Lightroom und der JPG Export

Vor ein paar Tagen kam mir ein sehr interessanter Artikel unter die Augen. Ich glaube irgendwie über Twitter von Kai.

Im Artikel geht es um die JPG Export Qualitätseinstellungen. Die Lightroomnutzer unter euch wissen sicher, dass eine Skala von 0 bis 100 gibt, von der man allerdings keine Ahnung hat wofür die einzelnen Werte eigentlich stehen. Der Artikel geht darauf ein, zeigt Beispiele und gibt Tipps für den Umgang mit dem JPG Export.

Ein Lesemuss für jeden, der mit Lightroom arbeitet.

An Analysis of Lightroom JPEG Export Quality Settings von Jeffrey Friedl

Contest! Fünf Photokinakarten zu gewinnen!

Hallo! Achtung, jetzt wird’s interessant. Ich habe von André, besser bekannt als bosch, fünf Karten für die Photokina im September in Köln bereit gestellt bekommen um sie unter meinen Lesern, also euch, zu verlosen.

Natürlich gibt es so schöne Gewinne nicht einfach so für einen Kommentar oder Trackback. Ein bisschen was tun sollt ihr ja schon. Vor einiger Zeit hatte ich mal eine RAW Datei zur Verfügung gestellt, die ihr dann bearbeitet und mir die Ergebnisse geschickt habt. Genau so was machen wir jetzt wieder. Aber diesmal geht es um die Karten für die Photokina.

Das ganze wird wie folgt ablaufen:

Ich wünsche euch viel Spaß beim Bearbeiten und bin schon sehr gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Einsendungen.

DOWNLOAD DER DNG DATEI (ca. 9,7 MB)

Ich werde dieses Jahr auch auf der Photokina sein und hoffe natürlich den ein oder anderen von euch dort zu treffen. Sagt einfach mal “hallo”, wenn ihr mich seht!
Jetzt aber ran an Photoshop, Lightroom, Aperture oder was auch immer.

Polfilter im Praxistest

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich seit kurzem stolzer Besitzer eines Polfilters von B+W. Der hat mich etwas über 50€ gekostet, für mein 50mm 1.8er. Bisher hatte ich nur von Polfiltern gelesen und wusste was sie machen.

Sie verstärken die Kontraste, bzw die Sättigung der Farben, besonders im blau des Himmels sichtbar. Außerdem entfernen sie Spiegelungen, z.B. aus Fensterscheiben oder von der Wasseroberfläche. Ich habe mir außerdem sagen lassen, dass die Farben und Kontraste auf eine Art und Weise verändert werden, die in der Postproduction nicht möglich ist. Ich stellte mir das so vor, wie beim Bokeh, eine solche Unschärfe lässt sich einfach nicht durch Nachbearbeitung erreichen. Soweit die Theorie.

Der Polfilter in der Praxis

Heute Abend war schönes Wetter, blauer Himmel, also bin ich kurzerhand raus und habe den Polfilter drauf geschraubt. Ich habe fleißig unterschiedliche Motive geknipst und natürlich auch für einen späteren Vergleich ungefähr das gleiche Foto einmal mit Filter und einmal ohne gemacht. Und was soll ich sagen? Ich bin enttäuscht. Entweder die Umstände waren nicht so, dass der Polfilter seine Stärken richtig ausspielen konnte, ich mache irgendwas falsch oder er bringt einfach nicht sonderlich viel. Oder muss man vielleicht noch eine Klasse höher greifen und mehr ausgeben?

Hier seht ihr mal den direkten Vergleich. Beide Bilder sind unbearbeitet genau so aus der Kamera.

Der Effekt ist also nicht besonders stark. Was am Meisten auffällt ist eigentlich, dass er einfach die Vignette verstärkt.
Was man dem Filter aber zu Gute halten muss, ist, dass in den Tiefen deutlich mehr Zeichnung vorhanden ist. Wieso das so ist, wo der doch den Lichteinfall sogar noch verringert, weiß ich allerdings nicht.

Was mir aber bei genauerem Hinsehen sehr aufgestoßen ist, ist die Schärfe. Mir scheint, das Foto mit Polfilter ist unschärfer. Dafür hier mal je eine 100% Ansicht.

Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass die Unschärfe in diesem Photo extrem ist. Bei Motiven, die näher dran sind, scheint die Qualität deutlich besser zu sein. Außerdem war ich hier unnötigerweise mit Blende 1.8 unterwegs. Aber das ändert nichts daran, dass das Photo ohne Filter schärfer ist. Und das ist mit gleichen Einstellungen entstanden.

