Das neue Nikon Flaggschiff Nikon D4 ist da

Es ist kurz nach acht und ich bin sicher schon nicht mehr der erste, der mit dieser Nachricht um die Ecke kommt. Deswegen werde ich mich kurz halten, euch über das Nötigste informieren und für detaillierte Informationen und Stellungnahmen auf die werten Nikon-Kollegen verweisen.

Wichtige Nikon D4 Specs

  • FX Sensor mit 16,2 Megapixel
  • 10 fps mit AF und AE (11 fps mit AF und AE gelockt)
  • ISO 100-12.800 (erweiterbar auf 50-204.800)
  • XQD Kartenslot und CF Kartenslot
  • Verbesserter Autofokus mit 51 Messfeldern
  • 15 Kreuzsensoren
  • Full HD Video 1080p bei 30 und 24fps, 720p mit 60 fps
  • Belichtungszeit, Blende und ISO lassen sich während der Aufnahme verändern
  • Unkomprimierte Videoausgabe per HDMI auf einen externen Monitor während der Aufnahme
  • 1080p sowohl mit FX als auch DX Linsen
  • 3,2″ LCD Bildschirm mit 921.000 Pixeln
  • Unterstützung für den neuen WT-5A Wireless Trasnmitter
  • Ethernet Anschluss
  • Beleuchtete Tasten

Weitere Informationen

Von meiner Fotografenbibel und Leitsätzen

2011 war eine fotografische Berg- und Talfahrt. Es gab geile Momente und Erfahrungen wie die Fotoreise nach New York, die mir zeigten wie verdammt noch mal sehr ich Fotografie liebe, aber auch Zeiten, in denen aufgrund anderer Sachen das alltägliche Fotografieren in den Hintergrund geriet.
Ich war mir außerdem noch immer nicht klar darüber was ich denn eigentlich gerne fotografiere, welche die richtige Kamera dafür ist, ob ich gerne Hochzeiten fotografieren möchte oder oder oder.

Fotografische Leitsätze für 2012

Es stellte sich mittlerweile heraus, dass ich vorerst mal kein Hochzeitsfotograf werde, mich aber das Festhalten von interessanten und schönen Momenten und Szenerien auf der Straße und im Alltag wirklich fasziniert. Das ist gut, weil ich jetzt einen ungefähren Plan habe und weiß an was ich arbeiten möchte.

Ich habe mir ein paar Leitsätze für mein fotografisches 2012 überlegt, die zwar nicht in Stein gemeißelt sind, mir aber die Richtung vorgeben sollen:

  • Raus gehen zum Fotografieren oder nicht? Antwort ist immer: Raus gehen. 
  • Trauen ein Foto zu machen? Antwort ist immer: Ja.
  • Blogs lesen oder Fotos bearbeiten? Antwort ist immer: Fotos bearbeiten.
  • Blogs lesen oder selbst etwas schreiben? Antwort ist immer: Selbst schreiben.

In meiner Rechnung führt das dazu, dass ich deutlicher produktiver werde, was sich im Idealfall dann auch hier für euch positiv niederschlägt.

Meine Fotobibel für 2012

Zu Weihnachten bekam ich von meinem Schatz ein Fotobuch, dass ich schon seit langer Zeit haben wollte und ich kurzerhand zu meiner Fotobibel ernannt habe: Street Photography Now. Das Buch ist voller fantastischer Fotos und Worten von Fotografen aus aller Herren Länder. Ich möchte mit diesem und weiteren Fotobüchern herausfinden welche Straßenfotos es sind, die mir gefallen und was sie in meinen Augen so interessant macht. Und auf genau das will ich mich dann konzentrieren.

Magnum Fotografin Eve Arnold ist gestorben

British Journal of Photography:

Magnum Photos has confirmed that longtime member Eve Arnold died on 04 January aged 99. Arnold was the first woman photographer to join the prestigious agency.

:(

Für alle, die mehr über Eve Arnold und ihre Fotografien erfahren wollen, erscheint demnächst das Buch „All About Eve„, eine Retrospektive ihrer Arbeiten.

Zimtstern.in macht euch zum Pro

Melanie Joos:

Kommentiert hier bis zum 12. Januar 2012, warum ihr Flickr Pro werden bzw. warum ihr euren Pro-Account verlängern wollt und fügt die URL zu eurem Flickr-Profil hinzu. Anschließend entscheidet das Los, wer den Zuschlag bekommt.

Melanie verlost einen Flickr Pro Account. Viel Glück! Ich habe mich heute – nach nicht ganz einem Jahr Abstinenz – auch wieder zum Pro-Mitglied gemacht. Jetzt muss ich da nur mal etwas aufräumen. Fotos, Sets, Kontakte, Gruppen…

Ein Jahr schwarzweiß, Quadrat & Straße – Martin Gommel blickt zurück

Martin Gommel:

Mein Projekt hat, neben den vielen Bildern, die ich zeigen konnte, auch einen anderen für mich sehr wesentlichen Effekt gehabt: Ich habe meinen optimalen Rhythmus gefunden, mir die Angewohnheit zugelegt, so oft wie möglich zu fotografieren. So ist dies für mich erst der Anfang. Und die Fortsetzung, die folgt 2012.

