Partytip: Photo booth

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür und damit meist auch schöne Familienfeiern und wilde Partys mit den besten Freunden.
Natürlich ist es immer schön auch Fotos von diesen Abenden zu haben und später noch mal zurück zu schauen und sich zu erinnern. Allerdings sind die Fotos mit den kleinen Kompaktknipsen, die alles totblitzen oft nicht so schön, wie wir uns das vielleicht vorstellen oder unser Anspruch ist.

Da wäre jetzt die eine Möglichkeit die teure, große DSLR mitzunehmen, nichts oder nur wenig zu trinken und tolle Fotos zu machen. Schön für alle und schön für nachher. Außer für den Fotografen selbst, der höchstwahrscheinlich nicht so richtig mitfeiern kann. Also irgendwie suboptimal.

Wieso dann nicht einfach ein Photo booth aufbauen? Photobooth kommt aus dem englischen und meint eigentlich den bekannten Fotoautomaten, in den man sich reinsetzen kann und Fotos machen lassen kann.
In diesem Fall hier meine ich einfach, eine Kamera auf’s Stativ. Diese an eine etwas ruhigere Ecke, vielleicht etwas besser beleuchtet. Und dann lasst ihr eure Kamera einfach regelmäßig Fotos schiessen. Alle 10 Sekunden, alle 20 Sekunden, das liegt ganz bei euch.
Oder ihr setzt ein Weitwinkel auf, stellt die Kamera einfach in Richtung der Party und lasst die Kamera nur jede Minute oder alle 5 Minuten ein Foto machen.

So habt ihr nachher ganz bestimmt viele und lustige Fotos. Niemand fühlt sich belästigt durch den Fotografen (soll’s ja geben, dass manche nicht gern fotografiert werden) und wer Lust hat kann die „Fotostelle“ nutzen. Ich bin sicher mit zunehmendem Alkoholeinfluss werden das immer mehr Leute machen und die Fotos werden sicher sehr witzig.

Zu diesem Artikel kam ich, da Chase Jarvis genau das gemacht hat. Natürlich in extremster Form, mit 21.112 Fotos in 5 Stunden, was ungefähr 1,5 Fotos pro Sekunde entspricht. Und außerdem mit Profiequipment.

Aber auch in kleiner Form kann man da sehr schöne Ergebnisse erzielen, da bin ich mir sicher.
Und nach dem Klick auf „weiter“ gibt’s dann auch noch das Video von Chase mit den 21.112 Fotos. Ich hab’s komplett angesehen. ;) Mehr lesen

Tipps für’s Fotografieren im Winter/Schnee

schnee

So langsam ist es soweit und die kalte Jahreszeit bricht an, der Winter. Hier in Hamburg war die Temperatur zwischenzeitlich schon in den Minusgraden. Ich persönliche finde das gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Viel schöner als diese elendigen 5° wo es doch nur regnet und eklig draußen ist.
Ich möchte euch hier nun ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die euch hoffentlich beim winterlichen Fotografieren helfen werden.

Die Kleidung

Generell bei einer Fototour in der freien Natur ist natürlich warme Kleidung wichtig. Das klingt jetzt banal und irgendwie logisch. Doch man unterschätzt das Wetter oft. Solange man noch umherläuft ist auch noch alles okay, aber sobald man dann mal die Kamera aufs Stativ setzt und beginnt zu Stehen oder zu Hocken und nicht mehr in Bewegung ist, wird es doch schnell kalt. Hier ruhig mal ne lange Unterhose anziehen, auch wenn es noch so uncool ist. Sieht ja keiner. ;)

Die Akkus

Akkus verlieren bei Kälte erheblich schneller ihre Leistung und sind somit schneller leer. Es empfiehlt sich daher die Akkus vor jeder Fototour komplett aufzuladen (eigentlich auch vor jeder bei warmen Temperaturen…) und zusätzlich Reserveakkus mitzunehmen und diese irgendwo dicht am Körper aufzubewahren, zum Beispiel in der Hosentasche, damit sie möglichst warm gehalten werden und sich nicht so schnell entladen.

