Eine Karte für die Knackscharftour 2011 gewinnen!

Wie Steffen und Christoph habe auch ich eine Karte für die Knackscharf Fototour mit Steffen und Paddy zu verlosen.

Für den Fall, dass ihr noch gar nichts davon gehört habt:
Paddy und Steffen reisen die kommenden Wochen ab 22. Oktober durch die Republik und geben an den Wochenenden zweitägige Workshops. Da wird es um Lichtgestaltung, Bildnachbearbeitung, Motivfindung, Umgang mit Menschen vor der Kamera und natürlich Podcasting gehen. Wer die beiden kennt weiß, die zwei Tage werden vollgepackt sein mit Wissen und einer Menge Spaß. Weitere Infos gibt’s hier.

Ich mag beide sehr gerne und ich glaube als Team werden sie sich super ergänzen. Der Spaß kostet für den normalen Teilnehmer 250€. Das klingt erstmal viel. Ist aber für zwei Tage voller Wissen sowie Verpflegung ein Klacks.

Aber was müsst ihr tun um so eine Karte zu bekommen? Fotografieren!
Das Thema ist “knackscharf”. Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Bearbeitung ist erlaubt.
Bitte ein Foto mit 900px an der langen Kante exportieren und mir an martin@visuellegedanken.de mit dem Betreff “Knackscharf” senden.
Einsendeschluss ist nächste Woche Mittwoch, der 12. Oktober, 23:59 Uhr.

Dann werde ich mir meine drei Favoriten raussuchen und unter diesen drei auslosen. Ich nehme dann per Mail Kontakt auf.

An welchem Termin ihr teilnehmen wollt, ist euch frei überlassen:
22.-23.10. Hamburg
29.-30.10. Saarbrücken
05.-06.11. Berlin
12.-13.11. Frankfurt am Main
19.-20.11. Köln
26.-27.11. Leipzig
03.-04.12. München

Ich werde übrigens am 5. und 6. November in Berlin dabei sein. Vielleicht sieht man sich ja!
Viel Erfolg und Glück!

Tschüss Point and Shoot Kameras, hallo iPhone 4S

Gestern wurde das iPhone 4S vorgestellt und es gibt einige sehr coole Neuerungen, von denen ich jetzt nur eine eingehen möchte.

Die Kamera des kommenden iPhone 4S ist der absolute Wahnsinn. 8MP CMOS Sensor, f/2,4 und ein Infrarot Filter für präzisere Farben. Das in Kombination mit der A5 Prozessor-Geschwindigkeit des iPhone 4S ergibt eine der besten und schnellsten verfügbaren Immer-dabei-Kameras unserer Zeit.

Schon jetzt mache ich viele iPhone-Fotos, das ist nichts neues, aber in Zukunft wird sich die Zahl noch erhöhen. Was ist auf der Straße noch unauffälliger als die kleinste, Logo abgeklebte Kamera? Genau, ein Handy!

Klar, man hat selbst nicht das Gefühl eine Kamera in der Hand zu halten, weil kein Sucher dran ist, etc. Aber genau so geht es den Menschen uns gegenüber auch. Sie denken auch nicht, dass wir eine Kamera in der Hand halten. Allerdings tun wir das. Schon jetzt gibt es grandiose Streetfotos aus dem iPhone. Und in Zukunft werden es noch mehr und noch bessere – in druckbarer Qualität.

Tschüss Ricoh GR III DIGITAL, du warst ein großartiger Begleiter. Da fragt man sich dann auch, ob man wirklich noch eine X100 neben der DSLR braucht.

Wer sich selbst von der Bildqualität überzeugen will, kann sich hier auf apple.com iPhone 4S Fotos in Originalgröße anschauen. Beeindruckend. Ich freue mich so sehr!
Das einzige Problem, das ich noch sehe ein iPhone als Kameraersatz zu nutzen, ist nach wie vor die Akkulaufzeit. Ich bin gespannt wie sich der Akku bei intensiver Kameranutzung verhält.
Achja, und ich bin gespannt wie schwergängig der Lautstärkereglerbutton ist. An meinem jetzigen iPhone 4 habe ich die iOS5 beta mal getestet und habe beim Nutzen des Buttons als Auslöser jedes Foto verwackelt, weil ich zu fest drücken musste.

