Jugendfotowettbewerbe 2012

Katja Kemnitz:

Gleich zwei Fotowettbewerbe speziell für Jugendliche und junge Erwachsene kann man Anfang des neuen Jahres entdecken. Wie Ihr teilnehmen könnt und welche Themen es gibt, haben wir kurz für Euch zusammengefasst.

Da wäre ein mal der Deutsche Jugendfotopreis und dann noch der DTDF-Jugendfotowettbewerb. Bei ersterem darf ich sogar noch mitmachen.

Rally Dakar 2012

Big Picture:

Traversing over 8000 miles through Argentina, Chile, and Peru, the Dakar rally pits drivers and riders against each other and against extreme terrain.

Beeindruckende Fotos vom härtesten Rennen der Welt. Nummer #33 gefällt mir am Besten.

Zitat von Jeff Mermelstein

It’s exciting to make something extraordinary out of the banal.

– Jeff Mermelstein

8. Januar 2012 – Entlang der Rathenaustraße

Kurz nach dem ich los ging verdunkelte sich der Himmel und es fing an zu regnen.
Die Sonne kam aber schnell wieder durch. Bei Gegenlicht kann ich einfach nicht anders als abzudrücken.
Sollte witzig aussehen, wurde es aber nicht.
Manchmal ist es gut einen Moment an einer Stelle zu verweilen...
... und auf die Ruderer zu warten. Bin mir aber gar nicht so sicher welches ich besser finde.
In diesem Fall hat sich das Warten sehr gelohnt.
Regenwetter. Spiegelungen gehen immer.

Kurz nachdem ich die Enten verlassen hatte kam mir ein Jogger samt Hund entgegen und lief direkt auf die Enten zu. Das war ein Spektakel und ich leider zu weit weg. Dumm gelaufen.

Ich mochte einfach die Szene, wie sich die Beiden den Rücken zu kehren.
Was da wohl geredet wurde?

Zitat von Narelle Autio

It might all come together for a moment and then just as quickly it is gone.

– Narelle Autio

Bilderrahmen von Max Aab

Marc Freiherr von Martial:

Auf Rüdigers Empfehlung hin habe ich mir dann Rahmen bei Max Aab in Pforzheim bestellt. Ich kann diese Empfehlung uneingeschränkt weitergeben. Preis Leistung ist top, mit kleiner aber feiner Auswahl an Rahmen, Passepartouts und Befestigungssystemen. Ich bin mit den Rahmen an sich, der Fertigung, den Passepartouts und Rückwänden mehr als zufrieden. Mit den Andruckfedern um alles im Rahmen zu fixieren sowieso. Vor allem wenn ich den Vergleich zu bisherigen gekauften Rahmen mache.

Dieser Eintrag kommt mir sehr sehr gelegen. Ich wollte schon letztes Jahr deutlich mehr Fotos von mir und auch von anderen Fotografen, vor allem dem „Bloggerkreis“ aufhängen, aber wie das halt oft so ist, ich kam nicht dazu, vergaß es, war zu faul, usw. Das will ich aber unbedingt ändern und jetzt weiß ich auch wo ich – unter anderem – Rahmen kaufen werde. Alleine schon die Aussicht darauf nicht mehr diese Finger zerstörenden Metalldinger in den IKEA-Rahmen an drücken zu müssen, stimmt mich sehr positiv.

Ihr fragt, ich antworte.

The Cliches of Being a ‚Street‘ Photographer I

Severin Koller:

There is a big difference between trying not to influence a scene and trying not to ‘get caught’ – because then people assume that you’ve just done something nasty. Not having this thought changes the way how you act with the camera in general. Also the moment someone realizes, you’re taking a photo of him/her is completely different when you don’t feel caught yourself.

Der beste Artikel über „Streetfotografie“, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Über das Thema im obigen Auszug mache ich mir auch schon seit ein paar Tagen Gedanken und hoffe, dass ich mich da möglichst zügig weiter entwickeln kann und aus diesem „Verstecken-Modus“ raus komme, weil ich mich da drin selbst nicht wohl fühle. Ich will mich nicht verstecken als würde ich etwas verbotenes tuen.

Severin Koller zeigt in seinem Tumblr, den ich übrigens gestern Abend erst entdeckte übrigens regelmäßiger Fotos als auf seinem Blog. Dringend abonnieren!

8. Januar 2012

Manchmal tut es gut an einem Ort zu verweilen und auf den richtigen Moment zu warten.

Audio-Interview mit Streetfotograf Thomas Leuthard

Heike Kaufhold:

Meine Idee war, Thomas bei seiner ‘Arbeit’ zu begleiten, zu dokumentieren wie er fotografiert, wie sein Umfeld reagiert. Ich fotografiere oft fotografierende Menschen. Aus dem Interview wollte ich von vorneherein mehr eine Erzählung machen. Also meine Fragen rausschneiden und Thomas über die Streetfotografie erzählen lassen.

Leider ist die Slideshow mit den Fotos nicht mehr online, trotzdem gutes Interview. Ich weiß ja immer noch nicht so richtig was ich von Thomas Leuthard halten soll. Die einen lieben was er macht, bzw. wie er fotografiert, die anderen finden es furchtbar. Ich habe sein erstes eBook jetzt fast gelesen und folge ihm auf diversen Kanälen um mir ein besseres Bild machen zu können. Aber wahrscheinlich muss ich ihn einfach mal persönlichen treffen.