Kondenswasser

Wenn ihr dann von eurer Fototour in der Kälte zurückkommt, wollt ihr sicher sofort die Bilder auf den Computer laden und sie begutachten und eventuell gleich bearbeiten. Hierbei solltet ihr unbedingt auf ein Kartenlesegerät zugreifen und nicht direkt die Kamera ins warme Zimmer bringen. Lasst die Kamera besser erstmal bei mittlerer Temperatur in eurer Fototasche zum Beispiel im Flur stehen damit sich kein Kondenswasser bildet und die Kamera (die Elektronik) keinen Schaden nimmt.
Objektive solltet ihr ebenfalls erst nach Aufwärmen der Kamera wechseln um ein Anlaufen des Chips zu vermeiden.

Belichtung anpassen

Die schöne weiße Schneelandschaft ist für eure Kamera im Grunde nur eine große weiße Fläsche. Diese reflektiert das Licht sehr stark, was dazu führt, dass der automatische Belichtungsmesser die Lichtstimmung falsch interpretiert und die Kamera somit zu kurz belichtet. Dieser Unterbelichtung sollte man mit einer manuellen Belichtungskorrektur (z.B. +1EV) entgegenwirken. Natürlich nur im gesunden Maße, was heißt, dass noch etwas Zeichnung im Schnee zu erkennen sein sollte. So verhindert man einen unschönen Grauschleier im Bild.
Alternativ zur manuellen Belichtungskorrektur kann man auch die Blende weiter zu öffnen (die Blendenzahl wird kleiner) und die Belichtungszeit beizubehalten. So gelangt mehr Licht auf den Sensor und auch hier ist das Ergebnis ein helleres Bild.
Die dritte Möglichkeit wäre, den ISO Wert verringern, falls das noch möglich ist. Zum Beispiel entspricht ein Sprung von ISO 100 auf ISO 50 einer Verdopplung des Lichteinfalls. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Lichtempfindlichkeit des Films verringert wird, was zur Folge hat, dass die Kamera länger belichten muss und das Bild dadurch logischerweise heller wird.

Ich hoffe, ich konnte euch fotografisch schonmal ein bisschen auf die kommende, hoffentlich weiße, Winterzeit vorbereiten.

UPDATE

Martin Hülle hat auch gerade über Fotografie in eisiger Kälte berichtet. Gibt es im Freiluft-Blog zu lesen. Hier entlang.

Gastartikel auf Kwerfeldein.de

kwerfeldein

Heute ist ein Gastartikel von mir auf Kwerfeldein.de erschienen. Ich stelle dort mein Foto „Another World“ mal etwas genauer vor. Von der Entstehungsgeschichte über die Kameraeinstellungen bis hin zur Postproduction.

Zum Artikel.

Eine Woche mit deinem Lieblingsfotografen, wer wäre es?

Stellt euch vor ihr könntet eine Woche lang einen Fotografen eurer Wahl begleiten. Völlig egal wer es ist, völlig egal wo er herkommt, völlig egal wie gut ihr seid. Nehmen wir einfach an, es wäre möglich.
Ihr würdet mit ihm zu allen Shoots fahren oder im Studio Fotos bearbeiten, euch mit ihm austauschen und von ihm lernen.

Wen würdet ihr begleiten?

Ich bin mir noch unsicher, entweder es wäre Chase Jarvis, einfach weil man so viel von ihm und seiner Art lernen könnte und es großartig sein muss in seinem Team zu arbeiten. Oder es wäre ein Landschaftsfotograf mit dem ich irgendwie in die Wildnis wandern könnte um atemberaubende Landschaftsfotos zu machen. Hier hätte ich keinen speziellen Namen parat. Ein Beispiel wäre Stephen W Oachs.

Fotos mit dem iPhone, Teil 2

iphonefotos

Seit ich begonnen habe mit dem iPhone Fotos zu machen ist nun eine Weile vergangen und es hat sich bei mir auch einiges getan. Ich hatte ja schon über die App „Best Camera“ von Chase Jarvis berichtet, mit der ich nun nahezu alle Fotos bearbeite, da sie einfach viele Möglichkeiten bietet und kinderleicht zu bedienen ist.

