Fotoblog: one of five

Ja, ich weiß, eigentlich sollte heute der nächste Artikel der Portraitfotografieserie von Martin Holzner erscheinen. Leider hat das nicht ganz geklappt. Er kommt aber morgen.

Solange müsst ihr mit einem weiteren Foto von mir vorlieb nehmen. ;)

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Nicht viele Worte dazu. Ich war letzten Sonntag mit Marcel und Jan auf einer kleinen Fototour, die eigenlich keine richtige war, in Hamburg Blankenese. Ich habe fünf Fotos geschossen. Und davon hat mir eins sogar gut gefallen. :D Und das seht ihr hier.

Neue iPhone-Foto-App “Best Camera” von Chase Jarvis

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Das geht raus an alle iPhonebesitzer unter euch! DER Chase Jarvis hat zusammen mit Ubermind eine neue iPhone App entwickelt. Die heißt Best Camera und hat’s so richtig in sich.
Foto aufnehmen, mit Filtern bearbeiten (auch einfache wie “Kontrast erhöhen), diese Filter wie Ebenen sortieren und anwenden, Foto direkt aus der App zur eigens geschaffenen Community sowie Twitter und Facebook hochladen oder per Mail versenden. Fertig!

Das Teil kostet 2,39€ und ist jeden Cent wert, wenn ihr euer iPhone als Immerdabei-Kamera nutzt. Ganz nach dem Motto: Die beste Kamera ist die, die du dabei hast.

Chase bringt außerdem das erste Fotobuch raus, das ausschliesslich Fotos enthält, die mit dem iPhone geschossen wurden. Das kann man schon jetzt hier vorbestellen.

Ich bin derzeit am Ãœberlegen, ob ich es mir bestelle. Die App habe ich jedenfalls schon. Meinen dazugehörigen Account, der sich in Zukunft immer weiter mit Fotos füllen wird, findet ihr hier.

Auswertung: Wie oft fotografiert ihr pro Woche/pro Monat?

Ich bin euch da ja noch eine Auswertung schuldig, fiel mir heute auf. :) Sie lässt sich nur schlecht in ein so schönes Tortendiagramm verpacken wie beim letzten mal, da die Antworten doch sehr unterschiedlich sind. Aber ich habe mal alles rausgesucht und versucht sie auf den Nenner “pro Monat” zu bringen.

Und was sagt uns diese Auswertung jetzt? Das Feld ist sehr gemischt und ich kann euch nur mitgeben, geht viel mehr fotografieren! Viel viel mehr! Jedenfalls, wenn ihr ernsthaft besser werden wollt.

Ich selbst mache es noch lange nicht oft genug, wider besseren Willen, aber das heißt ja nicht, dass ihr genauso wenig fotografieren müsst, wie ich. ;)

Screencasts. Was wollt ihr sehen?

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Ich muss sagen, mir hat das ganz gut gefallen einen Screencast aufzunehmen. Nicht so mühsam wie lange Texte zu schreiben und Screenshots zu machen, etc. Scheinbar kam der Erste auch ganz gut bei euch an, was mich natürlich sehr freut. :)

Daher habe ich auch Lust mehr davon zu machen. Jetzt stellt sich mir die Frage, welche Themen euch wohl so interessieren?
Sind es eher allgemeine Sachen in Lightroom, z.B. Import. Metadaten, Organisation, …, oder sind es eher, meine Schritte der Bearbeitung bei einem bestimmten Foto, oder vielleicht noch was ganz anderes?

Ich würde mich sehr freuen, zu hören was euch interessiert. Nennt gerne allgemeine Sachen, aber auch, wenn euch vielleicht speziell die Nachbearbeitung von Foto xyz interessiert.

Ich bin gespannt auf eure Antworten!

Gastartikelserie: Portraitfotografie #2

Nachdem es letzte Woche losging mit dem allgemeinen Einstieg und ersten Gehversuchen in der Portraitfotografie von Martin, geht es heute mit einem sehr wichtigen Thema weiter: Den Models.
Viel Spaß mit dem zweiten Teil der Portraitfotografieserie von Martin Holzner.

Was – Portraitfotografie?

