Gastartikelserie: Portraitfotografie #4

Diese Woche geht’s wieder pünktlich mit der Gastartikelserie von Martin Holzner weiter. Dies wird der vorletzte Artikel sein. Nachdem es letzte Woche darum ging, was man bei einem Shooting beachten sollte, erzählt er heute von einer Möglichkeit, alle eigenen Ideen unter einen Hut zu bringen. Viel Spaß damit!

Es gab eine Zeit im Sommer, da war ich frustriert. Es standen Shootings ohne Ende vor der Tür, doch irgendwie gab es mir nichts mehr, ich fühlte mich wie ein Haus und Hof Fotograf. Ich benutzte die gleichen Posen, die gleichen Bildausschnitte. Ich habe das abgerufen wo ich wusste, dass es ohne größere Probleme funktioniert. Mit Kunst oder Kreativität hatte das nicht viel zu tun.

Irgendwann kommt einfach der Punkt an dem man selbst merkt, dass sich etwas ändern muss. Man stellt sich Fragen ob es sinnvoll ist komplett ohne Ideen was man machen will, in ein Shooting zu gehen, zumal man das Model ja meist nicht kennt und damit auch nicht unbedingt viel darüber redet oder bespricht was man genau machen will. Wenn man von einem Shooting nach Hause kommt, keinen Spaß hatte und beim Betrachten selbst nur an sich selbst kritisiert, dann sollte man definitiv etwas ändern und den Spaß an der Fotografie wieder suchen, denn ohne werden auch die Bilder nichts. (more…)

Digital Images Studio: FIERO ANIMALS

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FIERO ANIMALS ist ein Studio, dass sich auf die Erstellung und Manipulation von digitalen Bildern spezialisiert hat. Und mir fällt nicht mehr ein als zu sagen: Awesome! Die Arbeiten sind einfach Wahnsinn.

Ihr müsst, aufgrund etwaigen Ladezeiten, zwar etwas Zeit mitbringen, wenn ihr euch das Portfolio anseht, aber es lohnt sich allemal. Also verpasst diesen Kracher nicht:

FIERO ANIMALS

Gastartikelserie: Portraitfotografie #3

Nachdem die letzten beiden Artikel mehr um die Theorie gingen will ich heute einmal ein paar kleine Tipps zum Shooting an sich, den Umgang mit den Models und den Posen geben.

Der Umgang mit dem Model

Das ist wohl das A und O bei einem Shooting, denn wenn euer Model sich nicht wohl fühlt dann sieht man das auch auf den Bildern. Sehr schnell wird sich in ihrem Gesicht eine unzufriedene Stimmung zeigen, man wird sehen wenn es etwas nicht gern macht oder keine Lust hat und damit ist euer Bild nicht so schön, wie es sein könnte.  – Ausser man will diese Stimmung auf den Bildern haben ;-)) – Also was tun? Was vermeiden?  Es gibt gewisse Tricks die es dem Model erleichtern sich wohl zu fühlen.
Zum einem ist es wichtig, dass das Model auch denkt dass ihr wollt das es auf den Bildern gut aussieht. Damit man dies schafft reicht es im Grunde schon wenn ihr dem Model ein paar Haare aus dem Gesicht streicht oder es darauf aufmerksam macht dass ihr hier und da ein Haar wegsteht. Dabei ist es aber nicht einmal unbedingt wichtig dass dies auch in Wirklichkeit der Fall ist. Ungeschickt ist natürlich wenn ihr dem Model gleich mal Dreck vom Hintern wegmacht, aber ich glaube das versteht sich von selbst.
Zum anderem ist es wichtig dass auch die gesprochene Sprache stimmt. Egal wen ihr shootet Kommandos wie „Brust raus, Arsch rein“ lassen jedes Model zweifeln. Auch wenn es vielleicht lachen wird, denkt es unterbewusst an ihre eigenen Makel und wird sich damit auch nicht mehr so wohl fühlen, was man wiederum im Bild sehen wird. Jegliche Kommandos die in irgend einer Weise das Model kritisieren sind also definitiv zu vermeiden, zumal man dies in den aller meisten Fällen auch freundlicher sagen kann. Der typische Spruch „Bauch rein, Brust raus“ zum Beispiel lässt sich ganz einfach mit dem Kommando „Hohlkreuz bitte“ bezwecken. Ein Bitte und Danke tut natürlich auch nicht weh und sorgt bei einem Shooting für eine gute Stimmung. Sollte der Bauch dann immer noch stören, retuschiert ihn in Photoshop mit dem Verflüssigen Werkzeug.

