Die neue Resume-Funktion von OS X Lion ist im Grunde genommen eine tolle Sache. Wenn man den Mac runter fährt sind nach einem Neustart alle Apps wieder offen und befinden sich in exakt dem Stand, in dem ich sie beim Ausschalten hinterlassen habe. Seit ich 2006 meinen ersten Mac – einen weißen iMac – gekauft habe, gibt es für mich das klassische Ausschalten nicht mehr. Der Ruhezustand und das schon damals schnelle Aufwachen ist einfach perfekt. Kein langes Hochfahren, kein Beenden von Apps beim Ausschalten. Mit dem iMac war das schon super und mit dem darauf folgenden MacBook Pro, das man einfach nur zu klappen musste, war die Perfektion erreicht.
Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Ich starte mein MacBook nur dann neu, wenn ich mal den RAM komplett leeren will und mit einem frischen “System†starten will. Nach einer gewissen Zeit merkt man dann nämlich doch, dass der Rechner seit Tagen oder gar Wochen läuft, vor allem dann wenn man ernsthaft mit dem Gerät 10 Stunden oder mehr am Tag arbeitet. In diesem Fall will ich also explizit nicht, dass alle Apps und ihre zugehörigen Dateien wieder geöffnet werden.
Das alles war jetzt eine lange Erklärung dafür, dass für mich persönlich die Resume-Funktion überflüssig ist. Resume erreiche ich durch einfaches Schalten in den Ruhezustand.
I can state with confidence that this is my favorite camera I have ever owned. Period. End of story. Done. Best. Camera. EVAR. OMG.
Das sagt eigentlich schon alles. Ich habe schon heiß darauf gewartet, dass Zack endlich sein Review postet, weil ich schon die letzten Wochen begeistert von seinen x100 Fotos war. Wie erwartet ist er begeistert und hat mich mitgenommen. Ich will die Kamera eigentlich schon haben, seit sie angekündigt wurde und habe nur darauf gewartet, dass ein mitreißendes Review kommt.
Zack lässt die Schwächen der Kamera nicht aus und sie sind mir auch vollkommen klar. Aber Mensch, tief in mir weiß ich doch eh, dass ich sie früher oder später kaufen werde und nur dann wirklich entscheiden kann, ob es „meine“ Kamera ist.
Also, wo bekomme ich sie am schnellsten her? Ideen?
However, all the hype around this camera has been that it’s supposed to be “the poor man’s Leica“. An affordable alternative to those who want to get into Rangefinder type shooting (like the Leica M9) without breaking the bank. And so Fuji built a camera which very much succeeds in looking like a rangefinder camera. However for me this is where the success ends.
Und es geht weiter mit der x100. Otto Schulze lässt nicht viel gutes an der Kamera und spricht genau das Thema an, welches mich auch beschäftigte und mich dann nicht auf die x100 warten, sondern die Ricoh kaufen ließ. Weiterhin gibt es im gleichen Artikel ein etwas objektiveres Review von Josh Tilton. Wirklich gut kommt die neue Fuji dabei allerdings auch nicht weg.
Dennoch oder gerade deswegen sehr empfehlenswerter Artikel.
Als Marcel mich vorgestern fragte ob ich Sucker Punch im Kino sehen möchte, zögerte ich erst etwas. Klar, der Trailer sah schon irgendwie gut aus, aber alles andere drum herum doch irgendwie, ja, schon fast lächerlich. Trotzdem saß ich dann gestern im Kino um ihn mir anzuschauen und ich bereue es nicht.
Ob man in die Handlung einen tieferen Sinn hinein interpretieren möchte oder ob die Dialoge besonders ausgefeilt sind, darüber lässt sich streiten. Ganz klar ist aber, dass der Film ein visuelles Meisterwerk ist. Sehen Die Szenen in der „normalen Welt“ schon gut und düster aus, bekommt man bei den Bildern aus der „Traumwelt“ die Klappe kaum wieder zu. In den Kampfszenen kann man eigentlich an jeder Stelle getrost den Film anhalten und das Standbild sieht großartig und posterreif aus. Mich haben diese Szenen, Kamerafahrten und Perspektiven sehr an Zwischensequenzen von guten Computespielen erinnert. Besonders an Final Fantasy VII musste ich mehrmals denken, was sicher mit der düsteren Atmosphäre, den vielen Kämpfen gegen andersartige Kreaturen und der Mischung von modernen und traditionellen Waffen zu tun hat.