Portrait – Fotografie, will ich das wirklich machen? Die meisten stellen sich diese Frage nur sich selbst, denn an Models ranzukommen scheint unmöglich. Ein Landschaftsfotograf hat die Natur, der geht aus der Tür und kann losknipsen wobei der Portraitfotograf erstmal warten muss, bis jemand Zeit hat und das ist, so denkt man, nicht all zu oft der Fall. Doch die Vermutung ist falsch, denn Models gibt es mehr als man denkt.

Durch die Freunde bekannt werden.

Als aller erstes ist meist der Freundeskreis dran. Man hat sowieso nicht viel Erfahrung und darum müssen, wie letzte Woche schon erwähnt, erste einmal die dran glauben, zu denen man Vertrauen hat. Doch das ist nicht unbedingt schlecht, denn wenn diesen die Bilder gefallen stellen sie die Bilder von ganz alleine in irgendwelche Communitys womit ihr dann schon fast gewonnen habt. Das ist kostenlose Werbung, denn Profile besuchen gehört ja zur Hauptaufgabe in Communitys. Damit werden schnell Fragen von anderen auftauchen, wer die Bilder gemacht hat und ob man selbst auch so schöne Bilder haben kann. Schon habt ihr Models. Das gleiche funktioniert natürlich auch, wenn ihr auf euer Profil einen kleinen “Werbebanner” mit Bildern, die ihr gemacht habt, stellt. Erwähnt ihr noch, dass ihr das kostenlos anbietet, könnt ihr euch vor Terminen nicht mehr retten, das sag ich euch.

christina (more…)

Drei junge Fotografen stellen aus: “Fassaden”

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Ich bekam gestern eine Mail mit der Ankündigung einer kleinen Fotoausstellung von drei jungen Fotografen aus dem Großraum Köln. Die Ausstellung ist selbstorganisiert und die Drei sagen, dass sie sich damit einen gemeinsamen Traum erfüllen.

Da ich das eine tolle Sache finde und das Thema auch sehr interessant, weise ich euch also hier auf die Ausstellung “Fassaden” hin, die vom 27. September 2009 um 14 Uhr bis zum 9. Oktober 2009 täglich im Bürgerhaus Stollwerck von 9 bis 23 Uhr besichtigt werden kann.

Fassaden begegnen uns überall. Seien es die bröckelnde Betonmauer des Altbaus um die Ecke, die leuchtende Fensterfassade in der Innenstadt oder die eigenen vier Wände. Alles ist Fassade. Selbst das ausdruckslose Gesicht der Kassiererin, wenn es mal wieder „Dreivierunfuffzich” heißt, kann ebenso eine Fassade sein. Tagtäglich akzeptieren wir die Fülle von ersten Eindrücken, ohne sie zu hinterfragen. Die Fragen nach dem Wer oder Was hinter der Fassade stellen wir uns in der heutigen, rasanten Zeit immer seltener.

Den individuellen Blick hinter die Fassade erachten drei junge Fotografen aus dem Großraum Köln als ein hohes Gut und veranstalten daher eine zweiwöchige Ausstellung unter dem Thema „Fassaden”. Jana Beyer (19), Florian Keller (20) und Daniel Staemmler (19) präsentieren jeweils ihre eigene Interpretation des Begriffs in Form von fotografischen Arbeiten jeglicher Couleur.

Anlässlich der Eröffnung werden alle Fotografien verkauft und ausgewählte Stücke zur Versteigerung angeboten und alle Erlöse werden dem Weitblick Köln e.V. gespendet. Die kürzlich in Köln gegründete Studenteninitiative setzt sich für einen weltweit gerechten Zugang zu Bildung ein – aktuell werden beispielsweise Bildungs-patenschaften an Kölner Grundschulen eingeführt. Geplant sind weitere internationale Projekte mit denen es Kindern und Jugendlichen ermöglicht wird, Sachverhalte zu erkennen und zu durchschauen – also hinter die Fassade zu blicken.

Wer also die Möglichkeit hat, sich die Ausstellung anzusehen und dies auch tut, der kann ja mal hier berichten wie es war. Vielleicht stellen die Drei ja Ihre Fotos nach der Ausstellung auch online noch aus. Würde mich sehr interessieren.

