Ich bin euch da ja noch eine Auswertung schuldig, fiel mir heute auf. :) Sie lässt sich nur schlecht in ein so schönes Tortendiagramm verpacken wie beim letzten mal, da die Antworten doch sehr unterschiedlich sind. Aber ich habe mal alles rausgesucht und versucht sie auf den Nenner „pro Monat“ zu bringen.
Jeden Tag (3x)
2-4 mal pro Monat (3x)
4-8 mal pro Monat (3x)
1-2 mal pro Monat (2x)
2 mal pro Monat
2-3 mal pro Monat
8 mal pro Monat
8-20 mal pro Monat
8-16 mal pro Monat
7-13 mal pro Monat
Und was sagt uns diese Auswertung jetzt? Das Feld ist sehr gemischt und ich kann euch nur mitgeben, geht viel mehr fotografieren! Viel viel mehr! Jedenfalls, wenn ihr ernsthaft besser werden wollt.
Ich selbst mache es noch lange nicht oft genug, wider besseren Willen, aber das heißt ja nicht, dass ihr genauso wenig fotografieren müsst, wie ich. ;)
Ich muss sagen, mir hat das ganz gut gefallen einen Screencast aufzunehmen. Nicht so mühsam wie lange Texte zu schreiben und Screenshots zu machen, etc. Scheinbar kam der Erste auch ganz gut bei euch an, was mich natürlich sehr freut. :)
Daher habe ich auch Lust mehr davon zu machen. Jetzt stellt sich mir die Frage, welche Themen euch wohl so interessieren? Sind es eher allgemeine Sachen in Lightroom, z.B. Import. Metadaten, Organisation, …, oder sind es eher, meine Schritte der Bearbeitung bei einem bestimmten Foto, oder vielleicht noch was ganz anderes?
Ich würde mich sehr freuen, zu hören was euch interessiert. Nennt gerne allgemeine Sachen, aber auch, wenn euch vielleicht speziell die Nachbearbeitung von Foto xyz interessiert.
Nachdem es letzte Woche losging mit dem allgemeinen Einstieg und ersten Gehversuchen in der Portraitfotografie von Martin, geht es heute mit einem sehr wichtigen Thema weiter: Den Models. Viel Spaß mit dem zweiten Teil der Portraitfotografieserie von Martin Holzner.
Was – Portraitfotografie?
Portrait – Fotografie, will ich das wirklich machen? Die meisten stellen sich diese Frage nur sich selbst, denn an Models ranzukommen scheint unmöglich. Ein Landschaftsfotograf hat die Natur, der geht aus der Tür und kann losknipsen wobei der Portraitfotograf erstmal warten muss, bis jemand Zeit hat und das ist, so denkt man, nicht all zu oft der Fall. Doch die Vermutung ist falsch, denn Models gibt es mehr als man denkt.
Durch die Freunde bekannt werden.
Als aller erstes ist meist der Freundeskreis dran. Man hat sowieso nicht viel Erfahrung und darum müssen, wie letzte Woche schon erwähnt, erste einmal die dran glauben, zu denen man Vertrauen hat. Doch das ist nicht unbedingt schlecht, denn wenn diesen die Bilder gefallen stellen sie die Bilder von ganz alleine in irgendwelche Communitys womit ihr dann schon fast gewonnen habt. Das ist kostenlose Werbung, denn Profile besuchen gehört ja zur Hauptaufgabe in Communitys. Damit werden schnell Fragen von anderen auftauchen, wer die Bilder gemacht hat und ob man selbst auch so schöne Bilder haben kann. Schon habt ihr Models. Das gleiche funktioniert natürlich auch, wenn ihr auf euer Profil einen kleinen „Werbebanner“ mit Bildern, die ihr gemacht habt, stellt. Erwähnt ihr noch, dass ihr das kostenlos anbietet, könnt ihr euch vor Terminen nicht mehr retten, das sag ich euch.
Ich bekam gestern eine Mail mit der Ankündigung einer kleinen Fotoausstellung von drei jungen Fotografen aus dem Großraum Köln. Die Ausstellung ist selbstorganisiert und die Drei sagen, dass sie sich damit einen gemeinsamen Traum erfüllen.
Da ich das eine tolle Sache finde und das Thema auch sehr interessant, weise ich euch also hier auf die Ausstellung „Fassaden“ hin, die vom 27. September 2009 um 14 Uhr bis zum 9. Oktober 2009 täglich im Bürgerhaus Stollwerck von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden kann.
Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich†heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.
Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassadenâ€. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.
Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.
Wer also die Möglichkeit hat, sich die Ausstellung anzusehen und dies auch tut, der kann ja mal hier berichten wie es war. Vielleicht stellen die Drei ja Ihre Fotos nach der Ausstellung auch online noch aus. Würde mich sehr interessieren.
Diese Woche startet also nun die Gastartikelserie von Martin Holzner zum Thema Portraitfotografie. Im ersten Artikel erzählt er ein wenig wie er zur Portraitfotografie kam und über die ersten Gehversuche. Nächsten Donnerstag geht’s dann weiter mit Teil #2. Dieser wird sich mit dem Thema Models beschäftigen. Jetzt aber genug von mir. Der andere Martin hat das Wort:
Letzte Woche gab es schon ein kleines Interview mit Martin und mir. Ich werde oft gefragt wie lange ich denn schon fotografiere und wenn ich dann mit „och..eineinhalb Jahre“ antworte, dann fallen die meisten aus den Wolken, doch eigentlich ist es mit der Fotografie genauso wie mit dem Zeichnen. Übt man und versteht die Technik, dann wird man besser.
Die Technik verstehen
Als ich die Kamera bekam wurde das erste halbe Jahr alles und jeder fotografiert. Die Kameraprogramme wie sie auf meiner Canon EOS 400d zu finden sind, Sport, Automatik, Portrait usw., habe ich nicht einmal benutzt. Ich wollte verstehen was da passiert und habe deswegen auch mit M, dem manuellem Belichtungsmodus angefangen zu fotografieren. Anfangs noch mit der Logik: „Wenn ich das Rädchen nach rechts drehe wird’s dunkler und wenn ich es nach links drehe, wird das Bild heller“. Erst nach und nach, durch das Lesen verschiedener Seiten wie kwerfeldein.de, die passend dazu gerade in Videos erläuterten was eine Blende, eine Verschlusszeit oder ein Weißabgleich ist, habe ich verstanden was da überhaupt passiert.
Alles und jeden fotografieren
Wirklich alles wurde fotografiert, auf einem Konzert wurden teilweise bis zu 900 Bilder gemacht und diverse Positionen und Einstellungen ausprobiert. Dies hatte zur Folge, dass nach einem Jahr auf der Kamera etwa 50.000 Auslösungen waren, eine Menge. Irgendwann passierte es dann, dass die Schwester von einem Kumpel meine Bilder sah und meinte, sie würde gerne einmal Fotos von sich haben. Das war wohl der Beginn der Portraitfotografie. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen ohne Ahnung von irgendwelchen Gestaltungsregeln zu haben. Schnell zeigte sich, dass es gar nicht so schwer war die Mädels von den Bildern zu begeistern. Mehr lesen
Ich frage mich schon seit ein paar Tagen, bzw. eigentlich schon seit Wochen, ob ich wohl der einzige Berufstätige (Auszubildende) bin, der kaum noch zum Fotografieren kommt oder – so ehrlich muss man ja zu sich selbst sein – einfach keinen Elan mehr hat nach der, bei mir ohnehin schon kreativen, Arbeit.
Ich rede mir selbst gerne mal ein, es geht nicht anders, ich habe gar keine Zeit um häufiger zur Kamera zu greifen, aber ich glaube, wenn man es mal objektiv betrachtet, nehme ich mir die Zeit dafür nicht oder bin einfach zu faul. Nun gut, das sollte sich also ändern, denn immerhin liebe ich die Fotografie ja. Auch wenn ich den Sommer, fotografisch gesehen, irgendwie total verpennt habe.
Nun aber meine Frage an euch:
Wie oft fotografiert ihr pro Woche, bzw. pro Monat? So im groben Schnitt. Bei einer etwas größeren Menge, ich würde mal sagen so ab 20 Antworten, werte ich das Ganze auch aus und präsentiere euch das Ergebnis dann.