Ãœber Web-Editoren

Jeder Webentwickler hat ja so seine Lieblingsapps, die er meist bis aufs Messer verteidigt, wenn er erstmal den richtigen Arbeitsbegleiter gefunden hat. Und es ist ja auch wirklich so, dass ein Editor ein Werkzeug ist mit dem wir Tag ein, Tag aus 8 Stunden oder sogar länger arbeiten. Man baut – so blöd es klingt – schon so eine Art Beziehung zu so einer App und deren Entwicklern auf. Man kennt nahezu alle Funktionen, Shortcuts, hat alles nach den eigenen Wünsche angepasst, vielleicht Addons installiert, Snippets angelegt, Sites eingerichtet und was weiß ich nicht noch alles.

Einfach gesagt: Man kann blind mit dem Programm umgehen, es fühlt sich richtig an und die Arbeit damit macht einfach Spaß. Da kann man sich schon mal persönlich angegriffen fühlen, wenn jemand schlecht über eben diese App spricht. Auch wenn das natürlich völliger Quatsch ist.

In meinem Fall habe ich eine solche Beziehung zu Coda aufgebaut. Ich mag die Einfachheit gespickt mit tollen Funktionen wie Sites oder SVN Source Control. Immer wieder entdecke ich kleine Funktionen, die ich noch nicht kannte und die Arbeit vereinfachen. Es ist nicht so aufgeblasen wie Dreamweaver, aber auch auch nicht so eingeschränkt wie Fraise oder Smultron. Es geht sogar soweit, dass ich das Icon gerne im Dock oder im App-Switcher sehe, einfach weil es hübsch ist. Und ganz abgesehen davon fühle ich mich mit den Machern, Panic, irgendwie verbunden. Schon mehrfach habe ich ihnen auf Twitter geschrieben und jedes mal kam sehr zeitnah eine Antwort, die mir geholfen hat. Auch auf Wünsche und Ideen für Coda 2 wurde immer reagiert. Das nenne ich Kundenbindung!

Eine App, die mit Coda in eine Kategorie fällt, ist Espresso. Gerade in Version zwei veröffentlicht, bietet Espresso ähnliche Features. An der einen Ecke mehr, an der anderen etwas weniger. Ich wurde mit Espresso nie so richtig warm, obwohl es eigentlich so ziemlich alles richtig macht. Version 2 sieht jetzt sogar noch besser aus und ist vorallem schneller als Coda 2. Die Geschwindigkeit ist nämich derzeit das größte Problem mit Coda. Es hat mit riesigen CSS-Dateien beim Öffnen manchmal ganz schön zu knapsen.

An Coda 2 wird gearbeitet. Soviel ist sicher. Leider ist noch keinerlei Releasedatum in Sicht. Aber ich hoffe sehr darauf, dass die Jungs von Panic Anfang nächsten Jahres mit der neuen Version um die Ecke kommen und Espresso 2 dann, zumindest für mich, in die Tasche stecken.

Ich habe einige Ideen für Coda 2 und werde die wahrscheinlich in naher Zukunft mal hier niederschreiben. Bis dahin, happy coding!

Vielleicht gebe ich trotz allem Espresso 2 mal für eine Woche die Chance zu zeigen, was es kann… aber pssst.

Some thoughts on Photography

Sean Bonner:

I’m not knocking the first school of “shoot a lot, edit a lot” photography, I’m just saying personally the “measure twice, cut once” philosophy strikes more of a chord for me.

Sean Bonner hat sich Gedanken über (seine) Fotografie gemacht und diese niedergeschrieben. Außerdem spricht er über die Gründe seines Wechsels von Digital zu Film.

I Wish You Would…

Brooke Shaden:

When you share images online, a lot of people take on the role of teacher where they feel that not only is it their job to give advice, but that they are 100% right about the advice they are giving. What bothers me about the statement “I wish you would…” is that, often, they are implying that their point of view is right.

Guter Artikel von Brooke Shaden über die Kommentarkultur in Fotoblogs und anderen online Fotocommunities und wie sie damit um geht.

