Zack Arias ist großer X100 Fan

Zack Arias:

In case you haven’t read my 1,000 something tweets about how much I love the new Fuji x100, then I need to let you know that I love the Fuji x100. I’m working on a full review of the thing right now.

Ich bin super gespannt was Zack Arias im Detail zur X100 zu sagen hat. Ich habe bisher an verschiedenen Ecken und Enden schon Meinungen gehört und bin mir noch nicht so richtig sicher wie gut sie denn nun eigentlich ist und für was man sie gebrauchen kann. Und wirklich wissen kann man das ja eh erst nach einem Selbsttest. Also falls mir jemand eine zum Testen geben möchte… nur zu!

Ganz abgesehen davon mag ich seine s/w Fotos aus den Straßen New Yorks, die er im Zuge seines #de_VICE Projektes gemacht hat.

Kai schreibt von seinen Erfahrungen beim Fotomarathon Berlin

Kai Müller:

Boy, und das alles ist tatsächlich gar nicht so einfach. Theoretisch hat man pro Foto 30 Minuten. Aber in der Zeit muss man natürlich auch am passenden Ort sein, eine Bildidee entwickeln und dann das Foto passend umsetzen.

Anfang der Woche fragte Kai mich ob ich denn am Wochenende in Berlin beim Fotomarathon dabei sei. War ich leider nicht. Hat sich scheinbar gelohnt und in mir die Lust geweckt, dass nächste mal vielleicht zusammen mit ihm los zu ziehen.

Mehr Worte und seine Fotos gibt’s drüben.

Wahre Worte von Wim Crouwel

The Donut Project:

A fantastic clip of an interview with Wim Crouwel. I find his words really resonate with me.

Kann ich nur zustimmen und das Gesagte lässt sich wunderbar auch auf die Fotografie und das heutige Umfeld und die Möglichkeiten der digitalen Fotografie anwenden.

Ich bin irgendwas dazwischen. Gedanken aus dem Leben.

Ich bin kein Künstler. Kein Kreativer. Kein Designer, aber auch kein Techniker. Kein Programmierer und auch kein typischer Geek oder Nerd. Aber doch von allem etwas.

Ich liebe die Fotografie für ihre künstlerische Seite, aber ich bin gleichzeitig auch begeistert von der Technik, die dahinter steckt. Ich bearbeite gerne Bilder in Lightroom und reize die digitalen Möglichkeiten aus, gleichzeitig mag ich analoge Fotos, die etwas rohes, echtes und natürliches in sich tragen. Fotos selbst zu entwickeln geht mir aber schon wieder zu sehr in die handwerkliche Richtung. Genauso, wie ich mich nicht zu tief mit technischen Details der Fotografie auseinander setzen kann und will. An Testbildern zum Objektivvergleich kann ich nichts finden.
Ich kann jedoch stundenlang über die neusten MacBooks, das neue Mac OS X oder iOS diskutieren.

Ich bin Webentwickler. Das klingt nicht unbedingt nach Kreativität. Eher nach einer logischen, schon fast mathematischen Aufgabe. Aber zugegeben, ich war nie gut in Mathe. Ich bin eher der Sprachen- und Kunsttyp gewesen – und Sport. Und doch fühle ich mir in der Logik einer Seitenbeschreibungssprache sicher und es macht mich verrückt, wenn etwas nicht funktioniert, was logisch ist und die Lösung keinen Sinn ergibt. Das wirkliche Programmieren im Informatikunterricht ging mir aber schon wieder einen Schritt zu weit.

Doch gleichzeitig erkenne ich gutes Webdesign und arbeite gerne in Photoshop, auch wenn das in letzter Zeit etwas in den Hintergrund gerückt ist. Ich sehe mir gerne die Shots auf dribbble an und habe zu allem eine, so denke ich, fundierte Meinung und kann subjektives von objektivem Empfinden unterscheiden und mit ein paar Anläufen auch selbst ansehnliches zusammen pixeln.

