplan aufgenommen? Wäre wirklich sinnvoll.

Ich musste leider relativ schnell feststellen, dass es keine (brauchbare) Steuer-App für den Mac gibt und ich entweder in meiner virtuellen Windowsmaschine Quicksteuer oder sowas installieren oder mich direkt mit den Formularen rumschlagen muss. Auf beides hatte ich nicht so wirklich Lust und habe dann zum Glück steuerfuchs.de gefunden.

Ich hatte wirklich nahezu keine Ahnung was genau ich tun muss und fühlte mich mit der Webseite gut an die Hand genommen. Um am Ende alles ausdrucken (und elektronisch verschicken zu lassen) bezahlte ich per Paypal 14,95€ und liege damit wahrscheinlich ungefähr auf Höhe der Steueranwendungen, die es so zu kaufen gibt.

Das ganze dauerte jetzt vielleicht zwei Stunden und war weniger schlimm als ich erwartetet hatte.
Ich habe alles ausgedruckt, unterschrieben und eingetütet und morgen geht es in die Post. Wird auch aller höchste Eisenbahn. Sollte das dann alles ohne Probleme so durch gehen bin ich echt begeistert und überlege mir nächstes Jahr dann zwei mal ob ich wirklich die bis dato erschienene Mac-Steuer-App von WISO (Amazon-Partnerlink) kaufen will.

CASTROL FOTO AWARD

Den Castrol Fotokalender zum Thema Fussball und Motorsport, in dem auch ein Foto von mir zu sehen ist, gibt’s jetzt zu kaufen. 1€ von jedem verkauften Kalender geht an die Robert-Enke-Stiftung. Preis: 9,95 €.

19. Oktober 2011 – U-Bahn fährt ein

Everybody Street

Everybody Street ist eine Dokumentation von Cheryl Dunn über Street Photography in New York. Bisher gibt es auf der Website fünf Interviews mit Ricky Powell, Bruce Davidson, Mary Ellen Mark, Bruce Gilden und Joel Meyerowitz zu sehen und steigert damit das „Haben-will“-Gefühl für den kompletten Film. Leider gibt es bisher keinerlei Infos wann/wie man an selbigen kommen kann. Christoph, bei dem ich von „Everybody Street“ erfahren habe, hat Cheryl Dunn schon angeschrieben und hält uns auf dem Laufenden. Bis dahin vertreibt euch doch schon mal die Zeit und lauscht den Interviews dieser hervorragenden Fotografen.

Als kleiner Vorgeschmack hier der Trailer zu Everybody Street:

Zur Kamera greifen

Gerade habe ich das Fotografieren etwas schleifen lassen und meine Konzentration vor allem auf das Web gelegt. Seit heute macht sich aber, wie so oft nach einer Pause, der Drang breit wieder eine Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren. Selbst wenn ich mal ein paar Wochen nur Fotos mit dem iPhone mache und keine richtige Kamera in die Hand nehme, kann ich doch sicher sein, dass es immer wieder kommt. Das ist schön und da kommt die Knackscharf Fototour genau richtig, denn ich werde dort in Berlin dabei sein und an zwei Tagen so viel Wissen aufsaugen wie möglich.

Gerade bin ich dabei eine ganze Menge Fotos aus der letzten Zeit in Lightroom zu importieren und durch zu sehen. Da sind noch ein paar – wie ich finde – wirklich gelungene Fotos dabei. Ich hoffe, dass ich mir bald die Zeit dafür nehme und sie fertig entwickele[1. Digitale Fotoentwicklung in Lightroom, nicht analog] und hier in den Blog bringe.

Übrigens fällt immer mehr auf, dass ich lieber fotografiere als Fotos zu sichten und zu bearbeiten. Das kann auch Spaß machen, ist aber nicht annähernd so spaßig oder aufregend. Man bedenke nur mal, dass ich noch immer Fotos aus NY auf dem MacBook habe, die unbedingt fertig gemacht werden wollen. Oh Mann.