Was ist für Dich wichtig im Leben?

Vielleicht kennt ihr es schon, vielleicht auch nicht. Ihr braucht mir auch nicht zu sagen, dass es im Grunde eine Kopie von “Fifty People One Question” ist. Es ist ein sehr schönes, berührendes und bewegendes Video. Zwar kein fotografisches Thema, aber dennoch wertvoll. :)

(via)

Fotoblog: Sunglasses

Sunglasses

Dieses Foto einer Sonnebrillen meiner Mutter, habe ich während eines kleinen Spaziergangs im Hamburger Park “Planten un Blomen” gemacht. Wir waren zusammen mit meinem Cousin unterwegs, der vor kurzem mit der Fotografie begonnen hat. Irgendwie mochte ich die Idee, und mag sie immernoch. :)

Kurzinterview mit Martin Holzner aka Hoizge

Als Einstieg in eine bald startende mehrteilige Artikelserie zum Thema Portraitfotografie, die Martin schreiben wird, hat er mir ein paar Fragen beantwortet. Viel Spaß damit!

Martin HolznerMartin Wolf:  Hallo Namensvetter! Stell’ Dich doch den Lesern erstmal kurz vor!
Martin Holzner: Hallo Martin, ich bin 18 Jahre alt, komme aus Niederbayern und gehe dort ab September in die 12. Klasse der Fachoberschule, werde also dieses Jahr mein Fachabi machen. Fotografie steht bei mir an erster Stelle, fast jede freie Minute wird damit verbracht Shootings zu planen, Bilder zu bearbeiten und selbst die Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren.

Martin Wolf: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Martin Holzner: Puh. Angefangen hat eigentlich alles mit einem regnerischem Schultag an dem ich mir Kurzerhand unsere kleine Digitalkamera geschnappt habe, meine Schwester als Schirmhalter missbrauchte und in den Garten ging um die Tropfen auf den Blättern zu fotografieren. Von dort an hatte ich die Kamera jeden Tag in der Hand und letztes Jahr hatte ich dann das Geld für eine Spiegelreflex Kamera, einer Cañon EOS 400d zusammen. Wie ich in die Portraitfotografie gestolpert bin, das erzähle ich euch ein andermal aber so so fing das ganze wohl an.

Martin Wolf: Was fasziniert dich an der Fotografie am Meisten?
Martin Holzner: Nunja. Zum einen Fasziniert mich, dass man nie auslernen kann. Immer wieder schnappt man irgendwo einen Tipp auf der einem in einer gewissen Weise hilft. Zum anderem finde ich es aber auch unglaublich faszinierend mit Menschen zu arbeiten, sie in Bildern festzuhalten und ihnen damit ein lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Es gibt nichts schöneres als wenn du mit deinen Models vorm PC sitzt und siehst wie ihre Augen zum funkeln beginnen. Das ist jedes mal wieder ein tolles Gefühl. Aber auch, dass man zeigen kann wie man die Welt aus seinem Auge sieht. Niemand wird je den gleichen Blickwinkel, den gleichen Bildausschnitt, das gleiche Licht oder die gleiche Location benutzen wie man selbst. Wissen weiter zu geben tut also nicht weh, denn man braucht ja keine Angst zu haben dass nun jemand die gleichen Bilder macht wie man selbst, das geht nicht.

Martin Wolf: Dein eigener Favorit unter deinen Bildern?
Martin Holzner: Puh, das ist eine gute Frage. Ich mag viele meiner Bilder. Jedes Shooting kommen eigentlich ein paar hinzu. Wie hier, das ist eines vom letztem Shooting. Wir waren an einem See und beschlossen spontan ihr den Kopf nass zu machen. Ohne Nasse Haare hätte das Bild wohl nicht gewirkt.

Lieblingsbild

Martin Wolf: Wo siehst du dich in einem Jahr?
Martin Holzner: In einem Jahr habe ich die Schule hinter mir und stehe kurz davor den Zivildienst anzutreten und danach wird studiert. Aber was ist noch fraglich. Kommunikationsdesign hört sich nicht schlecht an. Fotografie mäßig will ich dort weiter machen wo ich gerade bin und mir langsam einen etwas anderen, einen ganz eigenen, Stil aneignen.

Martin Wolf: Es wird in kommender Zeit hier mit Dir eine mehrteilige Beitragsserie zum Thema Portraitfotografie geben. Erzähl doch den Lesern schonmal grob worum es gehen wird und was sie erwartet.
Martin Holzner: In der Serie wird es zum einem darum gehen wie man in die Portrait – Fotografie einsteigen kann, wie es bei mir war. Woher ich meine Models nehme, viele denken ja dass man damit in der Portraitfotografie ein Problem haben könnte, denn für Landschaftsfotografen gibt’s schließlich überall etwas zu fotografieren, die Menschen muss man sich aber erst suchen. Was ich finde zu beachten ist beim Umgang mit den Models und den Posen und dann noch ein paar generelle Dinge die mir aufgefallen sind bei der Portraitfotografie. Im großem und ganzem wird das eine Beitragsserie mit Dingen die ich so erfahren und gelernt habe, seit dem ich Portrait – Fotografie mache.