Was soll ich groß sagen? Martin Gommel hat ein Jahr lang quadratische schwarzweiß auf der Straße gemacht und erzählt von Hürden, Erfolgen und Erfahrungen. Seine Fotos und Durchhaltevermögen sind ein Vorbild für mich. Ich plane für mein fotografisches 2012 Ähnliches und Martins Bericht bestärkt mich in meinem Vorhaben. Genaueres gibt es demnächst. Jetzt empfehle ich jedem drüben bei Kwerfeldein in Ruhe den Artikel zu lesen und die Fotos anzuschauen. Es lohnt sich!

„Der Hamburger“ fragt nach eurer Hilfe

Paddy ruft in Kooperation mit dem Magazin “Der Hamburger” zu einem Fotowettbewerb auf.
Der Hamburger ist ein Kulturprojekt, das durch ehrenamtliche Arbeit aufrecht erhalten und betrieben wird. Die finanziellen Mittel sind daher eher gering und das Heft ist mehr ein Herzensprojekt der Macher als ein Versuch das große Geld zu machen. Das Magazin wurde 2008 gegründet und erscheint in einem großen Format von 36cm x 27cm, was die gezeigten Fotos besonders gut zur Geltung kommen lässt. Die Redaktion selbst nennt den Hamburger deshalb selbst auch gerne das “Kino zum Blättern”.

Patrick schlug dem Hamburger den Versuch vor ein Heft komplett durch die Online Community – also euch – füllen zu lassen. Es gibt keine Gewinne außer den Abdruck eures Fotos mit Namensnennung. Die besten drei Fotografen werden außerdem mit einem Portrait vorgestellt.
Ich sehe das ganze weniger als einen klassischen Wettbewerb, sondern eher als ein Gemeinschaftsprojekt der Hamburger (Hobby-)fotografen, bei dem logischerweise auf irgendeine Art und Weise die besten Bilder ausgesucht werden müssen.

Teilnahmebedingungen und technische Anforderungen an die Bilder gibt es drüben bei Paddy. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2012.

Ich finde das eine schöne Idee und sehe da auch keine Ausbeutung in Form von “wir machen einfach einen Wettbewerb und holen uns so günstig geile Fotos ins Heft”[1. Es sollte nur bitte nicht zur Gewohnheit werden.], sondern es ist – vorallem für Hobbyfotografen – eine schöne Möglichkeit mal ein eigenes Foto samt Namen gedruckt zu sehen.

Was man als Street Fotograf vermeiden sollte

Eric Kim:

Street photography is often misunderstood as simply going outside and taking random photos of whatever. Although having the mindset of a flaneur (going outside and strolling aimlessly) is great—you still want some sort of concrete goal or plan when out shooting.

Eric Kim gibt zehn Hinweise, was man als Street Fotograf besser vermeiden sollte. Tipps, die vor allem für Anfänger im Street Genre sehr hilfreich sein dürften.

Den Tipp, den ich als Zitat wählte, werde ich mir in Zukunft selbst mehr zu Herzen nehmen. Ich werde mir Aufgaben oder Themen überlegen mit denen im Kopf ich raus gehe.

gordy’s Kameraschlaufen

gordyscamerastraps.com:

Wrist straps are a great way to carry your camera. They secure the camera to the wrist without getting in the way. If you need that extra hand you can let it safely dangle from your wrist. Or you can let it one end hang from the strap and cup the other end in your hand. They can be on the right or left side of the camera depending on your preference. There are a lot of ways to use the wrist strap.

Ich bin heute irgendwie über Flickr auf dieser Seite gelandet. Hier gibt es Handschlaufen in unterschiedlichen Farbkombinationen. Sie sehen gut aus und der Preis ist okay. Ich bin mir nur über die Farbkombination noch nicht ganz im Klaren. Denke an „russet/brown“ oder „dark brown/brown“. Sobald ich mich entschieden habe bestelle ich mir so eine in „regular“ für meine x100.

Mehr als ein Viertel „aller“ Fotos werden mit Handys gemacht

NPD Group:

“Consumers who use their mobile phones to take pictures and video were more likely to do so instead of their camera when capturing spontaneous moments, but for important events, single purpose cameras or camcorders are still largely the device of choice.”

Keine große Überraschung und deckt sich mit meiner Einschätzung, wenn ich mich so im Freundeskreis umschaue.

Hallo 2012.

Aileen Wessely:

Wie habt ihr Euch 2011 fotografisch weiterentwickelt? Und was habt Ihr Euch für 2012 vorgenommen?

Das sind zwei Fragen, die ich mir in den letzten Tagen auch stellte und zu letzterer werde ich wohl auch hier in den nächsten Tagen noch ein paar Sätze verlieren. Ich kann es euch nur empfehlen mal einen Moment inne zu halten und nach zu denken wo ihr hin wollt.