27. Mai 2011
Bin mal eben mit Panasonic auf Mallorca. <3
visuelle Gedanken von Martin Wolf
27. Mai 2011
26. Mai 2011
Wie ihr wisst war ich zusammen mit Martin Gommel eine Woche in New York.
Es war eine großartige Woche. Wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden, was die ganze Sache natürlich tausend mal angenehmer gestaltet hat.
Wir haben viele Fotos geschossen, viel gesehen und uns dabei aber nicht gehetzt.
Generell war die ganze Organisation sehr entspannt und wir mussten uns um fast nicht kümmern.
Das haben wir natürlich Kodak, bzw der lieben Sandra zu verdanken. Sie hat alles für uns gebucht und im geklärt. Außerdem hat sie uns fleißig mit Kodakkameras versorgt, die wir dann auch in New York mal ordentlich unter die Lupe genommen haben um deren Stärken und Schwächen ausfindig zu machen.
Ich hatte vorallem die Kodak easy share max im Einsatz und Martin die wasserdichte easy share sport sowie die easy share touch. Wenn ihr genaueres zu den Kameras wissen möchtet, einfach fragen.
Ich möchte mich an dieser Stelle und mit diesem Eintrag einfach nochmal öffentlich bedanken.
DANKE KODAK für diese tolle Woche, die mich zum ersten Mal auf einen anderen Kontinent gebracht, mich aus dem „Alltag“ gerissen und mir damit meine Liebe zur Fotografie mal wieder deutlich vor Augen geführt hat.
Und auch Danke Martin für die vielen tollen Gespräche, Tipps und Meinungen.
Ich bin jederzeit wieder dabei. n_n
25. Mai 2011
I really encourage you to print some of your photos and if you have the space, decorate your home with it. There’s no reason why a lot of the photographic work we’re proud of should live only in our hard drive or online.
Im ersten Teil stimme ich Jorge absolut zu. Wir sollten unsere Fotos viel öfter drucken lassen und nicht nur die digitalen Versionen am Bildschirm anschauen. Gedruckte Fotos wirken einfach ganz anders und gewinnen alleine durch diesen Umstand an Wert. Und trotzdem mache ich es selten. Ich muss mich da demnächst dringend mal selbst in den Hintern treten.
Womit ich mich allerdings etwas schwer tue ist das Aufhängen der eigenen Fotos. Ich habe das bisher zwar gemacht, komme mir dabei aber zunehmend komisch vor. Klar, bin ich stolz auf einige Fotos und ich finde das kann man auch sein und auch irgendwie zeigen, aber auf der anderen Seite hat es auch irgendwie was von Eigenlob, das eigene Zimmer mit den eigenen Fotos zu pflastern. Und Eigenlob stinkt bekanntlich. Und wer will schon ein stinkendes Zimmer.
Aber klar ist auch, was mit den eigenen gedruckten Fotos machen? Um in einem Umschlag ihr weiteres Dasein zu fristen ist ja auch irgendwie nicht Sinn und Zweck der Sache. Verschenken oder einfach gleich als Buch drucken finde ich eine schöne Alternative.
Ich hatte mir Anfang des Jahres vorgenommen deutlich mehr Fotos aufzuhängen und dafür Fotos von Freunden und anderen Fotobloggern zu nehmen – was teilweise der gleiche Personenkreis ist. Angefangen habe ich schon mit einem Foto von Kai aus Island und habe da auch noch ein paar digitale Versionen, die noch gedruckt werden müssen.
Es wäre also durchaus möglich, dass ich in nächster Zeit mal auf den ein oder anderen zu komme.
21. Mai 2011
Wie ihr wisst, bin ich großer Fan von Chase Jarvis und dem, was er macht. Ich mag seine Philosophie, seine Art, seine Aktionen. Manche werden sagen, er macht es aus Marketingzwecken, andere glauben, dass er das was er macht aus Überzeugung tut. Ich möchte an letzteres glauben und tue das auch. Ich fühle mich jedes mal wieder inspiriert und mit Energie versorgt, wenn er etwas neues an den Start bring. Es hilft mir.
