Nikon World Online Exclusive: Jay Maisel

Jay Maisel:

„When I was a young photographer, an art director looked at my work and said, ‚You walk too fast. You’re all over the place, you’re not waiting for things to happen.‘ I still walk too fast, but it was good for me to know what he meant—which was that I had to take the time to work a subject…and I had to have the patience to allow things to happen.

Ich habe in der letzten Woche unfassbar viel von und über Jay Maisel gelesen und gesehen. Beeindruckender Mann mit beeindruckenden Fotos und Tipps. Ich habe alles aufgesogen und es hat mich etwas verändert.

Fotograf Giles Duley verlor 3 Gliedmaßen bei Bombenexplosion und will weiter arbeiten

C. J. Chivers:

The technicians who fashion the prosthetic limbs at Headley Court are crafting a stubby prosthetic arm that will be fitted with a tripod head. To this, Mr. Duley said, he will attach a camera that he will raise to his eye, and then get back to work.

Wow, was eine tragische Geschichte. Und unglaublich was Duley für einen Willen haben muss.

Zum Thema DNG-Umwandlung

Jorge Quinteros:

Just recently did I begin converting to DNG when importing into Lightroom. I’m curious to see what everyone else does.

Jap, ich konvertiere meine RAW Dateien auch beim Import in Lightroom. Allerdings mache ich derzeit mit der x100 eigentlich nur JPGs. Das hat Platz- und Geschwindigkeitsgründe. Und ich versuche ohnehin eine nicht zu starke Bearbeitung.

Der Fotograf der großen Fotografen im Interview

Arnold Crane:

Die Menschen, die ich gezeigt habe, sind die wahren Giganten der Fotografie des 20. Jahrhunderts und auch von heute. Die Digitalen schätze ich nicht, weil ihre Arbeit pure Manipulation ist. Die eigentliche Fotografie ist tot. Die Automatisierung des Handwerks hat die Kunst getötet.

Finde seine Aussage ja etwas extrem, aber seine Fotos von den „wahren Giganten“ sind schon was besonderes. Hätte gerne den Bildband (Partnerlink).

Palermo Shooting heute um 20:15 Uhr auf arte

Arte:

Finn ist ein aufstrebender Kunst- und Modefotograf in den Mittvierzigern. Geplagt von Todesängsten und Selbstzweifeln stürzt er in eine ernste Lebenskrise. Die Reise von Düsseldorf nach Palermo ist also auch eine Reise zu sich selbst.

Wem es so geht wie mir und den Film im Kino verpasste und es auch noch nicht geschafft hat sich die DVD zu besorgen (gibt’s die überhaupt? Da war doch mal irgendwas…), heute Abend um 20:15 Uhr läuft der Film auf arte. Ich möchte ihn unbedingt sehen. :)

Danke für den Hinweis an Ingo.

Denkt doch mal nach.

Ich möchte mal kurz ein paar Worte sagen, weil im ersten Artikel zur x100 das Thema aufkam, dass die Bilder ja nicht besser seien als vorher und das, bzw die Kamera nicht überzeugen würde.

Zum Einen waren das gerade so die ersten Fotos, die ich damit gemacht habe und man muss sich ja auch erstmal mit einer neuer Kamera vertraut machen.
Und zum Anderen: Leute, eine x100 macht nicht von alleine bessere Fotos, auch keine „anderen“ Fotos. Es ist eine Kamera mit einem Crop Sensor und einem Objektiv vorne dran. Was erwartet ihr? Dass ich damit plötzlich Fotos wie Henri Cartier Bresson oder Eliott Erwitt schiesse? Das ist doch Stuss. Mit einer M9 würden die Fotos dank manuellem Fokussieren wahrscheinlich erstmal noch viel schlechter ausfallen.
Die Kamera macht wahnsinnig Spaß. Es ist ein neues, anderes Gefühl mit ihr zu fotografieren und das kann dazu führen, dass sich meine Bilder verändern und im Idealfall auch verbessern. Aber sicher nicht von heute auf morgen. Geduuuld.

Ich wollte das einfach mal loswerden. Mehr Fotos gibt’s in sehr naher Zukunft, die Kamera begleitet mich derzeit überall hin. :) 

Weitwinkelfestbrennweite > Zoomobjektiv für Streetfotografie. Oder doch nicht?

Eric Kim:

One of the mistakes that many aspiring street photographers with DSLR’s make is trying to shoot with a large telephoto or zoom lens. If you are currently doing this, ditch it and pick up a wide prime lens such as a 28mm or a 35mm lens (assuming you have a full-frame sensor).

Möööp. Ihr könnt so viele Tipps lesen wie ihr wollt. Am Ende müsst ihr einfach nur das richtige Equipment und die richtigen Einstellungen für eure Art des Fotografierens finden. Eric Kim scheucht euch weg von Zoomobjektiven bis in den Telephotobereich und gleichzeitig schwört Jay Maisel (!) auf das Nikon 28-300mm. Test was euch am Besten liegt und trefft eure eigene Entscheidung. So.

Marco Arment über unsere Online-Identität

Marco Arment:

If you care about your online presence, you must own it. I do, and that’s why my email address has always been at my own domain, not the domain of any employer or webmail service.

Guter Artikel von Marco Arment. Genau aus den Gründen, die er im Beitrag nennt, habe ich zum Beispiel damals mein visuellesTagebuch nicht mit irgendeinem Service aufgebaut sondern selbst mit WordPress gehostet und als Subdomain von visuellegedanken.de abgelegt. (Apropos, Tatjana fragte mich glaub gestern was denn damit sei. Ich sollte das vielleicht mal wieder aufleben lassen.) Außerdem sende ich nie mit meiner Google E-Mail-Adresse. Ich sorge immer dafür, dass die „geheim“ bleibt und ich Mails auf meine @visuellegedanken.de Adresse bekomme und diese auch der Absender ist. So habe ich jederzeit die Möglichkeit einfach auf einen anderen Service zu wechseln, bzw meinen eigenen Webmailspace zu nutzen. Klar, die Mails liegen trotzdem noch bei Google, aber für einen außenstehenden macht es keinen Unterschied, was ich schonmal wichtig finde.

Wie hilfreich sind Kamerareviews eigentlich wirklich?

David Saxe:

It’s important to remember that professional reviewers offer broad opinions for a general audience. And that amateur reviewers — online commenters, forum posters and the like — typically base their reviews on their own limited, often idiosyncratic experiences and preferences.This is the way I look at it: these reviewers don’t know me. They’ve never met me or seen my photographs. They don’t know how I work.

Ganz meine Meinung und auch der Grund weshalb ich jetzt endlich doch selbst in die Tasche gegriffen und mir die x100 gekauft habe. Ich finde eigentlich auch gut, dass Reviews von „Amateuren“ subjektiv sind und die eigenen Interessen und Anforderungen widerspiegeln. Wichtig dabei ist für mich nur, dass ich denjenigen kenne, der etwas testet um seine Meinung besser einschätzen zu können.

My Life as an Undocumented Immigrant

Jose Antonio Vargas:

I was paying state and federal taxes, but I was using an invalid Social Security card and writing false information on my employment forms. But that seemed better than depending on my grandparents or on Pat, Rich and Jim — or returning to a country I barely remembered. I convinced myself all would be O.K. if I lived up to the qualities of a “citizen”: hard work, self-reliance, love of my country.

Hat zwar überhaupt gar nichts mit Fotografie zu tun, ist aber eine wirklich bewegende und fesselnde Geschichte. Ich möchte gar nicht mehr sagen, da fast alles ein Spoiler wäre: Lest es unbedingt selbst.