Am gestrigen Abend wurde gefeiert, nämlich die Wohnungseinweihung bei Jan und gleichzeitig Geburtstag von Marcel. War eine super Party und das halbe Internet war vertreten. Jedenfalls kam es einem so vor.
Ich habe nette Gespräche geführt, Wein getrunken und fleißig fotografiert. Sogar analog mit einer Diana F+ mit Instant-Back von Markus, was mir echt Spaß gemacht hat. Vielleicht teste ich doch in Zukunft noch mal die analoge Photographie. Es reizt mich wirklich. Jetzt aber zu den Photos, viel Spaß!
Wie gestern schon angekündigt, gibt es heute meine fertigen Photos. Manches finde ich wirklich gut, anderes nur so halb. Zu 100% zufrieden bin ich allerdings mit keinem. Macht euch mal ein Bild und sagt mir eure Meinung. Freue mich auf ehrliches und konstruktives Feedback.
Ich merke auch gerade mal wieder, dass einige Photos in dieser Größe einfach nicht wirken, bzw zu dunkel werden. Deswegen bin ich dafür, dass ihr euch alle größere Monitore kauft und ich dann ein neues Design mache mit viel Platz für große Photos. Deal?
Gestern Abend gegen 21 Uhr traf ich mich mit Flo, Rolf, Tien und Pablo zu einem nächtlichen Photowalk. Der Plan war mal ein bisschen Hamburg bei Nacht mit der Kamera zu erkunden.
Das ganze hat viel Spaß gemacht, ich habe das erste Mal bewusst light trails fotografiert, meist vollkommen im manuellen Modus fotografiert und dadurch wieder einiges dazu gelernt.
Die Photos sind in Lightroom importiert, durchgeschaut und die Auswahl, die ich bearbeiten will, steht. Fertige Bilder wird es also wohl morgen oder Sonntag geben. Heute nur ein kleines Photo zum Schmunzeln.
Ich wurde nämlich beinahe überfahren, da ich mich etwas unglücklich hinter ein paar Autos tief am Boden positioniert hatte und ein Auto in erhöhter Geschwindigkeit um die Ecke kam. Der Mann sagte mir noch, ich solle doch mal ein Warndreieck aufstellen. Als ich ihm, offenbar nicht ernsthaft genug, beipflichtete, betonte er nochmals, dass er das ernst meine.
Oftmals muss man ein bisschen Mut mitbringen oder ein Risiko eingehen, um ein gutes und besonderes Photo zu schiessen. Aber natürlich sollte man die eigene Sicherheit auch immer Auge behalten. In meinem Fall war es allerdings wirklich nichts besonders gefährliches.
Habt ihr schon mal etwas für ein Photo riskiert und ist alles gut gegangen?
Ich habe die Dokumentation gerade erst gesehen und bin noch total beeindruckt und überwältigt. Joey L hat bei seinem Besuch der Mentawai nicht nur Photos gemacht, sondern auch eine Dokumentation gedreht.
Man lernt, was es wirklich bedeutet eine solche Reise auf sich zu nehmen und dass man nicht einfach da hin fährt und von den Menschen Photos macht. So funktioniert das nicht. Erst lernt man die Menschen und die Kultur kennen, man schliesst Freundschaft, und dann werden Photos gemacht. So können wirklich interessante, authentische Aufnahmen entstehen, die Geschichten erzählen und nicht nur einfache Fotografien sind. Das ist echte Dokumentar-Photographie.
Ich kann einfach nur meinen Hut ziehen und Joey Respekt zollen. Man muss auch immer mal bedenken, dass der Kerl noch recht jung ist. Anfang 20 oder so.
Das Video ist gute 16 Minuten lang und es lohnt sich sehr es anzuschauen. Also nehmt euch die Zeit.
Unverhofft kommt oft, oder wie sagt man so schön? So auch gestern, als ich die Special Light DVD von Krolop-Gerst entdeckte, die offenbar am Wochenende per Post kam. Soweit nichts besonderes. Interessant wird  die ganze Sache, wenn ich euch sage, dass ich sie gar nicht bestellt habe und auch nicht gewonnen.
Tja, da staunt ihr, ich auch. Ich freue mich trotzdem sehr, dass mir Martin und Marc die DVD geschickt haben. Entweder es war ein Versehen oder eine sehr nette Geste. Wie auch immer, ich werde den beiden mal eine Mail schreiben, nachfragen und mich bedanken. Reingeschaut habe ich allerdings noch nicht. Bin aber sicher, dass Material wird wie gewohnt sehr hochwertig sein.
Und damit wünsche ich euch einen guten Start in die Woche!
UPDATE
Ich bekam gerade innerhalb ein paar Minuten eine Antwort und es war Absicht, dass ich die bekommen habe. Die beiden sind wirklich super cool! *schleim* :D
Das war ein super Wochenende, geprägt von IKEA, viel Sonne, frischer Luft und mehrmaligem Grillen. Und das alles mit der Freundin und der Familie. Bitte mehr davon!