Fotoblog: Red Bell Pepper

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Ich habe ein ähnliches Foto vor ner ganzen Weile schonmal auf Flickr gesehen – ist ja jetzt auch nicht sooo außergewöhnlich – und die Idee kam vor kurzem wieder auf. Samstag habe ich dann also einfachen roten Bastelkarton und ne Paprika im Supermarkt meines Vertrauens gekauft und gestern wurde dann fleißig Fotos gemacht.
Ich mag es die rote Paprika auch vor einen roten Hintergrund zu setzen und überlege, das auch mit einer gelben und einer grünen noch umzusetzen. Würde sicher eine schöne Serie geben und wäre ein potenzieller Kandidat um in Serie in der Küche zu hängen.

Hier noch ein kleines “behind the scenes”-Foto. :D Nachbearbeitung hat nicht viel stattgefunden. Bisschen die Farben angepasst, Kontraste, Vignette. Das Ãœbliche.

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Screencast: Nachbearbeitung Landungsbrücken #1

Nachdem gestern in den Kommentare die Frage nach der Nachbearbeitung des Fotos “Landungsbrücken #1” aufkam, dachte ich mir, mache ich doch mal nen kurzen Screencast dazu. Mit der Qualität des Videos bin ich noch nicht so ganz zufrieden. Hoffe aber, ihr könnt trotzdem etwas damit anfangen.
Ich habe einfach ohne großen Plan drauflosgeredet und ein paar Sachen erläutert. Viel Spaß!

In besserer Auflösung gibt’s das Video direkt bei Vimeo hier.

Fotoblog: Hamburg Landungsbrücken

Heute Morgen bin ich gleich nach dem Frühstück los an die Landungsbrücken in Hamburgum dort zu fotografieren. Ich war einige Zeit dort, allerdings habe ich nichts so richtig dolles gefunden und bin somit deprimiert und mit nur ein paar wenigen Fotos wieder zurück nach Hause. Zwei haben mir im Nachhinein doch noch ganz gut gefallen. Die gibt’s jetzt hier:

Hamburg Landungsbrücken

Hamburg Landungsbrücken #2

Gastartikelserie: Portraitfotografie #1

Diese Woche startet also nun die Gastartikelserie von Martin Holzner zum Thema Portraitfotografie. Im ersten Artikel erzählt er ein wenig wie er zur Portraitfotografie kam und über die ersten Gehversuche.
Nächsten Donnerstag geht’s dann weiter mit Teil #2. Dieser wird sich mit dem Thema Models beschäftigen. Jetzt aber genug von mir. Der andere Martin hat das Wort:

Letzte Woche gab es schon ein kleines Interview mit Martin und mir. Ich werde oft gefragt wie lange ich denn schon fotografiere und wenn ich dann mit “och..eineinhalb Jahre” antworte, dann fallen die meisten aus den Wolken, doch eigentlich ist es mit der Fotografie genauso wie mit dem Zeichnen. Ãœbt man und versteht die Technik, dann wird man besser.

Die Technik verstehen

Als ich die Kamera bekam wurde das erste halbe Jahr alles und jeder fotografiert. Die Kameraprogramme wie sie auf meiner Canon EOS 400d zu finden sind, Sport, Automatik, Portrait usw., habe ich nicht einmal benutzt. Ich wollte verstehen was da passiert und habe deswegen auch mit M, dem manuellem Belichtungsmodus angefangen zu fotografieren. Anfangs noch mit der Logik: “Wenn ich das Rädchen nach rechts drehe wird’s dunkler und wenn ich es nach links drehe, wird das Bild heller”. Erst nach und nach, durch das Lesen verschiedener Seiten wie kwerfeldein.de, die passend dazu gerade in Videos erläuterten was eine Blende, eine Verschlusszeit oder ein Weißabgleich ist, habe ich verstanden was da überhaupt passiert.

Alles und jeden fotografieren

Wirklich alles wurde fotografiert, auf einem Konzert wurden teilweise bis zu 900 Bilder gemacht und diverse Positionen und Einstellungen ausprobiert. Dies hatte zur Folge, dass nach einem Jahr auf der Kamera etwa 50.000 Auslösungen waren, eine Menge. Irgendwann passierte es dann, dass die Schwester von einem Kumpel meine Bilder sah und meinte, sie würde gerne einmal Fotos von sich haben. Das war wohl der Beginn der Portraitfotografie. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen ohne Ahnung von irgendwelchen Gestaltungsregeln zu haben.  Schnell zeigte sich, dass es gar nicht so schwer war die Mädels von den Bildern zu begeistern. (more…)