Beim Kauf und beim Nutzen eines Polfilters sollte euch außerdem klar sein, dass er Licht schluckt und die Belichtungszeit dadurch natürlich in längere Zeiten befördert.

Ich bin also nach meiner ersten kleinen Fototour mit dem neuen Spielzeug nicht so begeistert, wie ich es mir erhofft hatte. Ich will ihn aber noch nicht verurteilen und werde weiter testen. Und mal sehen was man aus den Daten (mehr) machen kann.

Wie sind eure Erfahrungen mit Polfiltern?

UPDATE

Gerade in den Kommentaren erfahren, warum man den Polfilter drehen kann. Das wunderte mich von Anfang an, dachte mir aber dann nichts weiter dabei. Offenbar stellt man damit die Intensität des “Polfiltereffekts” ein. Ich werde also schnellstens noch mal los gehen müssen und auch wollen. Dann gibt’s ein weiteres Update. So was könnte man ja auch mal dazu schreiben, wenn man so ein Ding verschickt. Also haltet die Augen auf.

Einfach mal treiben lassen..

Gerade eine wunderbare, wenn auch kurze, Fotoserie gefunden.

Die Fotografin liegt dabei immer irgendwo im Wasser. Sei es ein See oder das Meer. Dabei lehnt sie sich zurück und fotografiert ihre Füße samt Umgebung. Eine witzige Idee und schön umgesetzt.

Außerdem gleich wieder ein neuer reiner Fotoblog in meinem Reader. Bin derzeit ohnehin großer Fan dieser Art Blogs. Wenn ihr noch mehr in der Richtung kennt, immer her damit.

Hier geht’s zu den Füßen von Jacinta Moore. Und Flickr hat sie auch.

Stop Motion und Time Lapse kombiniert

Ich habe schon wieder ein Video für euch. Wieder ist es ein BTS (Behind the Scenes) Video. Aber ich glaube, die kommen auch sehr gut bei euch an, oder?

Ich habe drüben bei den fstoppers ein Video entdeckt, das die Techniken Time Lapse und Stop Motion verbindet. Die Produktion war zwar wahnsinnig aufwändig, aber mit einfachen Mitteln, und zu 100% habe ich es auch immer noch nicht verstanden, muss ich zugeben.

Also schaut den Jungs auf jeden Fall mal über die Schulter. Hier das fertige sowie das BTS-Video:

Hallo und gute Nacht. Ein Beitrag über Diverses.

Hallo Freunde!
Wie war euer Wochenende? Meins sehr schön, aber wie meistens zu kurz. Meine Bewerbung ist beim Paul angekommen und ich bin jetzt auf seine Auswertung gespannt.

Was steht sonst noch so an? Kommende Woche kann ich mir die Lowepro Passport Sling Tasche live anschauen und sie dann sogar doch noch erwerben, wenn sie meinen Ansprüchen entspricht. Dabei hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben. Zum Glück habe ich so großartige Leser. Schleeeim.

Freitag werde ich dann die Werkschau von Paul Ripke, Florian Schmucker und Jonas Ellerbrock in den Play Rent Studios hier in Hamburg besuchen. Da werde ich dann endlich mal, neben Paul himself auch Markus Schwarze kennen lernen. Falls von euch jemand da sein sollte, meldet euch. Dann können wir mal ein bisschen schnacken, wie man hier im Norden sagt.

Außerdem läuft drüben bei Oliver anlässlich des 2-jährigen Geburtstags von fotolism.us der Fotowettbewerb “Was macht für dich den Sommer aus?”, bei dem ich mit zur Jury gehöre und eure Einsendungen bewerten darf. Einsendeschluss ist hier der 21. August. Zu gewinnen gibt es Karten für die diesjährige Photokina sowie Fotografie-Workshop-DVDs. Also macht mal alle schön mit! Mehr Infos zum Wettbewerb gibt’s direkt beim Oliver.

Vor ein paar Tagen habe ich mir endlich einen Polfilter von B+W bestellt und bin schon sehr gespannt, inwiefern er meine Bilder verändern wird. Mehr dazu sobald ich ihn ausführlicher testen konnte.

Ganz aktuell schaue ich gerade das erste Mal eine Sendung bei CreativeLive und nutze die einstündige Pause um diesen Eintrag zu schreiben. Zu Gast ist heute David duChemin. Ich kannte bisher nur den Namen, konnte aber weder Photos noch ein Gesicht mit dem Namen verbinden. Scheint aber knorke zu sein, der David. Ãœberlege, mir sein Buch “VisionMongers” zu kaufen. Chase Jarvis hat das auch schon mal empfohlen.