Alles in Allem kann ich den Film jedem empfehlen, der über holprige Dialoge hinwegsehen und sich im Gegenzug an großartigen Bildern erfreuen kann.
Und wo bekomme ich jetzt Final Fantasy VII und eine Playstation her?
Seit letzter Woche habe ich nun also die Ricoh GR Digital III und bin bisher mehr als zufrieden.
Die Kamera fühlt sich sehr sehr leicht und gleichzeitig sehr wertig und robust an. Ein dezenter, mit griffigem Material versehener, Griff an der Vorderseite lässt die Kamera gut in der Hand liegen ohne sie entscheidend größer zu machen.
Alle Knöpfe und Räder sind mit einer Hand perfekt erreichbar und leicht zu bedienen. Das Menü ist generell recht intuitiv und soweit bisher schnell gelernt, auch wenn ich noch nicht alle Funktionen raus habe. Ein weiterer Blick ins Handbuch könnte dabei sicher helfen. Ich mag auch sehr das einfache Bedienen von Über- oder Unterbelichtung mittels dem von anderen Kameras bekannten „Zoomschalter“.
Schön ist auch, dass man sich die Kamera etwas individualisieren kann, so habe ich mir die Einstellungen für ISO zum Beispiel auf eines der Räder gelegt.
Ich fragte mich ja, ob mir der Sucher fehlen wird und ich muss sagen, ich weiß es noch nicht so richtig. Beim „durch den Sucher gucken“ fühle ich mich mehr in der Fotowelt und bin mehr in diesem „Fotobann“ gefangen, was Segen und Fluch zugleich ist. Ich denke, ich komponiere ein Foto nach wie vor lieber beim Blick durch den Sucher, finde es aber auch sehr angenehm mehr von dem mitzubekommen was um mich herum passiert während ich ein Foto schiesse. Was ich nicht mag: Blicke von Anderen auf das Kameradisplay während ich fotografiere.
Im Moment stört mich noch, dass die Kamera immer DNG und JPG speichert, wenn ich im RAW Modus fotografiere und ich noch nicht rausgefunden habe wie/ob man das ausstellen kann. Lightroom zeigt beim Import jedes Foto auch nur einmal an, importiert aber DNG und JPG, was ich natürlich gar nicht will.
Allerdings habe ich mir jetzt schon mehrfach sagen lassen, dass die s/w JPGs der Ricoh von Haus aus sehr schön sind und ich werde mich damit sicher noch mehr beschäftigen und das mal genauer testen. Ich finde es auch super Fotos gleich im 1:1 Format aufzunehmen, was ich mit Sicherheit in Zukunft öfter machen werde.
Die Qualität der Fotos überzeugt mich, auch wenn sie natürlich in 100% Ansicht nicht mit der 5D mithalten kann, was aber ja auch zu erwarten und klar war. Allerdings fotografiere ich ja zu 97% für’s Web und dafür ist das eindeutig genug.
Generell geht der Fotostil bei mir eh gerade eher in Richtung etwas rauschiger, dreckiger, nicht so perfekt, nicht so clean und am Liebsten auch schwarz/weiß.
Was ich bisher noch nicht getestet habe, ist die Fixierung des Fokus auf eine bestimmte Entfernung. Aber ich glaube das könnte ziemlich gut werden. Fokus auf 2m Entfernung fest stellen, Bildschirm aus, Kamera aber an und dann kann man Fotos eigentlich komplett unbemerkt schiessen, da die Kamera quasi kein Auslösegeräusch macht.
Außerdem habe ich mich bisher noch nicht wirklich mit der Videofunktion beschäftigt, dazu also später noch mal gesondert mehr.
