Mein Foto im Castrol Fotokalender Motorsport & Fussball 2012

Wie ihr euch vielleicht noch erinnert habe ich irgendwann mal am Castrol Foto Award teilgenommen, bei dem man als einer der 12 Besten in den Castrol Fotokalender 2012 rein kommt. Mein Bild hat es auf den dritten Platz geschafft und am Wochenende bekam ich mein Belegexemplar. Der Kalender ist wirklich toll. Sehr gute Motive und guter, matter Druck. Ich freue mich wirklich, dass ich darin vertreten bin.

Wer Lust hat sich den Kalender zu kaufen oder ihn zu Weihnachten zu verschenken. Ihr bekommt ihn auf castrol-foto.de für günstige 9,95€.

Patricia und Mario haben geheiratet.

Vielen Dank für den schönen Tag und alles alles Gute für die Zukunft euch Beiden.

Gedanken zur Fotografie und mir

Ich verdiene derzeit kein Geld mit der Fotografie. Das ist okay und gut so. Ich behaupte einfach mal, ich könnte einen (kleinen) Teil meines Lebensunterhalts mit der Fotografie verdienen oder mir zumindest in der Sommerzeit ein weiteres Einkommen generieren. Nämlich mit Hochzeitsfotografie. Ich hätte dieses Jahr fünf oder sechs Hochzeitspaare begleiten können, aber ich habe mich dagegen entschieden.
Das hat verschiedene Gründe (gehabt). Ich habe Spaß an Hochzeiten, es gibt tolle Momente und Bilder. Aber wenn ich so durch die gängigen Blogs schaue habe ich das Gefühl, ich habe mich satt gesehen an den irgendwie immer gleichen Paarfotos. Schöne Bunt, geringer Schärfentiefe, und so weiter. Ich möchte niemandem auf die Füße treten. Das sind tolle Fotos, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es das ist, was ich gerade unbedingt machen möchte, obwohl ich sicher auch Spaß daran hätte. Und wer weiß, vielleicht sieht das in einem halben Jahr auch schon wieder ganz anders aus.
Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass Steffen da versucht seinen eigenen Stil zu finden und aus diesem typischen Muster so allmählich raus fällt. Das finde ich sehr gut und wäre auch mein Versuch, aber dazu fehlt mir ganz sicher noch das Können und die Stilentwicklung. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich fotografiere derzeit hauptsächlich auf der Straße. Das alltägliche Leben, versuchte interessante Dinge und Momente zu finden und halte fest, was mich anspricht. Das ist schön. Geld verdient man mit Streetfotografie allerdings nicht. Das hindert mich aber nicht daran sie zu betreiben, weil ich es großartig finde.
Ich denke in letzter Zeit aber immer häufiger darüber nach in welchem Bereich der Fotografie ich wohl gerne meine Kröten verdienen würde. Wo ich hin passe, was mir liegt, woran ich Spaß habe, wofür ich “brenne”.
Ich habe ja mal einen Tag mit Paul Ripke im Studio verbracht und habe dort relativ fest gestellt; Studio ist nichts für mich. Das typische Advertisingbusiness, Modeshoots, Fashion, Models und sowas. Nicht meine Welt.
Landschaftsfotografie. Fine Art. Tolle Sache, aber damit Geld zu verdienen, neee, das ist nicht so einfach. Und die Landschaftsfotografie ist seit einiger Zeit auch schon aus meinem Blickfeld gewandert, auch wenn ich viele Fotos sehr schön finde.
Sportfotografie, wie sie der Stefan betreibt. Ah ne, da würde ich mir am Spilfeldrand viel zu sehr festgekettet vorkommen und ich glaube es würde mir auch relativ schnell zu langweilig. Und dieses ganze schwere Equipment….
Still Life und Foodfotografie ist eine spannende Sache, habe ich früher gerne mit rumexperimentiert, finde ich, vorallem den Foodbereich auch immer noch interessant. Aber den ganzen Tag an Objektven arbeiten, die da rum liegen. Mal vielleicht, aber nicht auf Dauer.
Ja, gar nicht so einfach. An allem habe ich was auszusetzen.
Aber was ist denn mit dem Editorialbereich, der leicht zur Dokumentarfotografie übergeht?
Ich habe noch nicht so richtig viel Ahnung davon oder wie man da vielleicht rein kommt. Aber ich glaube das ist der Bereich, in den ich möchte. Eine Geschichte mit Bildern erzählen. Menschen begleiten. Wenig dirigieren, mehr beobachten und festhalten. Dokumentieren. Aber trotzdem schön in Szene setzen. Abwechslungsreich, dynamisch, herausfordernd.
Es ist vermutlich auch einer der schwierigsten Bereiche, weil man eigentlich ein Allrounder sein muss. Ich habe mich schon immer in allen Bereich als “Allrounder” gefühlt und selten als Spezialist. Ich habe da ja mal drüber geschrieben.