Soweit erstmal ein paar Dinge von mir. Kommende Woche wird hier hoffentlich wieder etwas mehr los sein, bis ich dann ab Samstag wieder unterwegs bin. Zwei Wochen Urlaub, von denen ich 1 1/2 in Italien verbringen werde.

Schönen Abend noch!

Wo die Zeit bleibt.

Sorry, dass hier gerade mal wieder nicht so viel los ist. Das hat aber einen guten Grund, der sich hoffentlich auch auszahlt.
Ich arbeite nämlich mit Hochdruck an meiner Bewerbung für Einen Tag @ Paul Ripke. Beim ersten Mal habe ich mich, mangels guter Idee, nicht beworben. Das soll diesmal anders werden. Was ich mache, kann ich euch leider (noch) nicht verraten, werde es aber zeigen, sobald der Wettbewerb durch ist. Wünscht mir einfach Glück!

Achja, ich habe übrigens auch seit einiger Zeit einen Tumblr, den ich mehr oder weniger regelmäßig mit schönen Photos oder anderen interessanten Sachen fülle. http://visuellegedanken.tumblr.com

Ein paar gemischte Photos.

Ich habe gesagt, mehr Photos, und so sei es nun auch.
Gestern Abend Open Air Kino im Schanzenpark. Heute Mittagessen bei Omas Apotheke und Ausstellung “Konzentrat” an der HAW.

Behind the Scenes mit Paddy Fernandez

Gerade noch hat das Fashionshooting mit dem iPhone uns noch gezeigt, dass die Kamera gar nicht so wichtig ist, sondern viel mehr das Licht, die Postproduction und die Bildidee, da kommt ein weiteres BTS (Behind The Scenes) Video um die Ecke.

Der Londoner Student Paddy Fernandez zeigt in diesem Video wie er eine fiktive Anzeige für Nike erstellt. Von den Skizzen über die fotografische Umsetzung bis zur Postproduction in Photoshop. Dabei photographiert er “nur” mit einer Nikon D90, fährt dafür aber einiges an Lichtequipment auf.

Ich finde übrigens die Idee, sich selbst eine Aufgabe zu geben, also ein Plakat o.Ä. für eine etwaige Firma zu fotografieren und zu gestalten, eine gute Sache um sich selbst etwas heraus zu fordern.

(via)

Essenziell wichtig: Das Backup.

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das immer wieder auftaucht und das auch nicht ohne Grund: Backups.

Backups sind nicht nur für uns Photographen essentiell wichtig. Jeder normale Computernutzer, der viele Daten auf der Festplatte speichert kann irgendwann aus diversen Gründen mal von Datenverlust betroffen sein. Das ist immer extrem ärgerlich, aber wenn es euer Photoarchiv erwischt wohl noch um einiges schlimmer, als wenn es die MP3’s sind. Denn Photos sind Erinnerungen und können in nahezu allen Fällen, nicht einfach noch mal gemacht werden.

Meine Lösung

Sollte ich mal irgendwann mein Photoarchiv verlieren, würde es sich anfühlen, als hätte man einen Teil meines Lebens und meiner Erinnerung ausgelöscht. Damit mir das nie passieren kann, habe ich irgendwann angefangen Backups zu machen. Meine Lösung ist extrem simpel, aber derzeit noch ausreichend. Ich speichere die Photos auf meinem iMac (ein paar ältere auf einer externen HD) und mache regelmäßig ein komplettes Backup des Systems mittels Time Machine auf eine externen Festplatte. Das macht quasi keine Arbeit, läuft automatisch und ich habe meine Daten immerhin schon mal an einem zweiten Ort gesichert.

Der nächste Schritt wäre dann irgendwann eine zweites Backup auf einer weiteren externen Festplatte oder ein regelmäßiges Backup, dass ich an einen anderen Ort bringen würde. Zum Beispiel zu meiner Freundin oder der Familie. So wäre man auch bei Schäden wie Feuer, Blitzeinschlag oder Ähnlichem abgesichert.

Und ihr?

Jetzt möchte ich die Frage aber an euch weitergeben. Macht ihr regelmäßige Backups (eurer Photos)? Wenn ja, wie? Erzählt doch mal ein bisschen.

Und weil es so schön passt, noch ein Video von Chase Jarvis, der erklärt welche Methoden er und sein Team nutzen um die Photos wirklich sicher zu wissen. Dabei geht er gleich auf den kompletten Workflow vom Auslösen bis zum letzten Backup ein. Das hat natürlich mit uns Privatpersonen nichts zu tun, ist aber trotzdem sehr interessant und man kann einiges lernen.