Denkt doch mal nach.

Ich möchte mal kurz ein paar Worte sagen, weil im ersten Artikel zur x100 das Thema aufkam, dass die Bilder ja nicht besser seien als vorher und das, bzw die Kamera nicht überzeugen würde.

Zum Einen waren das gerade so die ersten Fotos, die ich damit gemacht habe und man muss sich ja auch erstmal mit einer neuer Kamera vertraut machen.
Und zum Anderen: Leute, eine x100 macht nicht von alleine bessere Fotos, auch keine „anderen“ Fotos. Es ist eine Kamera mit einem Crop Sensor und einem Objektiv vorne dran. Was erwartet ihr? Dass ich damit plötzlich Fotos wie Henri Cartier Bresson oder Eliott Erwitt schiesse? Das ist doch Stuss. Mit einer M9 würden die Fotos dank manuellem Fokussieren wahrscheinlich erstmal noch viel schlechter ausfallen.
Die Kamera macht wahnsinnig Spaß. Es ist ein neues, anderes Gefühl mit ihr zu fotografieren und das kann dazu führen, dass sich meine Bilder verändern und im Idealfall auch verbessern. Aber sicher nicht von heute auf morgen. Geduuuld.

Ich wollte das einfach mal loswerden. Mehr Fotos gibt’s in sehr naher Zukunft, die Kamera begleitet mich derzeit überall hin. :) 

Weitwinkelfestbrennweite > Zoomobjektiv für Streetfotografie. Oder doch nicht?

Eric Kim:

One of the mistakes that many aspiring street photographers with DSLR’s make is trying to shoot with a large telephoto or zoom lens. If you are currently doing this, ditch it and pick up a wide prime lens such as a 28mm or a 35mm lens (assuming you have a full-frame sensor).

Möööp. Ihr könnt so viele Tipps lesen wie ihr wollt. Am Ende müsst ihr einfach nur das richtige Equipment und die richtigen Einstellungen für eure Art des Fotografierens finden. Eric Kim scheucht euch weg von Zoomobjektiven bis in den Telephotobereich und gleichzeitig schwört Jay Maisel (!) auf das Nikon 28-300mm. Test was euch am Besten liegt und trefft eure eigene Entscheidung. So.

Marco Arment über unsere Online-Identität

Marco Arment:

If you care about your online presence, you must own it. I do, and that’s why my email address has always been at my own domain, not the domain of any employer or webmail service.

Guter Artikel von Marco Arment. Genau aus den Gründen, die er im Beitrag nennt, habe ich zum Beispiel damals mein visuellesTagebuch nicht mit irgendeinem Service aufgebaut sondern selbst mit WordPress gehostet und als Subdomain von visuellegedanken.de abgelegt. (Apropos, Tatjana fragte mich glaub gestern was denn damit sei. Ich sollte das vielleicht mal wieder aufleben lassen.) Außerdem sende ich nie mit meiner Google E-Mail-Adresse. Ich sorge immer dafür, dass die „geheim“ bleibt und ich Mails auf meine @visuellegedanken.de Adresse bekomme und diese auch der Absender ist. So habe ich jederzeit die Möglichkeit einfach auf einen anderen Service zu wechseln, bzw meinen eigenen Webmailspace zu nutzen. Klar, die Mails liegen trotzdem noch bei Google, aber für einen außenstehenden macht es keinen Unterschied, was ich schonmal wichtig finde.

Keine Locations mehr vergessen dank Pocket Scout

Paddy:

Man schiesst ein Foto und notiert sich ein paar Stichpunkte dazu. Fertig, das war’s schon. Anschliessend bekommt man die Locations mit Karte, Fotos und Notizen angezeigt. Eine kleine, aber sehr hilfreiche App.

Super simple Idee und sicher hilfreich für eine große Menge (Hobby-)fotografen.