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Fotoblog: one of five

Ja, ich weiß, eigentlich sollte heute der nächste Artikel der Portraitfotografieserie von Martin Holzner erscheinen. Leider hat das nicht ganz geklappt. Er kommt aber morgen.

Solange müsst ihr mit einem weiteren Foto von mir vorlieb nehmen. ;)

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Nicht viele Worte dazu. Ich war letzten Sonntag mit Marcel und Jan auf einer kleinen Fototour, die eigenlich keine richtige war, in Hamburg Blankenese. Ich habe fünf Fotos geschossen. Und davon hat mir eins sogar gut gefallen. :D Und das seht ihr hier.

Neue iPhone-Foto-App “Best Camera” von Chase Jarvis

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Das geht raus an alle iPhonebesitzer unter euch! DER Chase Jarvis hat zusammen mit Ubermind eine neue iPhone App entwickelt. Die heißt Best Camera und hat’s so richtig in sich.
Foto aufnehmen, mit Filtern bearbeiten (auch einfache wie “Kontrast erhöhen), diese Filter wie Ebenen sortieren und anwenden, Foto direkt aus der App zur eigens geschaffenen Community sowie Twitter und Facebook hochladen oder per Mail versenden. Fertig!

Das Teil kostet 2,39€ und ist jeden Cent wert, wenn ihr euer iPhone als Immerdabei-Kamera nutzt. Ganz nach dem Motto: Die beste Kamera ist die, die du dabei hast.

Chase bringt außerdem das erste Fotobuch raus, das ausschliesslich Fotos enthält, die mit dem iPhone geschossen wurden. Das kann man schon jetzt hier vorbestellen.

Ich bin derzeit am Ãœberlegen, ob ich es mir bestelle. Die App habe ich jedenfalls schon. Meinen dazugehörigen Account, der sich in Zukunft immer weiter mit Fotos füllen wird, findet ihr hier.

Auswertung: Wie oft fotografiert ihr pro Woche/pro Monat?

Ich bin euch da ja noch eine Auswertung schuldig, fiel mir heute auf. :) Sie lässt sich nur schlecht in ein so schönes Tortendiagramm verpacken wie beim letzten mal, da die Antworten doch sehr unterschiedlich sind. Aber ich habe mal alles rausgesucht und versucht sie auf den Nenner “pro Monat” zu bringen.

Und was sagt uns diese Auswertung jetzt? Das Feld ist sehr gemischt und ich kann euch nur mitgeben, geht viel mehr fotografieren! Viel viel mehr! Jedenfalls, wenn ihr ernsthaft besser werden wollt.

Ich selbst mache es noch lange nicht oft genug, wider besseren Willen, aber das heißt ja nicht, dass ihr genauso wenig fotografieren müsst, wie ich. ;)

Screencasts. Was wollt ihr sehen?

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Ich muss sagen, mir hat das ganz gut gefallen einen Screencast aufzunehmen. Nicht so mühsam wie lange Texte zu schreiben und Screenshots zu machen, etc. Scheinbar kam der Erste auch ganz gut bei euch an, was mich natürlich sehr freut. :)

Daher habe ich auch Lust mehr davon zu machen. Jetzt stellt sich mir die Frage, welche Themen euch wohl so interessieren?
Sind es eher allgemeine Sachen in Lightroom, z.B. Import. Metadaten, Organisation, …, oder sind es eher, meine Schritte der Bearbeitung bei einem bestimmten Foto, oder vielleicht noch was ganz anderes?

