Leseprobe des stilpiratischen Logbuchs “Abenteuer Fotografie”

Steffen Böttcher:

Und zur Feier des Tages gibt es heute mal eine ausgiebige Leseprobe! Alles was Ihr dafür tun müsst, ist auf die Galileo-Seite zu gehen: http://www.galileodesign.de/katalog/buecher/titel/gp/titelID-2960 und in der linken Spalte auf “Leseprobe” klicken. Ihr könnt Euch 2 Beispielkapitel sowie das Vorwort herunterladen.

Ihr könnt das Buch übrigens auch heute schon bei Amazon vorbestellen – dann solltet ihr es nächste Woche in euren Händen halten.

23. November 2011 – Weihnachtsmarkt

Joe McNally is thankful

Joe McNally:

I’m thankful I still need to shoot about as much as I need to breathe.

Hochzeitsfotografie Best Of 2011 von Otto Schulze

Otto Schulze:

So here is my collection of some of my favorite wedding images from 2011.

Otto Schulze verfolge ich schon das ganze Jahr über und er gehört derzeit definitiv zu meinen Lieblingsfotografen. Sein Stil ist unverkennbar unaufdringlich, beobachtend und er findet immer wieder neue Perspektiven und interessante Bildideen.

Ein Best Of Street Photography 2011 soll auch bald folgen. Ich freue mich sehr.

Automatische inhaltssensitive Bildersuche mit ästhetischen Ansprüchen

Xerox:

In this demo, we use our automatic image categorizer to first understand the content of the image (no text tags required or used!), then to filter the images with good and bad aesthetic elements. That way you always see the good pictures at the top of your search results page.

Okay, erst dachte ich „was soll das, ein Algorithmus kann Fotos nicht ernsthaft nach ästhetischen Gesichtspunkten beurteilen, Geschmack ist schliesslich subjektiv“. Allerdings gibt es in der Tat Merkmale, die für ein „gutes“ Foto sprechen. Die noch in der Testphase befindliche Bildersuche von Xerox findet Fotos anhand ihres Inhaltes – es sind keine Tags oder Beschreibungen notwendig. Sucht man z.B. nach Wasserfällen, findet die Suche in der Tat Wasserfälle und unterteilt die Fotos dann sogar noch in „gute“ und eher „schlechte“ Fotos. Beeindruckend.

Sollte man einen Batteriegriff von Drittanbietern kaufen?

The Phoblographer:

I bought a third party grip. For a while, it worked very well. I got some great portrait images till that fateful day when the screw did break. Lately, the battery compartment has been acting weird and when one battery dies, the camera just shuts off.

Ich habe seit Ewigkeiten einen Batteriegriff eines Drittanbieters an meiner 5D und bin super zufrieden. Ein mal in mehreren Jahren streikte er. Allerdings gehöre ich eigentlich eher zu der Sorte Menschen, die glauben, dass der höhere Preis eines Originalproduktes sich auch irgendwie in der Qualität widerspiegelt.

Die Pflicht vs. die Kür

Christoph Boecken:

Und wenn ich mich über neun Fotos, die mit Lichteinfall, einer gewissen Unschärfe und Fixer aufm Negativ zu kämpfen haben, mehr freue als über die 180 anderen, dann weiss ich, dass mein kleines Herzelein mittlerweile ein bisschen mehr fürs Analoge schlägt.

Schöner Artikel von Christoph über seine digitale Pflicht und analoge Kür. Es ist spannend zu sehen, wie sich jemand dem analogen Zeug annimmt und damit offenbar richtig glücklich wird.

Kamerakonzept: Air Clicker

Stellt euch mal vor ihr bräuchtet um Fotos zu machen nicht mehr wirklich eine Kamera in der Hand zu halten, sondern eine einfache Kamerageste mit der ihr den Rahmen für das Foto anzeigt, würde ausreichen um ein Foto zu schiessen. Genau diesen Ansatz hat das Air Clicker Kamerakonzept von Yeon Su Kim.

Am Daumen trägt der Fotograf einen Ring, der die Kamera enthält und am Zeigefinger einen Clipper, der erkennt ob ihr eine Kamerageste oder eine Videogeste macht und bei imaginärem Auslöserdruck die Aufnahme startet. Die geschossenen Fotos sollen dann per Bluetooth an ein Smartphone übertragen werden.

Sieht aus wie etwas, das man in Sci-Fi Filmen erwarten würde. (via)

Midnight Sun | Iceland von Michael Levy

Midnight Sun, im deutschen Mitternachtssonne beschreibt ein Naturphänomen, bei dem die Sonne nie wirklich unter geht und 24 Stunden am Tag sichtbar bleibt. Dieses Phänomen findet während der Sommermonate unter anderem in Island statt. Für Fotografen bedeutet das rund sechs Stunden “goldene Stunde”.

Wikipedia erklärt es so:

Von einem Standort direkt am Polarkreis aus beobachtet geht die Sonne einmal pro Jahr – zum Zeitpunkt der jeweiligen Nord- oder Südsommersonnenwende – nicht unter. Nachdem sie im Tageslauf ihren tiefsten Stand über dem Horizont erreicht hat, steigt sie wieder empor.

Im Juni 2011 war Michael Levy für 17 Tage in Island unterwegs um Material für dieses Timelapsevideo zu sammeln. Levy hat quasi rund um die Uhr fotografiert, was in 38.000 Fotos resultierte. Geschlafen hat er in einem Auto und ist während der 17 Tage 2900 Meilen gereist.

Entstanden ist ein beeindruckendes Video, das mein Verlangen irgendwann mal nach Island zu reisen mal wieder verstärkt hat.

Wer mehr über Michael Levy erfahren möchte, kann hier ein Interview mit ihm lesen. (via)

Ari Marcopoulos Camera Bag Review

John Carey:

After spending some time with the bag I can see why it may have cost so much for such a simple, mid sized bag, it’s the details. A lot of thought seemed to have gone into the details of how it was assembled such as reinforced stitching all over the place, plenty of cushy padding, and different types of fabric to best accommodate each part of the bag.

Schönes Review der Ari Marcopoulos Kameratasche von Incase. Eine Tasche, die mir seit Veröffentlichung auch sehr gut gefällt.