Da ich von Tag zu Tag mehr Spaß an der einfachen iPhonefotografie finde, habe ich auch wieder fleißig Fotos gemacht, nicht nur für mein visuelles Tagebuch. Hier noch mal für alle, die die Photos noch nicht auf Twitter oder Facebook gesehen haben.
He was wandering around Recoleta near the cemetary with an old-fashioned (like 1920s old) camera selling potraits. He asked if he could take our picture and then we asked if we could take his.
Vor einiger Zeit kam in den Kommentaren hier mal auf, dass ich und viele andere oft nur Fotografen vorstellen, die Photos von hübschen Models machen und doch irgendwie alle in eine Schublade fallen. Um das mal überspitzt auszudrücken.
Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht nach Photos von alten Menschen und bin dabei auf den tollen Blog „photos of old people“ (Twitter) gestoßen. Ich mag die Idee und die Einfachheit des Blogs sehr. Ein Eintrag besteht einfach nur aus einem oder mehreren Photos und ein paar kurzen Sätzen über die abgebildete Person. Meist sind es Menschen, die die Fotografen auf der Straße angesprochen haben.
Die Fotos sind kaum bearbeitet, was ich teilweise etwas langweilig finde, auf der anderen Seite aber auch sehr gut und passend ist, da sie so die Normalität, Echtheit und Alltag gut wieder spiegeln, aus dem die Photos stammen. Sie gewinnen so an Authentizität und lassen eine gewisse Nähe zu. Das ist gut.
Leider konnte ich nichts über die Fotografen heraus finden. Aber offenbar ist es nicht nur eine(r), da in den Beschreibungen gerne die Sprache von „wir“ ist.
Der Blog scheint leider nicht mehr wirklich regelmäßige aktualisiert zu werden, bietet aber ein Archiv in dem man einige Menschen und kurze Geschichten findet. Ich mag’s! Schaut doch mal rein.
Diese These will ich heute einfach mal in den Raum stellen und sie mit euch diskutieren. An die persönliche Bewertung eines Fotos kann man unterschiedliche heran gehen und ich bin sicher, dass macht auch jeder von euch. Manche vielleicht bewusst, andere eher unbewusst. In eurem Kopf passiert etwas, wenn ihr ein Photo sehr. Die Frage ist, worauf achtet ihr als erstes oder generell mehr?
a) Auf die technische Umsetzung, d.h. sitzt der Fokus richtig, ist das Bild überhaupt scharf, sind keine Bereich über- oder unterbelichtet, folgt die Bildaufteilungen irgendwelchen Mustern oder Regeln, weist das Bild Rauschen auf? Und so geht die Liste immer weiter.
b) Auf euer Gefühl, d.h. spricht euch das Foto auf irgendeine Weise an, löst es Gefühle aus, verbindet ihr ein Erlebnis mit dem Abgebildeten, könnt ihr eine Geschichte im Foto erkennen, findet ihr es einfach schön? Auch hier kann man noch weiteres finden, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will.
Je nach dem welchen Weg man geht, kann man bei völlig unterschiedlichen Bewertungen von Photos landen. Und hier kommen wir wieder zum obigen Satz zurück, denn das führt dazu, eigentlich jedes Photo schön sein kann, je nach dem wer es betrachtet. Bei manchen stimmt vielleicht aber auch einfach alles und wir umgehen diese Frage. Oder es ist weder technisch gut, noch strahlt es irgendwas für irgendwen aus. Das wäre dann natürlich sozusagen der worst case.
Wie ist das bei euch? Worauf achtet ihr mehr?
(Ich rede hier immer von euch persönlich, nicht von Stockphotos oder Photos für Kunden im Allgemeinen.)
Nachdem ich mein neues kleines Projekt daily.visuellegedanken.de vorgestellt habe, wurde ich an den verschiedensten Stellen im Netz danach gefragt wie ich das denn technisch umsetzen würde. Ob der Blog sich die Bilder von Flickr zieht, ob ich die manuell blogge oder oder oder.
Die Idee ist, bzw ganz wichtig bei meinem visuellen Tagebuch ist mir, dass ich innerhalb kürzester Zeit, ein Foto machen, es kurz aufpolieren und bloggen kann. Der ganze Vorgang sollte nicht länger als fünf Minuten dauern. Nur so kann ich hoffen, dass ich es wirklich jeden Tag schaffe. Und bisher klappt es ja noch ganz gut.
Also werde ich der Umsetzung heute mal etwas auf den Grund gehen und ihr könnt es ganz einfach selbst ausprobieren.
Was ihr braucht
Ich braucht dazu ein Mobiltelefon oder von mir aus auch einen Computer, auch wenn es in meinem Fall dann irgendwie am Ziel vorbei schiesst, dass/der E-Mails mit Anhängen versenden kann. Des weiteren einen Flickr-Account und einen (WordPress) Blog. Es funktioniert auch mit anderen Blogs, ich werde es hier aber am Beispiel eines selbst gehosteten WordPress-Blogs machen.