50 – 7 – 5, so liest sich die neue EOS-Rangfolge, denn die neue Spiegelreflexkamera aus dem Hause Canon heißt EOS 7D und ist zwischen den Modellen EOS 50D und EOS 5D Mark II positioniert. Die EOS 7D liefert hochauflösende Bilder UND sie ist schnell dabei: 18 Megapixel auf einem APS-C-CMOS-Sensor bei acht Bildern pro Sekunde, 126 JPGs oder 15 RAW-Bilder in Folge. Das sind Werte für Berufsfotografen und ambitionierte Amateure und genau die sind es, deren Meinungen und Anregungen Canon vor der Entwicklung der neuen Kamera eingeholt hat. Im Full-HD-Movie-Modus ist jetzt, ebenfalls entsprechend des Feedbacks der Anwender, die Bildfrequenz einstellbar. 1.649 Euro lautet die unverbindliche Preisempfehlung von Canon. Ab Anfang Oktober 2009 ist die Neue im Handel zu haben.
Die Preise sehen nun wie folgt aus:
Verfügbar im Handel abAnfang Oktober 2009: EOS 7D (Gehäuse) für 1.649* Euro. EOS 7D mit EF-S 18-135 IS für 1.999* Euro.
Verfügbar im Handel ab Mitte Oktober 2009: EOS 7D mit EF-S 15-85 IS USM für 2.299* Euro.
Also ich muss ja sagen, scheint mir nen tolles Teil zu sein auf den ersten kurzen Blick. :)
Fotograf Jeremy Cowart stellt da gerade etwas wirklich tolles auf die Beine: Help-Portrait. Schaut euch einfach das Video an und hört was er zu sagen hat und dann „Spread the word“!
Mir persönlich geht es ja so, dass ich viele Genres der Fotografie sehr mag. Mir gefallen viele Stile und ich bin relativ offen für alles. Ich hatte schonmal irgendwann erwähnt, dass das ja gut, aber auch irgendwie schlecht ist. Offen zu sein für alles, ist definitiv gut. Aber das Problem liegt bei den eigenen Fotos. Dadurch, dass mir so vieles gefällt schwanke ich immer und immer wieder bei dem, was ich denn gerne fotografieren möchte.
Diese Vielfalt in meinem Geschmack und die andauernden Schwankungen hemmen meine fotografische Entwicklung. Zum einen wird Equipment gekauft, das für den einen Bereich gut ist, aber für den anderen nicht. Wenn sich der Schwerpunkt dann schnell ändert, sitzt man da und hat teures Geld in die falsche Ausrüstung investiert. Mal ganz davon abgesehen, dass man nirgends richtig gut wird und es eher frustriert als befriedigt.
Also habe ich mir vorgenommen das zu ändern. Mir ein Thema/Genre zu suchen und das dann ertsmal richtig auszuweiden. Etwas gezielter vorgehen und auch dabei bleiben. Denn ich bin sicher, dann werden die guten Ergebnisse auch kommen. Um mich aber festzulegen – und jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern des Beitrags – habe ich vor Flickr und generell das Web durchzuschauen und die Fotos heraus zu suchen, die mich wirklich berühren, die etwas in mir auslösen und bei denen ich denke „hey, sowas will ich auch fotografieren“. Alle Fotos bei denen sich dieses Gefühl auftut, speichere ich in meinem „photoinspiration“-Ordner und werte das dann aus.
Natürlich werde ich nicht nach der Statistik gehen und mich für ein Genre entscheiden, nur weil ich 2 Fotos mehr von diesem gespeichert habe. Aber man wird sicher einen guten Überblick bekommen. Und auch beim intensiven betrachten und suchen der Bilder merkt man schon, was einem wirklich zusagt.
Ich kann euch nur empfehlen das auch mal zu tun. Rumzusurfen, Flickr zu durchblättern und mal intensiv zu schauen, welche Fotos euch tief in euch drin berühren und etwas in euch auslösen. Bei welchen Fotos ihr euch denkt „das ist es, das will ich machen“.
Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich will nicht mein Leben lang nur die eine Sache fotografieren, ich will auch testen und neues entdecken. Aber ich denke gerade am „Anfang“ ist es wichtig, sich erstmal auf eins zu konzentrieren, die Energie zu bündeln, um gute Ergebnisse zu erzielen und motiviert zu bleiben.
Wie geht es euch? Habt ihr Ähnliches schonmal gemacht oder kennt ihr schon genau euer Genre oder ist euch das auch gar nicht so wichtig?
Kurzer Lightroom Shortcuttipp, der mir gerade durch Zufall aufgefallen ist. Wenn ihr „L“ drückt, schaltet ihr die verschiedenen Beleuchtungsmodi durch. So könnt ihr alles um das ausgewählte Foto abdimmen oder sogar komplett ins Schwarz ausblenden. Nette Sache um ein Foto schnell gesondert ohne störende Elemente drumherum anzusehen.