Mit der x100 in Kassel

Seit Freitagabend bin ich nun also stolzer Besitzer einer Fujifilm x100.
Samstag hatte ich sie dann das erste mal vor dem Auge und unterwegs dabei. Heute war ich dann mal für eine gute halbe Stunde draußen um mich mit der neuen Kamera vertraut zu machen. Und ja, sie macht Spaß! Der Autofokus ist in der Tat nicht der schnellste, zwingt mich aber zur Entschleunigung und zum besseren Antizipieren von Situationen.
Ich habe noch etwas Probleme den richtigen Ausschnitt im Suche zu finden. Also irgendwie landet nachher mehr auf dem Bild als mir das Rechteck anzeigt. Da muss ich noch irgendwas umstellen oder dahinter kommen, was da verkehrt läuft.
Ansonsten scheint es, als wäre die Naheinstellgrenze alles andere als nah, was ein Bisschen schade ist. Werde da aber noch mal recherchieren.

Mehr kann ich bis jetzt noch gar nicht sagen. Wichtig ist: Es macht Spaß mit ihr herum zu laufen und Fotos zu machen. Weitere Erfahrungen und Gedanken sobald ich etwas mehr Zeit mit der Kamera verbracht habe. Das Ding könnte echt „meine Kamera“ werden.

Und jetzt gibt es einfach mal die ersten Fotos aus der x100. Seit langem nun auch mal wieder Farbe.

Mehr lesen

Wie hilfreich sind Kamerareviews eigentlich wirklich?

David Saxe:

It’s important to remember that professional reviewers offer broad opinions for a general audience. And that amateur reviewers — online commenters, forum posters and the like — typically base their reviews on their own limited, often idiosyncratic experiences and preferences.This is the way I look at it: these reviewers don’t know me. They’ve never met me or seen my photographs. They don’t know how I work.

Ganz meine Meinung und auch der Grund weshalb ich jetzt endlich doch selbst in die Tasche gegriffen und mir die x100 gekauft habe. Ich finde eigentlich auch gut, dass Reviews von „Amateuren“ subjektiv sind und die eigenen Interessen und Anforderungen widerspiegeln. Wichtig dabei ist für mich nur, dass ich denjenigen kenne, der etwas testet um seine Meinung besser einschätzen zu können.

Streetlove

Ich fotografiere ja mit der Ricoh viel aus der Hüfte, was oft schnelle, spontane Schnappschüsse sind. Ich kann aber nicht behaupten, dass diese total versteckten und dadurch auch manchmal etwas schiefen Bilder meine Favoriten wären.
Dieses Foto ist die Art Streetfoto, die ich am Liebsten mag. Ein echter Moment aus dem Leben, der eine Geschichte erzählt und auch eine schöne Bildgestaltung hat (im Gegensatz zu vielen meiner aus der Hüfte geschossenen Fotos). In diesem Fall findet eine Interaktion mit mir, dem Fotografen statt, dass kann, muss aber nicht der Fall sein.

Kamera: Panasonic Lumix G3 mit dem 20mm (entspricht hier 40mm) f/1,7 Pancake. Enstanden auf Mallorca.

Storytelling Series: Daniel Milnor

Daniel Milnor nimmt blurb mit auf eine Fotodokumentation nach New Mexico und erzählt wie er von der analogen Fotografie zur digitalen kam und wieso er den Weg wieder zurück gegangen ist. (via)

My Life as an Undocumented Immigrant

Jose Antonio Vargas:

I was paying state and federal taxes, but I was using an invalid Social Security card and writing false information on my employment forms. But that seemed better than depending on my grandparents or on Pat, Rich and Jim — or returning to a country I barely remembered. I convinced myself all would be O.K. if I lived up to the qualities of a “citizen”: hard work, self-reliance, love of my country.

Hat zwar überhaupt gar nichts mit Fotografie zu tun, ist aber eine wirklich bewegende und fesselnde Geschichte. Ich möchte gar nicht mehr sagen, da fast alles ein Spoiler wäre: Lest es unbedingt selbst.

Knackscharf #21: Man kann doch auch mal seine Meinung ändern

Paddy:

Themen der Sendung sind heute: Gerüchte um neue Objektive Der Stilpirat hatte die X100 in der Hand Paddy hat das Sigma 8mm Fisheye gekauft Veränderungen Vom Hobby- zum Berufsfotografen Google+ Linktipp: My Parents Were Awesome

Ich muss zugeben, ich höre nicht regelmäßig, aber heute habe ich Paddy und Steffen mal wieder gelauscht und es war sehr unterhaltsam. Außerdem wurde ich namentlich erwähnt, was ich ganz fantastisch finde. :D Hört doch mal rein – auch wenn ihr nicht mit Nikon fotografiert.