Ich bin seit dem immer hellwach und laufe mit offenen Augen durch die Welt. Immer das iPhone im Anschlag und bereit ein Foto zu machen. Ich glaube das schult das Auge und hält die Kreativität immer auf Trapp. Außerdem macht es ein riesen Spaß, weil es so einfach geht und trotzdem schöne Ergebnisse dabei rumkommen.

Ich verbreite die Fotos auch immer sofort im Netz über Twitter, Facebook und die Best Camera Seite. So hat man die Möglichkeit direkt Feedback zu bekommen.

Ich muss noch ein bisschen meine Scheu abstellen. Denn ich habe schon das ein oder andere mal ein vermeintlich gutes Foto ausgelassen, da es mir zu peinlich war das iPhone rauszuholen und damit ein Foto in vielleicht sogar seltsamer Pose oder von ungewöhnlichen Dingen zu machen.
Für die kommende Zeit habe ich mir vorgenommen auf die Gedanken und Blicke der anderen Menschen auf der Straße nichts zu geben und einfach meine Fotos zu machen.

Sollte hier Interesse bestehen, dass ich mal ein bisschen mehr zur „Best Cam“ App sage, erkläre und zeige, würde ich das gerne tun. Einfach mal in den Kommentaren sagen ob ihr da Lust drauf habt. ;)

Nun aber genug der Worte, hier mal eine Auswahl meiner iPhonefotos aus der letzten Zeit.

IMG_0466 IMG_0482 IMG_0467 IMG_0468 Mehr lesen

Blogstöckchen

Ich bekam nach langer Zeit mal wieder ein Stöckchen zugeworfen, von Sören. Das ist ja irgendwie aus dem Trend gekommen. Also hier die Fragen und meine Antworten. Viel Spaß!

1. Warum bloggst Du?

Weil ich Spaß dran habe. Ich zeige gerne meine Fotos oder was ich sonst noch mache und irgendwie helfe ich auch gerne. Außerdem ist es immer eine schöne Bestätigung, wenn man Kommentare bekommt, Fragen gestellt werden oder man sieht wieviele Leute den Blog lesen und es offenbar schätzen, was man tut.

2. Seit wann bloggst Du?

Ich habe angefangen im Juli 2006. Damals aber noch ohne Konzept. :D

3. Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?

Na ich hoffe doch, weil ihnen das gefällt, was sie hier geboten bekommen.

4. Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Dein Blog kam?

Kann ich nicht genau sagen, aber eine von diesen: krolop-gerst, visuelle gedanken, manuel myers hamburg, sonnenaufgang fotografieren, adobe rgb lightroom, …

5. Welcher Deiner Blogbeiträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Ich würde mir manchmal etwas mehr Feedback/Kommentare zu den Interviews wünschen. Ja.

6. Dein aktueller Lieblingsblog?

Ich lese keine Blogs. Spaß. Weiß ich trotzdem nicht, gibt einige, die ich gerne lese, aber generell nimmt es schon irgendwie ab. Zumindest das regelmäßige konsumieren über RSS Feed. Ich springe in letzter Zeit eher spontan auf Links bei Twitter an.

7. Welchen Blog hast Du zuletzt gelesen?

Chase Jarvis

8. Wie viele Feeds hast Du im Moment abonniert?

Irgendwas zwischen 50 und 60. Aber wie oben schon gesagt. Das regelmäßige konsumieren nimmt stetig ab.

9. An welche 5 Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter?

UARRR, Elektrospanier, Kwerfeldein, Calvin Hollywood und Chase Jarvis.

Auswertung: RAW-Bearbeitung

Als aller Erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die ein Bild eingeschickt haben. Das waren nämlich 18 Leute und so viele interessante und unterschiedliche Interpretationen gab es auch. Das freute mich sehr!

Ich hatte keine Ahnung ob überhaupt jemand mitmachen würde oder ob mein Posteingang mit Bilder überquillen würde. Ich bin mit dem Ergebnis jedenfalls sehr zufrieden und nun aber zu den Bildern.