Ich würde mich sehr freuen, zu hören was euch interessiert. Nennt gerne allgemeine Sachen, aber auch, wenn euch vielleicht speziell die Nachbearbeitung von Foto xyz interessiert.

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Gastartikelserie: Portraitfotografie #2

Nachdem es letzte Woche losging mit dem allgemeinen Einstieg und ersten Gehversuchen in der Portraitfotografie von Martin, geht es heute mit einem sehr wichtigen Thema weiter: Den Models.
Viel Spaß mit dem zweiten Teil der Portraitfotografieserie von Martin Holzner.

Was – Portraitfotografie?

Portrait – Fotografie, will ich das wirklich machen? Die meisten stellen sich diese Frage nur sich selbst, denn an Models ranzukommen scheint unmöglich. Ein Landschaftsfotograf hat die Natur, der geht aus der Tür und kann losknipsen wobei der Portraitfotograf erstmal warten muss, bis jemand Zeit hat und das ist, so denkt man, nicht all zu oft der Fall. Doch die Vermutung ist falsch, denn Models gibt es mehr als man denkt.

Durch die Freunde bekannt werden.

Als aller erstes ist meist der Freundeskreis dran. Man hat sowieso nicht viel Erfahrung und darum müssen, wie letzte Woche schon erwähnt, erste einmal die dran glauben, zu denen man Vertrauen hat. Doch das ist nicht unbedingt schlecht, denn wenn diesen die Bilder gefallen stellen sie die Bilder von ganz alleine in irgendwelche Communitys womit ihr dann schon fast gewonnen habt. Das ist kostenlose Werbung, denn Profile besuchen gehört ja zur Hauptaufgabe in Communitys. Damit werden schnell Fragen von anderen auftauchen, wer die Bilder gemacht hat und ob man selbst auch so schöne Bilder haben kann. Schon habt ihr Models. Das gleiche funktioniert natürlich auch, wenn ihr auf euer Profil einen kleinen “Werbebanner” mit Bildern, die ihr gemacht habt, stellt. Erwähnt ihr noch, dass ihr das kostenlos anbietet, könnt ihr euch vor Terminen nicht mehr retten, das sag ich euch.

christina (more…)

Drei junge Fotografen stellen aus: “Fassaden”

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Ich bekam gestern eine Mail mit der Ankündigung einer kleinen Fotoausstellung von drei jungen Fotografen aus dem Großraum Köln. Die Ausstellung ist selbstorganisiert und die Drei sagen, dass sie sich damit einen gemeinsamen Traum erfüllen.

Da ich das eine tolle Sache finde und das Thema auch sehr interessant, weise ich euch also hier auf die Ausstellung “Fassaden” hin, die vom 27. September 2009 um 14 Uhr bis zum 9. Oktober 2009 täglich im Bürgerhaus Stollwerck von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden kann.

Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich” heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.

Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassaden”. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.

Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.

Wer also die Möglichkeit hat, sich die Ausstellung anzusehen und dies auch tut, der kann ja mal hier berichten wie es war. Vielleicht stellen die Drei ja Ihre Fotos nach der Ausstellung auch online noch aus. Würde mich sehr interessieren.

Fotoblog: Red Bell Pepper

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Ich habe ein ähnliches Foto vor ner ganzen Weile schonmal auf Flickr gesehen – ist ja jetzt auch nicht sooo außergewöhnlich – und die Idee kam vor kurzem wieder auf. Samstag habe ich dann also einfachen roten Bastelkarton und ne Paprika im Supermarkt meines Vertrauens gekauft und gestern wurde dann fleißig Fotos gemacht.
Ich mag es die rote Paprika auch vor einen roten Hintergrund zu setzen und überlege, das auch mit einer gelben und einer grünen noch umzusetzen. Würde sicher eine schöne Serie geben und wäre ein potenzieller Kandidat um in Serie in der Küche zu hängen.

Hier noch ein kleines “behind the scenes”-Foto. :D Nachbearbeitung hat nicht viel stattgefunden. Bisschen die Farben angepasst, Kontraste, Vignette. Das Ãœbliche.

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