Und wie passt meine ehemals sportliche Seite da rein? Keiner von meinen Schulfreunden, die sportlich sehr aktiv waren, waren Nerds im Sinne von Programmieren und exzessiven Internetinteressen. Das waren eher die Leute, die mit Sport nichts am Hut hatten.

Und jetzt sitze ich hier und frage mich, zu welcher Gruppe gehöre ich oder bin ich irgendwo dazwischen? Muss ich mich irgendwann entscheiden oder kann ich meine eigene Gruppe sein?

Kreativer oder Techniker? Webentwickler oder Fotograf? Künstler oder Handwerker?

Was ich eigentlich damit sagen will: Ich habe mich selbst noch nicht gefunden. Und vielleicht ist das sogar gut so, denn so bleibe ich in Bewegung und der Weg ist das Ziel, sagen einige.

Reflektion tut gut und ist wichtig. Es hilft Entscheidungen zu treffen und den Weg etwas im Auge zu behalten. Keine Kreise zu drehen, aber sich trotzdem nicht linear zu bewegen.

Ach, wie ist das Leben doch aufregend.

Momente

Ohne viele Worte. Ihr wisst, ich trage die Ricoh ständig mit mir rum und halte sporadisch Dinge auf den Straßen fest. Es macht nach wie vor sehr viel Spaß und ich nehme mir nach wie vor viel zu wenig Zeit dafür. Hier ein paar Fotos der letzten Wochen.

Fotografie mit Herz

Vor einigen Wochen ist mir etwas bewusst geworden. Mir ist klar geworden, dass die Fotos, die für mich den größten Wert haben und mit denen ich am Meisten verbinde, mit dem iPhone gemacht sind.

Ja, ihr werdet euch jetzt vielleicht denken, der Apple Fanboy soll sein iPhone mal nicht so in alle Höhen loben. Aber wenn ihr vielleicht mal einen Moment darüber nachdenkt, könnt ihr es eventuell verstehen. Ich versuche es zu erklären:

Wie schon oft erwähnt, ist das iPhone immer dabei und ist schnell einsatzbereit. Das ermöglicht es Fotos in allen möglichen Situation des Lebens zu machen, an denen entweder keine andere Kamera dabei ist oder sie einfach unpassend wäre.
Aber es sind diese spontanen, intimen, persönlichen Momente, die dann eingefangen werden und die so viel Wert sind. Nicht, weil sie optisch oder technisch perfekt sind, sondern weil sie eine Geschichte erzählen und für mich ganz persönlich eine Erinnerung in sich speichern, die einem Außenstehenden gar nicht unbedingt ersichtlich ist. Deswegen sind diese Fotos auch nicht unbedingt die besten und wertvollsten für andere Personen, aber für mich. Sie sind aus dem Alltag und damit meinem Leben gegriffen. Sie sind echt.

Ich schaue gerne einfach chronologisch durch meine „Camera Roll“ im iPhone und erinnere mich nahezu bei jedem Foto, und sei es noch so schlecht – verwackelt, zu dunkel, überbelichtet, … – an die dazugehörige Situation oder sogar den ganzen Tag. Erinnerungen und Gefühle werden geweckt. Genau das, was eine gutes Fotos ausmacht.
Ganz perfekt ist das Foto natürlich, wenn es auch anderen Leuten eine Geschichte erzählt, aber darum geht es bei dieser persönlichen Art der Fotografie gar nicht. Es reicht mir im Grunde meist schon, wenn es mir und vielleicht den damals Anwesenden ermöglicht nochmal in die Situation einzutauchen.

Ja, das klingt alles sehr philosophisch. Aber mal ehrlich, das ist die Fotografie doch auch. Sie weckt Gefühle und spielt mit uns. Und das nicht weil der Hintergrund unscharf ist oder die Augen in der Nachbearbeitung super herausgearbeitet wurden oder weil ein Weitwinkelobjektiv zum Einsatz kam. Das alles kann helfen, aber am Ende des Tages zählt was „zwischen den Pixeln steht“ und zu uns spricht.