Mir ist die Wahl echt schwer gefallen und da ich mich zwischen den Bearbeitungen von Felix Meyer und Marcus Hasart nicht entscheiden kann, werden bei die Verlinkung in der Sidebar bekommen. (Kontakiere euch da nochmal wegen Banner.)
Und hier sind die beiden Bilder:

felix_meyer
Felix Meyer, Flickr, Blog

marcus_hasart
Marcus Hasart, Flickr, Blog, Website

Auch unter den 16 anderen sind sehr schöne und interessante Interpretationen, die keineswegs schlechter sind als die obigen, sondern einfach nicht meinen persönlichen subjektiven Geschmack so gut treffen wie die anderen Beiden. Das ist hier also keine Bewertung des Könnens. Ist mir wichtig, dass das jeder weiß.
Mehr Bilder gibt’s nach dem Klick auf „weiter“. Mehr lesen

Flickr: Euer bestes Foto 2009

bestesfoto2009flickr

Die Newsmeldung vom Flickrblog ist schon ein paar Tage alt, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie nicht jeder mitbekommen hat.

Flickr fragt mal wieder nach eurem besten Foto aus dem vergangenen Jahr. Dafür gibt es eine Gruppe, in die jeder eintreten kann und der jeder nur ein Foto beisteuern kann. Nämlich das für euch Beste.

Es kann das Foto oder Video sein, das euer Wachstum als Fotograf, euer Jahr als Ganzes, diesen ganz besonderen Moment darstellt oder das einfach nur fantastisch ist. Ganz einfach!

Ich bin der Gruppe auch schon beigetreten, habe mich aber noch für kein Foto entscheiden können.
Nett und ein weiterer Grund teilzunehmen, ist die Chance, dass euer Foto in den kommenden Wochen im Flickrblog gezeigt wird. Bringt immerhin etwas Aufmerksamkeit. :)

Hättet ihr Lust eine ähnliche Aktion hier auf visuelleGedanken zu machen? Ihr schickt mir die euer Bestes und ich sammel die und mache einen BEST OF 2009 Artikel daraus?

Flickrlicious aus der visuelleGedanken.de-Gruppe

Die visuelleGedanken.de-Flickr-Gruppe zählt derzeit 64 Mitglieder und 729 Fotos. Und daraus habe ich mal wieder ein paar Schmankerl ausgewählt, die ich euch hier zeigen möchte.

Wenn ihr noch kein Mitglied seid, tretet doch auch in die Gruppe ein und zeigt eure Fotos.
Ich würde mich sehr freuen und bin gespannt auf eure Bilder.

show me the limit - Antje Lichtblick

Tilt-Shift-Beach Cuban streetview

StrandgeräteBrücke - 02

°brooklyn bridge Smoke - Louisa November 2009

The Alps

Neuer Werbepartner: Trawlix

trawlix

Mein neuer Werbepartner ist TRAWLIX, eine bidirektionale Plattform, die auf dem Ausschreibungsweg Angebot und Nachfrage bei Ideen und Konzepten zusammenführt.

Im Klartext heißt das, dass es dort Ausschreibungen für kreative Projekte gibt. Jeder, der bei Trawlix angemeldet ist, eine Idee/Konzept einreichen kann und so Projekterfahrung und Geld verdienen kann, sollte er den Zuschlag bekommen.

Soweit klingt das alles schon sehr gut. Einziger Haken für den Ottonormalverbraucher ist, dass nicht jeder bei TRAWLIX zugelassen wird. Das Motto lautet hier „Klasse statt Masse“.
Es ist also nur möglich über eine Wildcard, also eine Einladung von TRAWLIX selbst, oder über eine Einladung eines schon registrierten Mitglieds herein zu kommen.

Oder gewinnt einfach hier einen Zugangscode!

Und das geht ganz einfach:
Ihr schreibt einfach einen Kommentar, warum ihr gerne Mitglied bei TRAWLIX wärd. Dazu habt ihr Zeit bis Sonntag Abend um 23:59 Uhr. Aus allen Kommentaren werden dann fünf Leute ausgelost, die einen Code gewinnen.

Sollten nur fünf Kommentare zusammenkommen, gewinnt einfach jeder der Kommentatoren. :)

Denkt dran beim Kommentieren eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich euch kontaktieren kann.
Viel Glück!