Die Theorie
In der Theorie sieht das System folgendermaßen aus: Ich schiesse mit dem iPhone ein Foto, bearbeite es in der App „Best Camera“ und sende es von dort aus per E-Mail an Flickr. Flickr verarbeitet das Foto, sprich es wird gespeichert und der Tag „iPhone“ hinzugefügt. Von dort aus postet Flickr das Foto auch direkt in meinen dafür konfigurierten Blog. Der Betreff der E-Mail wird dabei automatisch zur Überschrift des Blogeintrags. Man kann auch Text für den Eintrag mitschicken, das mache ich aber nicht.
Soweit ganz simpel, oder?
Die Praxis
Damit das ganze überhaupt funktionieren kann, müsst ihr in eurem WordPress-Backend unter „EINSTELLUNGEN -> SCHREIBEN“ die beiden Punkte „Atom Publishing Protocol“ und „XML-RPC“ aktiviert haben, da Flickr sonst keine Einträge automatisch erstellen kann.
Nun aber zu Flickr. Die Funktion ist etwas versteckt, was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, dass sie viele nicht kennen. Ihr findet sie unter YOU -> YOUR ACCOUNT -> EMAILS & NOTIFICATIONS
Auf dieser Seite klickt ihr dann auf „edit“ unterhalb von „Upload by Email options“. Möglicherweise steht bei euch da noch nichts und ihr müsst erst eine Adresse erstellen. Kann ich leider nicht mehr nachschauen, ist aber auch kein Hokus-Pokus.
Die nächste Seite ist auch alles andere als übersichtlich. Wahrscheinlich gilt hier das Gleiche wie oben schon, bei mir ist es ein „edit“ Link, ihr müsst wahrscheinlich einfach ein „add blog“ oder Vergleichbares klicken. Auf dieser Seite stellt ihr außerdem auch ein welche Tags eure Fotos automatisch zugewiesen bekommen sollen. Falls ihr sowas überhaupt wollt.
Habt ihr das gemacht, müsst ihr euch entscheiden, was für einen Blog ihr aufsetzen wollt. Wir bleiben hier beim Beispiel selbst gehosteter WordPress Blog. Dazu wählt ihr „MetaWeblogAPI Enabled Blog“ aus und nicht „WordPress Blog“, das meint die von wordpress.com gehosteten Blogs.
Auf der nächsten Seite müsst ihr den API Endpoint eingeben. Dieser ist die Schnittstelle zu eurem Blog. Dafür habt ihr im ersten Schritt das Fernpublizieren aktiviert. Die URL folgt dem Schema http://eureblogurl/xmlrpc.php Ihr könnt es auch an meinem Beispiel oben sehen. Außerdem gebt ihr noch die Zugangsdaten zu eurem Blog ein, damit Flickr nachher die Artikel erstellen kann.
Jetzt noch die URL zum Blog und den Namen eingeben und auf „ALL DONE“ klicken und ihr seid fertig. Ihr solltet „Store your password“ anhaken, da Flickr sich sonst nicht automatisch bei euch im Blog anmelden kann und das ganze dann natürlich nicht automatisiert ablaufen kann.
Bei mir sieht das dann so aus. Hinter dem Punkt Layout verbergen sich noch ein paar Einstellungen dazu, wie der automatisierte Blogeintrag aussehen soll, sprich welche Bildgröße ihr einbindet, ob noch anderer Text zu sehen sein soll, etc.
Mein Template ist extrem simpel und beinhaltet lediglich einen Absatz mit einem A-Tag und dem Bild in der Größe M. Es gibt außerdem auch vorgefertigte Layouts. Solltet ihr dazu noch fragen habe, kann ich die gerne im Einzelnen beantworten, ist aber alles simples HTML. Und unter dem Link auf der linken Seite unten findet ihr die Platzhalter, die ihr benötigt um die verschiedensten Sachen einzubauen.
Jetzt könnt ihr einfach eine E-Mail an die von euch eingerichtete Flickr-E-Mail-Adresse schicken mit dem Foto als Anhang, im Betreff die Überschrift des Blogeintrags und dem Text der Mail als Text für dein Blogeintrag.
Von da aus geht es bei mir sogar noch automatisiert weiter. Es wird ein Tweet rausgeschickt und gleichzeitig der Eintrag auf Facebook veröffentlicht um so gleich zwei große Plattformen zu bedienen, die Besucher generieren. Das will ich aber hier erstmal auslassen, damit es die Länge des Artikels nicht sprengt.
Das ist das ganze Geheimnis. Also alles ganz einfach. Sollte es dennoch irgendwo haken, einfach kommentieren, dann versuche ich euch so gut es geht zu helfen. Viel Spaß!