Aber jetzt genug der Lobhudeleien. Wie ihr wisst, bin ich in New York. Wie ihr vielleicht wisst, ist Chase Jarvis diesen Monat auch in New York. Wie ihr möglicherweise auch wisst, wohnt er im Ace Hotel und arbeitet da an seinem Projekt „Dasein – an Invitation to hang„. Wie ihr euch unter Umständen vorstellen könnt, ist er dort auch in Person anzutreffen. Wie ihr eventuell mitbekommen habt, schrieb ich ihm auf Twitter, dass ich gleich auf dem Weg sei und ob die Chance bestünde, dass er auch gerade da ist. Wie ihr wisst, habe ich unterwegs hier kein Internet.
Was ihr nicht wisst: Er antwortete mir. Sagte, dass er auch demnächst da sei und ich „hi“ sagen solle. Ich las es nicht, w e i l i c h k e i n I n t e r n e t h a t t e. Wie ich später feststellen durfte, kann ich ihn nur um wenige Minuten verpasst haben. Er schrieb mir nach zwei Stunden eine DM und fragte wo ich denn gewesen sei. O_O Ich schrieb ihm, da er mir nicht folgte, wieder eine @-reply, er folgte mir daraufhin und wir schrieben noch einige DMs hin und her. Na immerhin ein Anfang und zumindest fast persönlicher Kontakt.
Das war knapp. Aber jetzt glaube ich einfach ganz fest daran, dass es stimmt, was er sagt. Und wenn ich nicht wieder zu ihm kommen kann, soll er doch einfach zu mir kommen. Ich muss nur noch einen Grund dafür schaffen. Let’s go!

20. Mai 2011
17. Mai 2011
Ich habe jetzt seit 25 Stunden nicht mehr richtig geschlafen. Aber das ist okay. Der Flug war weniger schlimm als befürchtet, ein Freund des Fliegens werde ich dennoch nicht. Bin froh, wenn ich am Sonntag wieder heil in Deutschland angekommen bin.
Bis dahin liegen aber noch einige Tage New York vor uns! Wir sind also heute gut gelandet, haben das Hotel gefunden, das leider etwas ab vom Schuss liegt, und waren auch schon mal kurz in Queens unterwegs und haben die Kameras warm geschossen.
Fotos davon gibt’s heute keine mehr, zu einer vernünftigen Auswahl und Bearbeitung sehe ich mich nicht mehr in der Lage. Es ist jetzt 22 Uhr, ich werde noch einen Film schauen und dann zu überlicher Zeit, etwa 24 Uhr schlafen gehen. Ich denke damit habe ich dann jedwedes Jetlag im Keim erstickt und bin morgen fit für den Tag und Manhattan.
Schlaft gut!
12. Mai 2011
Ingo gehört zu den Leuten, die alles soweit möglich mit der Maus steuern. Er nutzt beispielsweise Mausgesten im Firefox um Tabs zu schliessen, etc.
Ich gehöre eher zu den Leuten, die so viel wie möglich mit der Tastatur steuern. Das ist soweit erstmal einfach eine persönliche Vorliebe und subjektive Entscheidung. Ich habe jedoch festgestellt, dass das auch gewisse objektive Vorteile mit sich bringt.
Im Firefox mag es möglich sein eigene Gesten mittels Addon anzulegen, in den meisten Apps hat man diese Chance allerdings nicht und klickt sich dann dumm und dämlich.
Ich empfehle euch dringend die Shortcuts der Programme und Funktionen zu lernen, die ihr täglich regelmäßig nutzt. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr merken, dass ihr einfach effektiver seid und viele nervige Klicks und Mauskilometer spart. Außerdem ist es schon irgendwie cool, wenn jemand neben euch steht und sich abgefahrene Dinge auf eurem Bildschirm tun ohne dass ihr den Mauszeiger bewegt.