Soweit mein subjektives Review nach nicht mal einer Woche. Ich trage die Ricoh jetzt jeden Tag in der Jackentasche mit mir herum und es ist super. Schon jetzt, ich bin sicher ich werde die Kamera noch mehr mögen, wenn ich sie erstmal richtig blind beherrsche. Die perfekte Ergänzung zur 5D und ehrlich gesagt nutze ich sie im Moment sogar lieber. So lange ich keine Hochzeit oder ähnlich wichtiges fotografiere, sehe ich einfach keinen Grund eine schwerere und größere Kamera mit zu nehmen.
Jetzt aber noch ein paar Fotos. Allesamt in RAW geschossen und in Lightroom in s/w konvertiert und bearbeitet.
MoinMoin! Gestern war ich neben vielen anderen Fotobloggern (u.a. Besim, Steffen, Christoph, Melanie, Manfred, Simon, Michael, usw.) zu Panasonic zu einem „Workshop“ eingeladen. Der Tag drehte sich um die bald neu erscheinenden Kompaktkameras DMC-TZ22 und DMC-FT3.
Nach einer leicht bekömmlichen Präsentation mit ein paar Fakten und Zahlen zu Panasonic Lumix bekamen wir dann jeder eine Kamera und es ging per Bus quer durch Hamburg mit geplanten Zwischenstopps um die Kameras zu testen. Ein umfangreiches, sehr leckeres Mittagessen in der Oberhafen-Kantine inbegriffen.
Es war von Anfang an eine sehr lockere Atmosphäre und ich traf einige bekannte Gesichter wieder und lernte neue kennen, die ich bisher nur als Twitterbild kannte. Auch die Jungs und Mädels von Panasonic waren super nett und alles verlief super. Sehr angenehm war, dass der ganze Tag kein Stück an eine Werbeveranstaltung erinnerte, was ein für mich sehr positives Licht auf Panasonic geworfen hat.
Aber jetzt auch zu den Kameras. Ich hatte beide Kameras mal in der Hand und mir gefiel die TZ22 deutlich besser, was aber wohl einfach daran liegt, dass die FT3 für eine spezielle Nische, nämlich Outdoorfotografie gemacht ist. Sie hat nette Features wie einen Höhenmesser, sie ist bis zu einer gewissen Tiefe wasserdicht und aus zwei Metern kann man sie getrost fallen lassen. Wir haben es getestet, dazu aber sicher mehr bei Besim und Steffen drüben bei Lens-Flare. Ansonsten sind die Einstellungsmöglichkeiten aber geringer und damit für mich persönlich nicht genug.
Die TZ22 dagegen hat zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und hat sich generell gut angefühlt. Die Menüführung könnte teilweise besser sein, aber nach ein paar Stunden testen ist auch klar, dass man sich noch nicht blind zurecht findet. Was mir sehr viel Spaß gemacht hat ist die Möglichkeit direkt im 1:1 Format zu fotografieren. Kein riesiges Feature, aber ich find’s großartig.
Die TZ22 sowie auf die FT3 haben übrigens beide einen GPS-Sensor, was zwar nett ist, aber für mich nicht zwingend nötig und leider sehr stark auf Kosten des Akkus geht.
Leider nehmen beide Kameras keine RAW Dateien auf, was für mich ein KO-Kriterium wäre. Ich habe aber auch bei der Feedbackrunde am Ende des Abends gesagt, dass ich wahrscheinlich nicht unbedingt die Zielgruppe einer solchen Kompaktkamera darstelle, da ich so viele Möglichkeiten und Einstellungen einer DSLR mit in einem kleine Kamera nehmen will und auf RAW einfach aufgrund der Nachbearbeitung nicht verzichten könnte. Meine neue Ricoh speichert übrigens DNG’s.
Aber zurück zur TZ22. Besonders erstaunt war ich von der Videofunktion. Mein lieber Scholli, die Qualität die da aus einer so kleinen Kamera raus kommt ist wirklich beeindruckend, auch an einem großen Fernseher noch. Diese Qualität kombiniert mit dem wirklich grandiosen Bildstabilisator, der auch bei Zoom sehr ruhige Aufnahmen möglich macht, ist wirklich toll. Hut ab.
Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher ob beide Kameras einen Touchscreen haben, ist auch egal welche oder ob beide. Generell finde ich die Möglichkeit gut eine Touchfunktion zusätzlich zur normalen Bedienungen zu haben, sei es zum Fokuspunkt setzen oder zum Zoomen und Durchblättern im Ansichtsmodus, aber leider muss da noch an der Qualität des Touchscreens gearbeitet werden, bevor ich es wirklich gerne nutzen wollen würde. Vielleicht bin ich aber auch einfach vom iPhone und iPad verwöhnt.
Ich bin alles andere als ein Experte im Kompaktkamerabereich und habe auch bis auf einen Tag mit der Ricoh keine Vergleichsmöglichkeit, das sollte ich noch dazu sagen.
Alles in Allem hat der Tag einfach Spaß gemacht. Vielen Dank noch mal an Panasonic für den schönen Tag und das St. Pauli Trikot! Ich bin gerne wieder dabei, denn ich hatte das Gefühl, da waren Menschen, die wirklich unser Feedback hören wollten und nicht versucht haben ihre Kameras an uns zu verkaufen.
Dieser Eintrag ist übrigens aus freien Stücken geschrieben, um etwaigen Kommentaren vorzubeugen.
Einige von euch haben sicher schon über Twitter mitbekommen, dass ich und ein paar andere Blogger den Profimonitor EIZO CG245W zum Testen bekommen haben. Und bevor ihr neidisch werdet, nein, wir dürfen die Geräte nicht behalten. Es sind Testgeräte, die nach einem vereinbarten Zeitraum ganz normal wieder zurück geschickt werden.
Ich möchte gleich am Anfang sagen, dass mein Review subjektiv ist. Ich habe weder eine perfekte Testumgebung, noch das Wissen dazu. Aber darum geht es auch gar nicht. Ich denke viele von euch halten sich auf ähnlichem Level auf wie ich und arbeiten mit ähnlichem Equipment. Und für die dürften meine Erfahrungen ganz sicher interessant sein. Hoffentlich aber auch für alle Anderen.
Los geht’s
Ich steige einfach mal direkt ein. Mein derzeitiger Arbeitsplatz ist ein iMac 27″ mit einem Glossy-Display. Nur damit schon mal klar ist, wer es hier mit wem aufnimmt. Der EIZO ist ein 24″ Gerät mit matten Display und eingebautem Kalibrierungsgerät.
Meine Testumgebung bestand daraus, dass ich den EIZO an den iMac angeschlossen habe und ihn als zweiten Monitor laufen lassen habe. So war ein einfaches Vergleichen möglich. Gleich zu Beginn fällt auf, dass der iMac kontrastreicher und heller ist und das tiefere schwarz darstellt. Das mag schöner aussehen, ist aber nicht unbedingt realistischer und kommt natürlich das Glossy-Display. Außerdem ist die Darstellung des iMacs deutlich schärfer. Das hat natürlich zum Einen mit der Pixelgröße zu tun, die bei 27″ sehr klein ist und zum Anderen wohl auch dem Glossy-Display geschuldet ist. Ich muss ja gestehen, dass ich großer Fan der Apple-Glossy-Reihe bin. Ich weiß aber, dass es da auch ganz andere Ansichten gibt. Ihr dürft die in diesem Fall einfach mal für euch behalten. :)
Der EIZO bringt diese schnieken Seitenklappen mit, die übrigens für diesen Preis sehr klapprig sind, aber dafür sorgen, dass man durchaus konzentrierter arbeitet, da sie so eine Art „Tunnelblick“ herauf beschwören. Sie halten außerdem wirklich gut Umgebungslicht ab, was man auch schön daran merkt, dass man bei sehr hellem Umgebungslicht noch gut arbeiten kann, wo man beim iMac aufgrund des Glossy-Displays schon eher Probleme bekommt.