Ich bin gerne Webentwickler. Ich finde das ganze Netz und alle Entwicklungen, die sich tuen verdammt geil. Ich sitze auch gerne am Bildschirm, ja, ich geb’s zu. Ich arbeite gerne in Projekten und lerne Neues.
Und trotzdem brennt in mir die Leidenschaft für die Fotografie. Für Bilder. Ich bin sicher irgendwann in der Zukunft möchte ich – zumindest einen Teil – meines Einkommens durch Fotografie bestreiten können. Das ist keine Entscheidung die ich getroffen habe, sondern so ein Gefühl tief da unten in Magengegend, das ich habe und mir sagt, dass es mal so sein wird oder dass ich es zumindest irgendwann will.

Es gibt nur eine Sache vor der ich Angst habe: Den richtigen Moment verpassen und irgendwann da stehen, zurück blicken und zu mir sagen: Mensch Martin, warum hast du es nicht früher versucht. Vielleicht ist es aber auch einfach schön, das Geld nicht mit der “Liebe” verdienen zu müssen. Wer weiß das schon.

Das waren Gedanken – roh und direkt aus meinem Kopf in den Blog.

500px / Martin Wolf

Ich habe nun auch endlich einen 500px.com Account. :)

Photoworkers besprechen eines meiner Italienfotos

Vor kurzem bekam ich eine E-Mail mit der Frage ob man eines meiner Fotos besprechen dürfte. Das heißt so viel wie, analysieren und einfach mal sagen was gefällt und was nicht. Ich finde das total spannend, wenn jemand was zu einem meiner Fotos erzählt, also habe ich natürlich ja gesagt. Heute ging der Beitrag von Markus drüben bei den Photoworkers Nürnberg online. Seht selbst.

Vielen Dank noch mal!

Italienfotos 2010, Teil 4

Setzen wir also zum 4. und damit auch letzten Teil meiner Italienfotos an. An diesem Morgen war ich schon früh auf den Beinen um ein mal die Möglichkeit zu haben die nahezu menschenleeren Gassen zu fotografieren. Am Tag sind da einfach viel zu viele Menschen unterwegs.

Wenn ihr erst jetzt dazu gekommen seid findet ihr hier Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

In der Photoshop Praxis

Vor einer ganzen Weile schon schrieb mich jemand von der Zeitschrift PC-Praxis an und fragte mich, ob ich Lust hätte einen wirklich kurzen Tip für Photoshop oder Lightroom in höchstens drei Schritten für eine die Sonderausgabe Photoshop Praxis beizusteuern.
Das habe ich sehr gerne gemacht und gestern fand ich dann ein Belegexemplar in meinem Briefkasten. Danke!

Hochzeitsfotos Lorena & Dennis

Ich hatte ja angekündigt, dass ich meine erste Hochzeit komplett alleine fotografieren werde. Ich war positiv aufgeregt und nach den ersten paar Fotos war ich einfach voll drin und hatte riesigen Spaß, den ganzen Tag.

Natürlich gelang nicht alles 100% und im Nachhinein fällt mir noch das Ein oder Andere auf, aber wer wäre ich denn, würde ich gleich alles perfekt machen. Dennis und Lorena sind jedenfalls nach eigener Aussage super glücklich mit den Fotos. Und ich bin es auch. Dementsprechend fiel es mir auch unglaublich schwer eine Auswahl zu treffen. Ich hoffe, ich kann euch mit den folgenden 40 Fotos einen Einblick in den besonderen Tag von Lorena und Dennis geben.

Und noch mal vielen Dank an euch Beide für den tollen Tag und euer Vertrauen!

“Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht”, ein Interview

interview_slide

Kurze Meldung zwischendurch. Ich wurde von Besim von Lens-Flare.de interviewt. War interessant mal auf der anderen Seite zu stehen.
Wenn es euch interessiert was ich so zu sagen habe, findet ihr das Interview hier.

So könnte meine Portfolio Website aussehen.

mw-photographieIst als Websiteprojekt für die Berufsschule entstanden, gefällt mir aber wirklich ausgesprochen gut. Wer sie mal live sehen will, hier geht’s lang.
Die Texte sind nicht unbedingt zu 100% ernstzunehmen. Aber darum ging’s ja auch nicht. ;)