Ich treibe das Ganze mittlerweile noch ein Stück weiter und richte mir, wenn möglich und sinnvoll, globale Shortcuts ein. Ich kann so zum Beispiel per ALT + W das „neuen Tweet schreiben“-Fenster von Twitter for Mac öffnen, in den Vordergrund holen und sofort lostippen. Per CMD + ENTER den Tweet absenden und einfach dort weiterarbeiten wo ich war. Das Gleiche funktioniert bei meinem Mailclient „Sparrow“ mit ALT + S.
Die Tastaturkürzel kann man bei beiden Apps selbst festlegen.
Es ist nicht nur angenehmer, sondern erhöht auch eure Effektivität, da ihr nicht immer komplett aus eurer eigentlichen Arbeit gerissen werdet und wirklich nur etwas absendet und nicht von anderen Mails oder Tweets abgelenkt werdet.
Probiert es aus und gebt euch selbst etwas Zeit um die neuen Shortcuts zu verinnerlichen.
Könnte noch mehr zum Thema „schnelleres und effektiveres Arbeiten mit der Tastatur“ schreiben, falls da Bedarf besteht.
11. Mai 2011
Martin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag bei ihm zu veröffentlichen. Lust ja, aber zu welchem Thema? Zu Ausstellungen könnte ich was sagen. Und nach einigem Hin und Her wurde daraus: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?
Ich bin in einem gemeinnützigen Fotoverein in Karlsruhe. Das ist ein ziemlich junger Verein der richtig gute Sachen macht. Deshalb bin ich Mitglied.
Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal die so genannte Fotowoche organisiert. Alle Mitglieder hatten die Möglichkeit eine Auswahl ihrer Arbeiten in den Vereinsräumlichkeiten zu präsentieren. Eine Woche lang. Da in dieser Woche täglich auch noch Programm statt fand, war abzusehen, dass viele unterschiedliche Besucher kommen würden.
Auch ich hatte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Bilder zu präsentieren. Die Auswahl war jedoch eine Herausforderung. Zunächst dachte ich, dass ich nichts finden würde, was ich zeigen möchte, wurde dann aber doch fündig. Es waren vielleicht nicht meine besten Bilder, aber es wurden die, die mir persönlich am wichtigsten waren, hinter denen ich stand. Auf die ich in gewisser Weise stolz war.
Fünf Bilder sind es geworden, die gedruckt, geklebt (Passepartout) und gerahmt werden mussten. Dinge, mit denen ich mich zuvor nie beschäftigte. Ich war froh, Ansprechpartner im Verein zu haben, die mir dabei halfen und die wichtigsten Fragen beantworteten. Dadurch blieb mir eine Menge Ärger und Nerverei erspart.
11. Mai 2011
Wie ihr wisst, fliege ich Montag mit Martin Gommel für eine Woche nach New York. Langsam wird’s ernst. Geld ist (quasi) schon getauscht, ESTA Anmeldung gemacht, die Kodak-Kameras sind da und meine Aufregung steigt schon langsam.
Die nächsten Tage werde ich mir dann mal genauer Gedanken machen, was alles mit muss. Ich werde mich dabei aber gezielt minimalistisch verhalten, da ich erstens nur einen kleinen Trolley habe und es zweitens hasse mit so viel Gepäck unterwegs zu sein. Gleiches gilt für Kameras und Objektive. Außerdem muss ich noch rausfinden, wie schwer mein Handgepäck sein darf.
Wenn das alles gemacht ist, schaue ich auch mal, ob ich irgendwelche Ziele in NY habe, die mich fotografisch besonders reizen würden, mal ganz abgesehen von jeder normalen Straße mit Menschen. Denn das ist ja der Grund weswegen wir da sind. Streetfotografie.
Ich freue mich!
05. Mai 2011
Großartiger, kurzer, auf den Punkt gebrachter Artikel. So wie man es von Seth Godin gewohnt ist. Lesen und mal kurz drüber nachdenken, bevor man die „Promis“ anhimmelt und an ihren Platz will.
Dennoch kommt man für gewisse Dinge/Projekte nicht umhin eine gewisse Popularität aufbauen zu müssen, bzw vereinfacht es die Sache.