Farben
Kommen wir aber zum wohl wichtigsten Punkt: Farben. Ich traue es mich ja kaum zu sagen, aber ich kann keine (wirklichen) Farbunterschiede erkennen. Der EIZO ist frisch mit dem internen Messgerät kalibriert und der iMac ist, ich verstecke mich bei dieser Aussage besser mal, nicht kalibriert, bzw. nutzt das „iMac“ Farbprofil. Ich konnte es selbst kaum glauben und habe deswegen den Mitbewohner noch mal dazu geholt und auch der konnte nichts erkennen. Also haben wir entweder beide ziemlich schlechte Augen oder es ist einfach wirklich so. Ich gehe mal von Letzterem aus. Das ist ein starkes Stück, wo ja der EIZO CG245W mit über 2.000 € mehr kostet als der komplette iMac. Mich macht das allerdings sehr glücklich. Irgendwie. :)
Kalibrierung
Das interne Messgerät im EIZO ist super praktisch. Über die Software Color Navigator wird einfach alles gesteuert; funktioniert super. Es kann auch ein Plan für automatische Kalibrierung angelegt werden. Habe ich zwar nicht getestet, klingt aber sehr praktisch. Bei allen anderen Bildschirmen braucht man ja immer noch ein extra Gerät und ist da wohl schnell mal zu faul eine regelmäßige Kalibrierung durchzuführen.
Ausleuchtung
Der EIZO ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, wenn auch nicht zu 100% perfekt, doch besser als das Display des iMacs. Das war aber ob des Preises auch zu erwarten. Allerdings ist der Blickwinkel (recht/links) des CG245W nicht so wirklich weit. Da hätte ich mehr erwartet. Ein Problem ist das allerdings nicht.
Ergonomie
Hier punktet der EIZO in vollen Zügen. Die Höhe ist leicht zu verstellen, von ganz nah am Boden bis hoch über dem Kopf. Okay, das ist übertrieben, aber er lässt sich schon recht fahren. Auch Kippen lässt sich der Monitor, allerdings muss man da schon etwas Kraft aufwenden und sich trauen, was ich anfangs nicht tat. Man kann das Display außerdem im Hochformat nutzen. Das habe ich persönlich allerdings noch nie gebraucht und auch noch nie jemanden so arbeiten sehen. Leider gibt es keine Raste um den Bildschirm horizontal perfekt auszurichten, was immer wieder dazu führt, dass man nach justieren muss. Sehr schön ist außerdem der Fuß, der sehr schwer ist und damit für einen festen Halt sorgt und gleichzeitig innen ein Gewinde hat, was es ermöglicht den Monitor sehr leicht auf der Stelle zu drehen ohne Angst um den Tisch zu haben oder viel Kraft aufzuwenden. Das ist in einem Büro mit mehreren Leuten, denen man mal was zeigen will, durchaus sehr praktisch. Hier kann der iMac nicht mithalten, er lässt sich lediglich kippen.
MEIN FAZIT
Der EIZO CG245W ist nach meinem Empfinden und Testen ein sehr guter Monitor, an dem es sehr angenehm ist den ganzen Tag zu arbeiten. Er ist farbtreu, soweit ich das beurteilen kann und super ergonomisch. Für meine Zwecke ist er jedoch eindeutig viel zu teuer, da ich mit dem iMac sehr gute Resultate erzeugen kann, die ich auch mit dem EIZO nicht verbessern kann. Ich vermute, für Leute im professionellen Druckbereich wird der EIZO durch flexiblere Kalibrierungsmöglichkeiten wohl besser geeignet sein. Da ich aber hauptsächlich für das Web arbeite, ist er für mich einfach nicht notwendig. Und wenn ich etwas drucke, reicht das iMac Display für meine Zwecke völlig aus. Außerdem möchte ich die Schärfe des iMacs nicht gegen subjektiv minimal bessere/genauere Farben eintauschen.
