Sonic Iceland, Portrait über die isländische Musikszene

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Kai Müller wird dieses Jahr zusammen mit seinem Kumpel Marcel ein umfangreiches Portrait über die isländische Musikszene machen.

Sie werden nach Island reisen und dort versuchen in eine der vitalste und besten Musikszenen Europas einzutauchen. Geplant ist mit den Musikern in Kontakt zu kommen, sie beim Leben, Arbeiten, Feiern und natürlich beim Musik machen zu begleiten. Die ganze Reise, sowie die Gespräche und die Stimmung wollen die beiden fotografisch festhalten und durch Texte und Videomaterial ergänzen. Außerdem ist eine große begleitende Website geplant. Anschliessen steht sogar die Veröffentlichung als Buch auf dem Plan.

Alles in Allem ein großartiges (Foto-)projekt, dem ihr auf jeden Fall folgen solltet. Und das könnt ihr derzeit ganz einfach natürlich über Kai’s Blog Stylespion.de oder direkt über den Twitter Account zum Projekt: @soniciceland

Eine Stunde mit Aperture 3

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Wie wohl die Meisten schon wissen, ist Aperture 3 vorgestern veröffentlicht worden. Neue Funktionen, schneller und einfach besser soll es sein. Chase Jarvis bewirbt es, ebenso wie Joe McNally. Beides keine kleinen Fische, wie man so schön sagt.

Schon ein mal habe ich über die Wahl zwischen Lightroom und Aperture nachgedacht. Die Entscheidung fiel dann letzten Endes auf Lightroom. Trotzdem mochte ich Aperture schon immer sehr gerne, fing ich doch mal irgendwann damit alles an. Dementsprechend erfreut war ich über die Vorstellung der dritten Version von Aperture. Sie kam für mich vor allem sehr überraschend.
Größter Kritikpunkt für mich war immer die Geschwindigkeit von Aperture und die mangelnde selektive Bearbeitung mit Brushes. In beidem war Lightroom einfach besser, bzw bot die Möglichkeit überhaupt richitg an.

Aperture 3 soll nun um einiges flotter geworden sein, sagt Apple. Und neue Funktionen wie die Brushes bringt es auch mit. Tolle Videos von Profis wie Chase Jarvis zeigt Apple auch in gewohnt toller Manier. Mich hat es überzeugt und ich war wieder Feuer und Flamme für die Software aus dem Hause Apple. (more…)

Das Potenzial der Canon DSLR-Kameras in der Filmproduktion

Philip Bloom, Filmemacher, wurde von Lucasfilm beauftragt das Potenzial der Canon DSLR’s im Hinblick auf die professionelle Filmproduktion auszureizen. Und das Ergebnis sieht fantastisch aus. Ausschliesslich mit der EOS 5D Mk II und der EOS 7D aufgenommen. Wow.

Dazu muss man sagen, dass die Kamera alleine ja nicht reicht. Wenn man sich seinen Blogpost mit den Making-Of Bildern ansieht, wird ganz schnell klar, dass da noch einiges mehr an Equipment nötig ist um zum Beispiel solche Kamerafahrten zu machen.

Ich bin jedenfalls sicher, da wird in Zukunft noch einiges atemberaubendes kommen.

via qxm.de

Gastartikel: Die Subjektive Meinung eines Canon-Shooters

martin_holznerDas ist ein Gastartikel von Martin Holzner. Nach seiner Portraitserie vor ein paar Monaten erzählt er heute was er als Hobbyfotograf mit Schwerpunkt Portraitfotografie über den Kampf zwischen Nikon und Canon denkt.

Die ewige Glaubensfrage ob Nikon oder Canon ist für manche schon so nervenaufreibend dass sie sie gar nicht mehr ansprechen, doch es gibt ein paar Punkte, welche gerade mich als Canonbesitzer immer wieder neidisch ins andere Lager gucken lassen.

Im Grunde gibt es zwei völlig unterschiedliche Prinzipien bei der Bedienung. Das Hauptmerkmal, nach welchem die meisten alleine beim Kauf einfach handeln werden, ist dabei wohl das schön Daumenrad bei Canon, welches sehr angenehm zu erreichen ist und das zumindest für Canonfotografen immer schmerzende Daumenrad bei Nikon. (more…)

Gastartikel: Ausbildung als Fotograf?

michael-41Das ist ein Gastartikel von Michael Kirchner, Fotograf aus Heidelberg der ein Fotostudio in Mannheim führt. Dort macht er Werbe- und Peoplefotos für Firmen, sowie Beauty- und Aktfotos für Privatpersonen.