Martin Wolf: Ich freue mich schon auf die Artikel und wünsche Dir weiterhin viel Spaß an der Fotografie, denn die ist ja schliesslich das Wichtigste.

Martin Holzner bei Flickr
Martin Holzner bei Twitter
Martin Holzner Website

Kurz notiert: Die Canon EOS 7D kommt!

In aller Kürze, Zitat von Canon:EOS_7D_w200_tcm83-675031

50 – 7 – 5, so liest sich die neue EOS-Rangfolge, denn die neue Spiegelreflexkamera aus dem Hause Canon heißt EOS 7D und ist zwischen den Modellen EOS 50D und EOS 5D Mark II positioniert. Die EOS 7D liefert hochauflösende Bilder UND sie ist schnell dabei: 18 Megapixel auf einem APS-C-CMOS-Sensor bei acht Bildern pro Sekunde, 126 JPGs oder 15 RAW-Bilder in Folge. Das sind Werte für Berufsfotografen und ambitionierte Amateure und genau die sind es, deren Meinungen und Anregungen Canon vor der Entwicklung der neuen Kamera eingeholt hat. Im Full-HD-Movie-Modus ist jetzt, ebenfalls entsprechend des Feedbacks der Anwender, die Bildfrequenz einstellbar. 1.649 Euro lautet die unverbindliche Preisempfehlung von Canon. Ab Anfang Oktober 2009 ist die Neue im Handel zu haben.

Die Preise sehen nun wie folgt aus:

Verfügbar im Handel abAnfang Oktober 2009:
EOS 7D (Gehäuse) für 1.649* Euro.
EOS 7D mit EF-S 18-135 IS für 1.999* Euro.

Verfügbar im Handel ab Mitte Oktober 2009:
EOS 7D mit EF-S 15-85 IS USM für 2.299* Euro.

Also ich muss ja sagen, scheint mir nen tolles Teil zu sein auf den ersten kurzen Blick. :)

Weitere Infos direkt bei Canon.

(via)

Jeremy Cowart: Help-Portrait

Fotograf Jeremy Cowart stellt da gerade etwas wirklich tolles auf die Beine: Help-Portrait.
Schaut euch einfach das Video an und hört was er zu sagen hat und dann “Spread the word”!

(via)

Fotoblog: En détail

En détail

Und hier das dritte Foto von dem Morgen im Hamburger Stadtpark, von dem ich schon zwei Fotos hochgeladen habe. Dieses mal aber eine Detailaufnahme. Ich mag’s. :)

Finde heraus, was du fotografieren willst!

photoinspiration

Mir persönlich geht es ja so, dass ich viele Genres der Fotografie sehr mag. Mir gefallen viele Stile und ich bin relativ offen für alles. Ich hatte schonmal irgendwann erwähnt, dass das ja gut, aber auch irgendwie schlecht ist. Offen zu sein für alles, ist definitiv gut. Aber das Problem liegt bei den eigenen Fotos. Dadurch, dass mir so vieles gefällt schwanke ich immer und immer wieder bei dem, was ich denn gerne fotografieren möchte.

Diese Vielfalt in meinem Geschmack und die andauernden Schwankungen hemmen meine fotografische Entwicklung. Zum einen wird Equipment gekauft, das für den einen Bereich gut ist, aber für den anderen nicht. Wenn sich der Schwerpunkt dann schnell ändert, sitzt man da und hat teures Geld in die falsche Ausrüstung investiert.
Mal ganz davon abgesehen, dass man nirgends richtig gut wird und es eher frustriert als befriedigt.

Also habe ich mir vorgenommen das zu ändern. Mir ein Thema/Genre zu suchen und das dann ertsmal richtig auszuweiden. Etwas gezielter vorgehen und auch dabei bleiben. Denn ich bin sicher, dann werden die guten Ergebnisse auch kommen.
Um mich aber festzulegen – und jetzt kommen wir zum eigentlichen Kern des Beitrags – habe ich vor Flickr und generell das Web durchzuschauen und die Fotos heraus zu suchen, die mich wirklich berühren, die etwas in mir auslösen und bei denen ich denke “hey, sowas will ich auch fotografieren”. Alle Fotos bei denen sich dieses Gefühl auftut, speichere ich in meinem “photoinspiration”-Ordner und werte das dann aus.

Natürlich werde ich nicht nach der Statistik gehen und mich für ein Genre entscheiden, nur weil ich 2 Fotos mehr von diesem gespeichert habe. Aber man wird sicher einen guten Ãœberblick bekommen. Und auch beim intensiven betrachten und suchen der Bilder merkt man schon, was einem wirklich zusagt.

Ich kann euch nur empfehlen das auch mal zu tun. Rumzusurfen, Flickr zu durchblättern und mal intensiv zu schauen, welche Fotos euch tief in euch drin berühren und etwas in euch auslösen. Bei welchen Fotos ihr euch denkt “das ist es, das will ich machen”.

Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich will nicht mein Leben lang nur die eine Sache fotografieren, ich will auch testen und neues entdecken. Aber ich denke gerade am “Anfang” ist es wichtig, sich erstmal auf eins zu konzentrieren, die Energie zu bündeln, um gute Ergebnisse zu erzielen und motiviert zu bleiben.

Wie geht es euch? Habt ihr Ähnliches schonmal gemacht oder kennt ihr schon genau euer Genre oder ist euch das auch gar nicht so wichtig?

Fotoblog: The stump

The stump

Dieses Foto entstand am gleich Morgen im Stadtpark in Hamburg, wie auch “Early Saturday in Hamburg”, welches ich ja erst vor kurzem hochgeladen habe.
Von diesem Baumstumpf habe ich soooo viele Fotos gemacht. Unterschiedliche Perspektiven, Blenden und verschiedenste Belichtungen. Letztendlich habe ich drei Fotos zusammengefügt um das perfekte Foto zu bekommen. Eine unterbelichtete für den Himmel, eine normal belichtete für den Mittelteil und eine etwas überbelichtete für den Vordergrund.

Ein weiteres Foto von diesem Morgen wird noch kommen. :)

Lightroom-Kurztipp: Shortcut “L”

shortcut_l

Kurzer Lightroom Shortcuttipp, der mir gerade durch Zufall aufgefallen ist. Wenn ihr “L” drückt, schaltet ihr die verschiedenen Beleuchtungsmodi durch. So könnt ihr alles um das ausgewählte Foto abdimmen oder sogar komplett ins Schwarz ausblenden. Nette Sache um ein Foto schnell gesondert ohne störende Elemente drumherum anzusehen.

Probiert’s doch einfach mal aus. :)

Hobbyfotograf Sven Seebeck im Interview

sven_seebeckMartin: Hallo Sven! Ich hatte zwar deine beiden Blogs schonmal kurz vorgestellt, aber stell’ Dich doch den Lesern nochmal kurz persönlich vor!
Sven: Mein Name ist Sven Seebeck und wohne/arbeite seit nunmehr 7 Jahren hier im Norden Finlands. Mit der Fotografie beschäftige ich mich ernsthaft seit vielleicht 2,5 Jahren und mein Blog hat im November sein zwei Jähriges Jubiläum.

Martin: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Sven: Ich denke das ich eigentlich immer an der Fotografie interssiert war aber nicht so richtig dazu gekommen bin es auch auszuüben. Als ich dann meine erste richtige DSLR, eine Canon 20D, vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren bekommen habe, fing ich an mich fokussierter damit auseinander zu setzten. Ich beschäftigte mich zunächst damit die Kamera zu verstehen und wie eine Belichtung funktioniert etc. und verbrachte viel Zeit damit zu experimentieren und zu fotografieren. Dann kam eins zum anderen.

Martin: Was fasziniert dich an der Fotografie am Meisten?
Sven: Fotografie ist für mich eine gute Mischung aus Kunst und Technik. Mir gefällt der Technische Teil der Fotografie, Kamera, Objektive, Filter etc. und Logischerweise der Akt der Fotografie selbst. Durch meine Fotografie habe ich angefangen zu Reisen und wunderbare Orte gesehen. Nicht immer ist mir dabei ein gutes Foto gelungen, aber immer öfter.

Martin: Wie würdest du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Sven: hmmm.. keine Ahnung. Wahrscheinlich sowas wie viel Vordergrund bei Sonnenauf- oder untergang. Klingt eigentlich nicht so spektakulär.

The End Of The Night

Martin: Du hast auf deinem Blog “17mm” vor kurzem einen “Live-Blog-Test” gemacht. Du schreibst, du willst von Shootings live Fotos und sogar Videos und Audio Kommentare mit dem iPhone bloggen. Die Idee finde ich großartig. Magst du ein bisschen was dazu erzählen, wie es dazu kam, wie du dir das in der Praxis vorstellst und vorallem, wann es das erstemal so ein “Live-Blogging” gibt?
Sven: Ich finde es immer selbst immer spannend wenn ich ein “behind the scenes” oder sowas lese oder anderweitig verfolgen kann und die Idee hatte ich als ein paar mal von einem Shooting getwittert hatte. Da das iPhone jetzt auch Video hat macht es das einfach. Mit Posterous habe ich eine Plattform gefunden zu der man einfach von Unterwegs u.a in meinen Blog mit Video posten kann. Für den Moment wird das genügen denke ich.
Inhaltlich werden es wohl kleine Clips von der Umgebung sein und so. Wahrscheinlich auch Fotos und ein wenig Text. Kommt natürlich darauf an wieviel Zeit ich da habe und wie kalt es ist. Bei minus 20 Grad sehe ich mich nicht besonders viel Tippen ;)
Was alles in allem dabei rauskommen wird sich mit der Zeit zeigen. Desweiteren will ich den Posterous Blog eventuell auch dafür nutzen ein tägliches iPhone Foto zu posten. Der Live Blog wird aber immer auch in meinem Blog mit eingebunden. (more…)