Danke an EIZO für die Möglichkeit den Monitor zu testen. Ich bin jetzt außerdem sehr gespannt welche Erfahrungen die Kollegen Steffen, Christoph, Ronny, Michael, usw gemacht haben.
Ich habe da mal was für euch aufgenommen. Wenn euch die Lowepro Passport Sling Fototasche interessiert, dann schaut es euch an.
Ich zeige sie von allen Seiten, packe was rein, packe es wieder raus. Vergrößere sie. Hänge sie mir um. Und sage zu allem auch noch was. Bild und Ton. Total gut. Videoqualität ist nicht der Knaller. Ist eben nur die iSight des iMacs gewesen.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Polfilters von B+W. Der hat mich etwas über 50€ gekostet, für mein 50mm 1.8er. Bisher hatte ich nur von Polfiltern gelesen und wusste was sie machen.
Sie verstärken die Kontraste, bzw die Sättigung der Farben, besonders im blau des Himmels sichtbar. Außerdem entfernen sie Spiegelungen, z.B. aus Fensterscheiben oder von der Wasseroberfläche. Ich habe mir außerdem sagen lassen, dass die Farben und Kontraste auf eine Art und Weise verändert werden, die in der Postproduction nicht möglich ist. Ich stellte mir das so vor, wie beim Bokeh, eine solche Unschärfe lässt sich einfach nicht durch Nachbearbeitung erreichen. Soweit die Theorie.
Der Polfilter in der Praxis
Heute Abend war schönes Wetter, blauer Himmel, also bin ich kurzerhand raus und habe den Polfilter drauf geschraubt. Ich habe fleißig unterschiedliche Motive geknipst und natürlich auch für einen späteren Vergleich ungefähr das gleiche Foto einmal mit Filter und einmal ohne gemacht. Und was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht. Entweder die Umstände waren nicht so, dass der Polfilter seine Stärken richtig ausspielen konnte, ich mache irgendwas falsch oder er bringt einfach nicht sonderlich viel. Oder muss man vielleicht noch eine Klasse höher greifen und mehr ausgeben?
Hier seht ihr mal den direkten Vergleich. Beide Bilder sind unbearbeitet genau so aus der Kamera.
Der Effekt ist also nicht besonders stark. Was am Meisten auffällt ist eigentlich, dass er einfach die Vignette verstärkt. Was man dem Filter aber zu Gute halten muss, ist, dass in den Tiefen deutlich mehr Zeichnung vorhanden ist. Wieso das so ist, wo der doch den Lichteinfall sogar noch verringert, weiß ich allerdings nicht.
Was mir aber bei genauerem Hinsehen sehr aufgestoßen ist, ist die Schärfe. Mir scheint, das Foto mit Polfilter ist unschärfer. Dafür hier mal je eine 100% Ansicht.
Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass die Unschärfe in diesem Photo extrem ist. Bei Motiven, die näher dran sind, scheint die Qualität deutlich besser zu sein. Außerdem war ich hier unnötigerweise mit Blende 1.8 unterwegs. Aber das ändert nichts daran, dass das Photo ohne Filter schärfer ist. Und das ist mit gleichen Einstellungen entstanden.
Beim Kauf und beim Nutzen eines Polfilters sollte euch außerdem klar sein, dass er Licht schluckt und die Belichtungszeit dadurch natürlich in längere Zeiten befördert.
Ich bin also nach meiner ersten kleinen Fototour mit dem neuen Spielzeug nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Ich will ihn aber noch nicht verurteilen und werde weiter testen. Und mal sehen was man aus den Daten (mehr) machen kann.
Wie sind eure Erfahrungen mit Polfiltern?
UPDATE
Gerade in den Kommentaren erfahren, warum man den Polfilter drehen kann. Das wunderte mich von Anfang an, dachte mir aber dann nichts weiter dabei. Offenbar stellt man damit die Intensität des „Polfiltereffekts“ ein. Ich werde also schnellstens noch mal los gehen müssen und auch wollen. Dann gibt’s ein weiteres Update. So was könnte man ja auch mal dazu schreiben, wenn man so ein Ding verschickt. Also haltet die Augen auf.