Seit der Änderung der Handwerksordnung im Jahr 2004 ist der Fotograf ein sogenannter zulassungsfreier Beruf, man muss also keine Ausbildung vorweisen, um als Fotograf arbeiten zu können.

Daher stellt sich häufig die Frage, ob eine Fotografenausbildung heutzutage immer noch sinnvoll ist, oder ob sich der junge Mensch die erforderlichen Fähigkeiten nicht lieber selber beibringen sollte.

Auf der einen Seite ist zu sagen, dass man während einer Fotografenausbildung erheblich mehr lernt, als zu fotografieren. Der Fotografenberuf beinhaltet nur zu einem geringen Teil das Fotografieren selber. Darüber hinaus muss man sich mit Kundenakquise, Werbung, Buchführung, Organisation und vielen weiteren Dingen beschäftigen.

Wie wird ein Fotostudio geführt? Wie kommt man an Kunden? Wie geht man mit Kunden um? All diese Dinge kann man auf verschiedene Weise lernen. Als junger Mensch nach der Schule eine Ausbildung als Fotograf anzufangen, kann ein guter Weg sein, sofern man in einen guten Betrieb kommt, in dem man von seinem Ausbilder die Fertigkeiten lernt, die man braucht, wenn man sich später selbständig machen möchte oder als Fotograf in einem Betrieb arbeiten möchte. Daher ist es wichtig, wie der Ausbildungsbetrieb geführt wird und ob man den Eindruck hat, das man sich dort wirklich um die Auszubildenden kümmert. (more…)

Fotograf Markus Schwarze im Interview zu seinem Fotoprojekt “Picture of the Day”

Durch den Pool der visuelleGedanken Flickr Gruppe stolperte ich in letzte Zeit immer und immer wieder über die Portraits von Markus Schwarze.

markus_schwarzeDann schaute ich mal genauer nach wer Markus ist und was er da macht. Es stellte sich heraus, dass Markus ein Fotoprojekt am Laufen hat, bei dem er jeden Tag ein Foto macht. Kurzerhand schrieb ich ihn an und fragte ihn ob er Lust hätte ein wenig über das Projekt zu sprechen. Ich stellte ihm ein paar Fragen, die ihr nun hier lesen könnt. Viel Spaß damit!

Martin Wolf: Hallo Markus, stell dich doch meinen Lesern erstmal kurz vor.
Markus Schwarze: Hallo Martin, erst einmal vielen Dank für die Einladung. So nun will ich mich mal vorstellen. Meine Name ist, wie schon geschrieben, Markus Schwarze. Ich bin mittlerweile 31 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter (5 und 7 Jahre). Hauptberuflich arbeite ich als Teamleiter (Softwareentwicklung) in einer großen Werbeagentur und kümmere mich dort um die Entwicklung von Projekten wie z.B. Onlinekonfiguratoren, Online-plattformen. Das arbeiten bringt mir dort sehr viel Spaß, hat aber auch eine Kehrseite. Ich bin ein Mensch der gerne sieht was er gemacht hat,  was in meiner normalen Tätigkeit als Softwareentwickler nicht immer möglich ist. Zur Fotografie kam ich mit etwa 12 Jahren, als ich das erste mal die Kamera von meinem Vater (Canon AT-1) in der Hand hatte. Ich sollte ein Foto von meinem Vater und meiner Mutter machen. Der Urlaub war für mein Vater gegessen, da ich die restlichen 2 1/2 Wochen mit der Kamera rumhantiert habe. Leider hat sich das nach dem Urlaub, als wir die Bilder vom Entwickler abgeholt haben, als Fehler herausgestellt – es waren nicht viele Bilder dabei die “fürs Familienalbum” taugten. Das sollte sich aber schnell ändern. Mein Vater hat mir die Kamera überlassen und sich selber eine neue (keine Ahnung mehr welche) gekauft.

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Was ich als sehr hilfreich fand, war das mir mein Vater ein Objektiv gekauft hat – eine 50mm Festbrennweite. Ich habe bis vor 2 Jahren immer noch Analog fotografiert, nicht weil ich ein Gegner von Digitalem-Zeug bin, sondern weil ich Angst hatte, das die gemachten Bilder auf der Festplatte verschwinden. Für mich ist die Fotografie eine art Dokumentation. Ob diese nun “künstlich” (Fineart, bzw. viel EBV) oder wirklich realistisch ist, spielt dabei für mich keine Rolle. Ich bin nun vor 2 Jahren auf eine Digitale Spiegelreflex umgestiegen – die Canon EOS 450D. Die Kamera ist wirklich nicht schlecht. Ich habe jedoch relativ schnell (2 Monate) gemerkt, das die 450D nicht reicht. Ich habe mich relativ schnell für die Vollformatkamera EOS 5D entschieden. Diese Kamera bietet einfach alles, was ich zum fotografieren brauche – nicht mehr und nicht weniger.