Teardrop Skepticism

John Gruber:

A teardrop iPhone, when held in landscape, would be thicker (and presumably heavier) on one side than the other. That seems wrong to me. Not shockingly wrong, but wrong nonetheless.

Dienstag ist es so weit und das neue iPhone/die neuen iPhones werden vorgestellt. John Gruber hat noch mal seine Gedanken zu den aktuellen Gerüchten niedergeschrieben und das klingt alles ziemlich klug und logisch.

Müsste ich eine Prognose abgeben, ich würde darauf tippen, dass es nur ein neues iPhone gibt. Es heißt iPhone 5 und sieht im Grunde aus wie das iPhone 4. Kleine Änderungen wegen der Antenne oder so vorbehalten. Außerdem hat es den A5 Chip des iPad2 und eine verbesserte Rückseitenkamera. Vielleicht dann mit der alten iPhone 4 Rückkamera auf der Vorderseite.

Obama Through the Lens

Als ich euch nach Fotografenfilmen fragte ging es mir in erster Linie um Spielfilme. Als ich aber dann angefangen habe die Liste zu schreiben und mich etwas informiert habe, sind es jetzt vor allem die Dokumentationen, die meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Als erstes sah ich Obama Through the Lens. Ein Kamerateam begleitet Pete Souza, den offiziellen White House Fotografen in seinem Alltag. Eine tolle Doku mit vielen Einblicken hinter die Kulissen und null Technikgelaber. Viele Fotos gibt es übrigens auch auf Flickr zu sehen.
Pete scheint übrigens ein super sympathischer Typ zu sein, der trotz seiner ehrenvollen Aufgabe total auf dem Boden geblieben zu sein scheint. Seine Fotos werden Geschichte schreiben und ich glaube der Job macht riesig Spaß, wenn gleich er aber auch sehr hart ist.

Ich will jetzt auch gar nicht zu viel erzählen – schaut euch den Film lieber selbst an. Gerne hätte ich Pete Souza und Barack Obama noch länger zugesehen.
Absolute Empfehlung!

Amazon Silk

Amazon Silk Team:

Today in New York, Amazon introduced Silk, an all-new web browser powered by Amazon Web Services (AWS) and available exclusively on the just announced Kindle Fire.

Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass Amazon gestern zwei neue Versionen des klassischen Kindles und das Amazon Kindle Fire Tablet vorgestellt haben. Letzteres kommt mit einem innovativen, von Grund auf neu gedachten Browser: Amazon Silk.

Die Idee dahinter ist es, den Browser in zwei Teile zu splitten. Der eine Teil ist quasi das Frontend, dass auf dem Tablet läuft, der andere Teil ist sozusagen das Backend, das auf Amazon’s EC2 Servern läuft. Die Amazonserver übernehmen so die ganze “schwere Arbeit” und senden komprimierte Daten an den Kindle Fire. Und das ist noch nicht alles. Schaut euch am Besten mal das Video an.

Der Enduser merkt in der Bedienung keinen Unterscheid, hat aber eine viel bessre Nutzungserfahrung. Großartig! Ich bin gespannt auf mehr Infos zum Kindle Fire, dass offenbar wirklich richtig gut sein könnte. Ich würde es gerne mal testen, muss ich sagen.

Patricia und Mario haben geheiratet.

Vielen Dank für den schönen Tag und alles alles Gute für die Zukunft euch Beiden.

iPad-Foto-Magazin “Once Magazine” beteiligt Fotografen an Einnahmen

Raw File:

One thing that makes Once stand out from some of the other iPad photo mags is its revenue sharing model for its contributors. The founders, including San Francisco freelance photographer and CEO of Once, Jackson Solway, hope it will pave the way for photographers to start benefiting financially from the digital revolution instead of being crushed by it. It was a decision that the magazine’s executive editor, John Knight, describes as a “no-brainer.”

Ich hoffe es funktioniert und die Fotografen können wirklich vom Verkauf des iPad Magazins profitieren. Auf jeden Fall ein sehr nobler Ansatz. Ich bin gespannt ob das Model funktioniert und ob das Team um Jackson Solway die erhofften Investoren findet. Ich habe mir das Magazin selbst noch nicht angeschaut, bin aber sehr gespannt.