Die Qual des Wals.

Heute morgen war ich beim Bäcker. Mit einem Schwall von Menschen aus der ankommenden U-Bahn kam ich als erstes in den Laden und war dran. Ich konnte mich auf dem Weg noch nicht so richtig entscheiden, was ich denn eigentlich frühstücken wollte. Und dann stand ich vor dieser riesigen Auswahl und musste mich entscheiden, und das möglichst schnell, weil die Leute hinter mir schon drängelten. Blöd.

Ich hasse diese, für mich oft viel zu große Auswahl. Dieses Überangebot was einen vor die Qual der Wahl stellt. Muffins, Franzbrötchen, Franzbrötchen mit Schoko, Franzbrötchen mit Pistazie, Käsebrötchen, Rosinenbrötchen, Zimtschnecken, Kornecke mit Frischkäse und Pute, Schnitzelbrötchen, Vollkornschnitzelbrötchen, Bagel mit Tomaten, Bagel mit Käse, Croissant, Käse-Schinken-Croissant, Schokobrötchen, und und und. Das macht mich fertig.

Als ich dann mit zweierlei Sachen wieder vor der Tür stand fiel mir auf, dass mir nicht nur das Angebot des Bäckers zu schaffen macht, sondern ich auch in viele anderen Bereichen des Lebens die zu große Wahl nicht mag.
Früher bei Computer-Rollenspielen machte mich das schon verrückt. Tausende Möglichkeiten Fähigkeiten in einem Fähigkeitenbaum zu kombinieren, Millionen Ausrüstungsgegenstände und Tränke. Ständig war man nur am Vergleichen, Austauschen, Kaufen und Verkaufen. Dabei wollte ich doch nur die Story genießen und Monster prügeln.

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A Day In The Life Of Martin Wolf

Guten Morgen! Es ist Montag und wir starten entgegen des Trends einfach mal gut gelaunt in die Woche.

Gestern Abend ging bei drlima.net unter dem Projektnamen „A Day In The Life Of A Blogger“ ein Artikel online in dem ihr einen ganz normalen Tag in meinem Leben mit iPhonefotos dokumentiert seht.

Falls euch das interessiert, hier entlang.

Leben.

Guten Morgen! Wie geht es euch?

Mein Wochenende war fantastisch. Allerlei Freunde quer aus Deutschland waren in unserer Wohnung um mit mir meine Geburtstagspartej zu feiern. Vielen Dank noch mal an alle für Geschenke und eure weite Anreise! Es war ein großer Spaß, der nur mit kleinen Schäden endete. (Hoffe, das Bett hält jetzt wieder.. :D )

Fortschritt

Bei mir tut sich bisher im Jahr 2011 so einiges. Seit 1. Februar arbeite ich als Webentwickler bei den Elbdudlern, bei denen wir gleichzeitig auch mit Quote.fm sitzen. Außerdem trudeln immer mehr Hochzeitsfotografieanfragen ein und überhaupt läuft alles prima. So kann es weiter gehen! :)

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Analoge Zeiten brechen an.

So richtig angefangen hat alles in Köln während der Photokina. Auch wenn die Photokina eigentlich überhaupt nichts damit zu tun hatte. Mein Interesse an der analogen Fotografie fing schon kurz vorher an zu steigen. Mit meinem Besuch in Köln und einigen Gesprächen mit dem StyleSpion wuchs auch immer mehr das Interesse an der Streetfotografie in mir.

Damit einhergehend der Wunsch nach einer kleineren Kamera. Irgendwie mündete dann alles in einem Wahn, in dem ich unzählige Artikel zur Leica M9 las, nur immer wieder fest zu stellen, dass ich mir die Kamera ja doch in naher Zukunft nicht werde leisten können. Dann alles von meiner 5D abschraubte, was geht. Aber irgendwie ist sie immer noch zu laut und groß auf der Straße.

Mein Blick wanderte also immer weiter nach unten. Leica M8, immerhin noch digital. Soll aber wohl kein gutes Gerät sein. Wieso also nicht die analoge Schiene betreten und die Fotografie mal so richtig erleben und lernen. Die Leica M6 rückte in mein Blickfeld. Eine Kamera, die man gebraucht zusammen mit einem Voigtländer Objektiv durchaus bezahlen kann. Ca 800-900 € für die M6 und ca 500€ für ein Voigtländer 50mm. Aber die Vorstellung über 1000€ für etwas auszugeben von dem ich nicht mal weiß, ob ich etwas dran finden werde, nämlich analoge Fotografie, war mir dann doch etwas sehr heikel.

Außerdem wies mich der Stilpirat daraufhin, dass ich es vielleicht doch auch erstmal mit einer Jashica35 oder einer Canonet QL17 versuchen könnte. Die Canonet QL17 hatte ich auch schon mal im Sinn und sie gefällt mir auch optisch gut. Bei eBay findet man einige und die sind auch bezahlbar, mit 40mm 1,7er Linse.

Auf die ersten Kameras habe ich schon geboten und warte das Geschehen jetzt mal ab. Ich bin absolut eBay unerfahren und falls mir jemand eine Canonet QL17 (G-III) so anbieten kann, möge er es doch bitte tun. Je schneller ich eine käuflich erwerben kann um so besser, denn dann kann ich es mir nicht mehr anders überlegen. Seltsame Logik. Aber so ist das.