Vor kurzem bekam ich eine Mail von Matthias Petri von PSD-Tutorials.de mit der Frage ob ich Lust hätte ihre neue DVD anzuschauen und ein kleines Review zu schreiben. Obendrauf bot er mir an 3 DVD’s an euch, meine Leser, zu verlosen. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Vielen Dank nochmal, Matthias.
DVD Review
Inhaltlich verspricht die DVD sehr viel, wenn man sich alleine mal die Fakten ansieht:
70 Tutorials zu den 15 Schwerpunktthemen der Fotografie
13 Fotoexperten erklären Ihnen ihr Fotogenre – auf insgesamt 3.800 Seiten reinstem Fotografie-Wissen!
PLUS:Â 9 Stunden Video-Training zur Fotografie und Postproduction von Bildern
Ich war also sehr gespannt auf das Wissen und schob die DVD ins Laufwerk. Nichts passierte. Ich startete die DVD Player App, aber die sagte, es wäre keine DVD eingelegt. Seltsam. Es stellte sich heraus, dass ich eine HTML Datei auf der DVD von Hand öffnen musste um zum Menü zu kommen. Generell ist dieses Menü nicht besonders schön oder benutzerfreundlich (z.B. kein Zurückbutton am Ende einer Tutorialseite) und um die Videos zu schauen wird der Adobe Media Player benötigt in dem die Videos dann extern gestartet werden. Das gefällt mir absolut gar nicht.
Aber nun zum Inhalt. Die Videos sind von video2brain und in gewohnt guter Qualität. Besonders der Teil über Natur- und Landschaftsfotografie mit Uli Staiger hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Grundlagenvideos mit Martin Gommel sind zu finden. Die Texttutorials sind ausführlich, schön bebildert und die Themenwahl ist sehr umfangreich. Sie sind außerdem als HTML und PDF vorhanden. Leider finde ich den Zeilenabstand viel zu gering.
Akt- und Erotikfotografie
Astro- und Himmelsfotografie
Berg- und Gebirgsfotografie
Grundlagen der Fotografie
HDR-Fotografie
How-to – Fotopraxis
Makro- und Nahfotografie
Naturfotografie
Panoramafotografie
People- und Portraitfotografie
Produktfotografie und Postproduction
Reisefotografie
Sportfotografie
Studiofotografie im Heimstudio
Unterwasserfotografie
Da sollte also wirklich für jeden etwas dabei sein.
Wer also mal ein gesammeltes Werk mit allerhand Wissen zu Hause auf DVD griffbereit haben möchte, der trifft mit dieser DVD eine sehr gute Wahl. Auch ist die DVD sehr praktisch um in die verschiedenen Fotografiebereich hineinzuschauen und sich Infos anzulesen um sich dann zu orientieren was man fotografieren möchte. Ich persönlich suche mir Texttutorials lieber im Netz zusammen als eine DVD einzulegen. Aber das ist Geschmacksache.
Gewinnspiel
Und jetzt zum Gewinnspiel. Wie schon angekündigt, verlose ich 3 Exemplare der PSD-Tutorials Fotografie-Workshop-DVD. Um an der Verlosung teilzunehmen müsst ihr nichts weiter machen, als einen Kommentar unter diesem Artikel zu schreiben. Gerne dürft ihr schreiben, wieso ihr die DVD gewinnen möchtet, das hat aber keinen Einfluss auf die Wahl. Mich interessiert es aber. :) Natürlich ist nur ein Kommentar erlaubt und ich werde die Gewinner nach dem Zufallsprinzip bestimmen. Weiterhin ist wichtig, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse angebt, da ich euch über diese bei Gewinnen kontaktieren werde.
Die Verlosung läuft bis zum 28. Februar 2010, 23:59 Uhr.
Und wenn ihr eure Chancen auf einen Gewinn erhöhen wollt, sollten ihr auch drüber bei Shockmotion an der Verlosung teilnehmen. ;) Ebenfalls gibt es die DVD bei bildwerk3 und Neunzehn72 zu gewinnen.