Das ist Fotografie.

Und das geben mir ganz viele meiner iPhonefotos. Weil sie echt und persönlich sind.

Reeder für Mac ist da!

Schon auf dem iPhone und iPad nutze ich zum Lesen von RSS Feeds die Reeder App. Am Mac bin ich auch seit der ersten beta Version dabei und jetzt ist die finale Version im App Store erhältlich. Reeder kostet 7,99 € und ist das auch auf jeden Fall wert. Für mich persönlich die beste RSS Reader Anwendung aufm Mac, der außerdem auch mit Google Reader synchronisiert, bzw synchronisiert werden muss. Das schöne aber: Die Feeds können in der App abonniert werden.

Es gibt zwei verschiedene Modi. Einmal die klassische Ansicht, wie ihr sie hier seht und dann noch die mini Ansicht, wie unten zu sehen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich lieber mag, aber beides hat irgendwie seine Daseinsberechtigung.

Das Look and Feel ist voll auf das im Juli erscheinende OS X Lion ausgerichtet und ähnelt vom Prinzip her Twitter oder auch Sparrow, die ich auch beide täglich im Einsatz habe. Ich mag es sehr. :)

Das Aussehen kann man außerdem sehr nach dem eigenen Geschmack gestalten, so lassen sich Farbton, Textur, Kontrast, etc selbst bestimmen und auch die Steuerung durch Shortcuts und Gesten kann man individuell anpassen.

Das Einzige, was mir derzeit noch etwas fehlt ist Growl-Unterstützung, wobei es aber vielleicht auch ganz gut ist. Nicht noch mehr Ablenkung. :D

NYC auf iPhone

Ich lese auf’m Klo. Und ihr so?

Früher konnte ich nie verstehen wieso Menschen, vornehmlich ältere Herren, im Bad neben der Toilette Zeitungen oder Magazine liegen hatten. Es war mir ein Rätsel wieso man auf dem Klo lesen wollte. Die Zeit, die man für einen Gang braucht, ist ja meist doch nicht soooo lang. Außer man hat Dünnpfiff. u_u

Seit ich den Kindle* habe, lese ich wieder deutlich mehr. Ich behaupte mal, er hat mir den Spaß am Lesen zurück gebracht. Mit dem iPad wurde es schon wieder mehr, aber es waren doch hauptsächlich kurze bis mittellange Artikel aus dem Netz. Mit dem Kindle sind es jetzt aber wieder Bücher, meist eher Sachbücher wie „In the Plex*“, die ich lese und mein Interesse wecken. Das ist schön, denn Lesen macht bekanntlich klug. Und wer ist nicht gerne klug?

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Lesen auf’m Klo. Das iPhone habe ich schon gerne mit aufs Klo genommen um kurze Artikel in Instapaper zu lesen. Schon das war für viele unverständlich. Und jetzt nehme ich tatsächlich den Kindle mit aufs Klo um zu lesen. Dadurch verlängern sich die Sitzungen zwar etwas, aber das macht ja nichts. Ist ja für einen guten Zweck, wenn man so will.
Und ich kann die alten Herren von damals jetzt verstehen. Aufm Klo habe ich einfach mal ein paar Minuten Ruhe und bin alleine. Perfekte Umgebung eigentlich zum Lesen. Außerdem ist die Zeit ja sonst auch irgendwie vertrödelt und so kann ich sie sinnvoll nutzen.

Pro „auf dem Klo lesen“!

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Menschen in Manhattan

Im Momente knapse ich mir jeden Tag eine bisschen Zeit ab um die New York Fotos von der 5D zu bearbeiten. Und ich muss sagen ich bin echt glücklich mit den Ergebnissen. Heute gibt es einen ersten Teil. 12 Fotos. Allesamt in schwarz/weiss.

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