Ich möchte die Kamera zum Einen immer dabei haben, vor allem an Wochenenden, einfach um das Leben zu dokumentieren und zum Anderen um damit gezielt in die Straßen zu gehen und Momente einzufangen.

Viel Text, wenig Aussage. Wie steht’s um eure analog Fotografie Erfahrungen?

Severin Koller, Juni bis Oktober.

Was soll ich hier lange reden. Severin Koller ist 1986 geboren, lebt und studiert in Wien Fotografie. Nebenbei arbeitet er als freier Fotograf. Er macht viel analog und viel Street. Ganz aktuell gibt es einen Blogeintrag mit Fotos von Juni bis Oktober mit kurzen Sätzen zwischendurch. Nehmt euch etwas Zeit und lasst euch diese tollen Fotos und die damit verbundene Geschichte nicht entgehen. Viel Spaß!

Severin ist auch definitiv ein Kandidat, den ich gerne mal interviewen würde.

Hier geht’s zum aktuellen Blogeintrag. Und hier zu seinem Portfolio.

Hallo und gute Nacht. Ein Beitrag über Diverses.

Hallo Freunde!
Wie war euer Wochenende? Meins sehr schön, aber wie meistens zu kurz. Meine Bewerbung ist beim Paul angekommen und ich bin jetzt auf seine Auswertung gespannt.

Was steht sonst noch so an? Kommende Woche kann ich mir die Lowepro Passport Sling Tasche live anschauen und sie dann sogar doch noch erwerben, wenn sie meinen Ansprüchen entspricht. Dabei hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben. Zum Glück habe ich so großartige Leser. Schleeeim.

Freitag werde ich dann die Werkschau von Paul Ripke, Florian Schmucker und Jonas Ellerbrock in den Play Rent Studios hier in Hamburg besuchen. Da werde ich dann endlich mal, neben Paul himself auch Markus Schwarze kennen lernen. Falls von euch jemand da sein sollte, meldet euch. Dann können wir mal ein bisschen schnacken, wie man hier im Norden sagt.

Außerdem läuft drüben bei Oliver anlässlich des 2-jährigen Geburtstags von fotolism.us der Fotowettbewerb „Was macht für dich den Sommer aus?“, bei dem ich mit zur Jury gehöre und eure Einsendungen bewerten darf. Einsendeschluss ist hier der 21. August. Zu gewinnen gibt es Karten für die diesjährige Photokina sowie Fotografie-Workshop-DVDs. Also macht mal alle schön mit! Mehr Infos zum Wettbewerb gibt’s direkt beim Oliver.

Vor ein paar Tagen habe ich mir endlich einen Polfilter von B+W bestellt und bin schon sehr gespannt, inwiefern er meine Bilder verändern wird. Mehr dazu sobald ich ihn ausführlicher testen konnte.

Ganz aktuell schaue ich gerade das erste Mal eine Sendung bei CreativeLive und nutze die einstündige Pause um diesen Eintrag zu schreiben. Zu Gast ist heute David duChemin. Ich kannte bisher nur den Namen, konnte aber weder Photos noch ein Gesicht mit dem Namen verbinden. Scheint aber knorke zu sein, der David. Überlege, mir sein Buch „VisionMongers“ zu kaufen. Chase Jarvis hat das auch schon mal empfohlen.

Soweit erstmal ein paar Dinge von mir. Kommende Woche wird hier hoffentlich wieder etwas mehr los sein, bis ich dann ab Samstag wieder unterwegs bin. Zwei Wochen Urlaub, von denen ich 1 1/2 in Italien verbringen werde.

Schönen Abend noch!

Die Entwicklungsstufen eines Fotografen

photographer-graph

Diesen Graphen habe ich eben bei Twitter dank @derkarawane entdeckt. Das ist natürlich etwas überspitzt dargestellt und ist an manchen Stellen echt zum Lachen: „The HDR hole“ oder „Dammit, I suck“. Und doch steckt, wie so oft, ein wahrer Kern in der ganzen Sache und jeder findet sicher die eine oder andere Gemeinsamkeit mit der eigenen Entwicklung.

(via robertbenson.com)

Polaroid kommt wieder.

polaroid

Foto © ali anne

Nachdem die Produktion von Polaroidfilmen eingestellt wurde, startete das Impossible Project, das den Film all den Liebhabern zurückbringen sollte. Und es ist tatsächlich gelungen:

Polaroid will re-launch the legendary Polaroid One Step Camera and is therefore commissioning The Impossible Project to develop and produce a limited edition of Polaroid® branded Instant Films in the middle of 2010.

Das sind natürlich großartige Neuigkeiten, die wohl die Herzen vieler Sofortbildkamerfans höher schlagen lassen.

(via jeriko.de)

Was ist für Dich wichtig im Leben?

Vielleicht kennt ihr es schon, vielleicht auch nicht. Ihr braucht mir auch nicht zu sagen, dass es im Grunde eine Kopie von „Fifty People One Question“ ist. Es ist ein sehr schönes, berührendes und bewegendes Video. Zwar kein fotografisches Thema, aber dennoch wertvoll. :)

(via)