(more…)

Hochformat, Querformat oder was anderes?

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Heute mal eine simple Umfrage. Es soll um das Bildformat gehen, in dem ihr am liebsten aufnehmt oder das ihr intuitiv am häufigsten nutzt.

Mir ist natürlich klar, dass wahrscheinlich jeder von euch je nach Motiv entweder das Hoch- oder das Querformat oder vielleicht auch das Quadrat- oder das krasse 16:9-Format, nutzt . Und dennoch glaube ich, dass viele eine Präferenz haben und lieber zu dem Einen statt zum Anderen greifen.

Ich selbst mag spiele oft in der Nachbearbeitung mit den Formaten herum. Schneide gerne mal ein 16:9 oder sogar 16:7 Kinoformat aus oder teste ein 1:1 Format. Beim Fotografieren selber versuche ich eigentlich immer das Motiv in allen möglichen Formaten aufzunehmen. Und doch fällt mir auf, dass ich gerne zum Hochformat in der Landschaft greife, was wohl eher ungewöhnlich erscheint.

Jetzt seid ihr dran. Ich bin gespannt welches Format ihr präferiert.

Da mein obiges Beispiel offenbar für Verwirrung sorgt: Es geht nicht um die Entscheidung wie das obige Foto besser ist. Es geht um eure generelle Präferenz beim Fotografieren. ;)

Wie man ein großartiger Fotograf wird, ein Buch.

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“Wie man ein großartiger Fotograf wird – Wegweiser in eine Fotopraxis mit Zukunft”
von Dr. Martina Mettner.

Ich las jetzt bereits auf Kwerfeldein (“Wenn jemand ein Buch über Fotografie lesen sollte, dann das.“) und Bildwerk3 (“Dieses Buch wird zu den Klassikern der thematischen Literatur über Fotografie zählen.”) über das Buch und sprach kurz mit Kai darüber, der es schon gelesen hat. Und alle empfehlen es. Da kann ich natürlich nicht anders und habe es heute morgen auch bestellt.
Ich bin sehr gespannt, da es anders sein soll als viele andere Bücher zum Thema Fotografie. Nämlich ehrlich, nicht verschönend, aber hilfreich.

Ich erhoffe mir von dem Buch nicht, dass es mich zu einem großartigen Fotografen macht, ich erhoffe mir, dass es mir aufzeigt wo ich stehe und welche Möglichkeiten ich realistisch habe etwas zu erreichen.

Noch ein paar kurze Fakten:

Seiten: 132 (90 Abbildungen in Schwarzweiß & Farbe)
Preis: 29,80 €

Hat von euch schon jemand das Buch? Wie findet ihr es?

Hier geht’s zur Buchseite.

Ein paar Fotos aus dem verschneiten Hamburg

Nachdem ganz Hamburg unter einer Eisschicht liegt, kam gestern noch mal eine Fuhre Schnee dazu. Meine Freundin und ich nutzten das schöne Winterwetter für einen Spaziergang im Stadtpark. Die Kamera war natürlich mit dabei. Hier ein paar Eindrücke.

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Chase Jarvis LIVE Broadcast, Morgen!

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Diese Nachricht ist so unglaublich cool, dass ich sie erst gar nicht glauben konnte. Morgen, Freitag, 29.01.2010, wird Chase Jarvis ein komplettes Fotoshooting live übertragen. Vom Setaufbau über das eigentliche Shooting bis hin zu Cocktails, Interviews, und mehr.
Das ganze wird, Änderungen vorbehalten, von 19 – 03 Uhr unserer Zeit stattfinden, wenn ich mich nicht verrechnet habe. (**all times are Pacific Standard Time, Seattle (GMT -8))

Chase schreibt in seinem Blogpost, der gerade erschien, dass es ein Experiment ist und noch absolute beta. Es handelt sich bei dem Shoot nicht um einen wirklichen Kunden, sondern um ein eigenes Projekt.

Neben dem Livevideo wird es auch einen Chat geben und ihr könnt über Twitter mit dem Hashtag #cjlive Fragen stellen.

Ich wünschte mich schon so unglaublich oft, mal bei einem professionellen Photoshooting dabei zu sein. Das hier ist zwar “nur” online, aber trotzdem eine großartige Möglichkeit alles in sich aufzusaugen.
Leider werde ich es wohl nicht sehen können. :(

Falls irgendjemand glaubt er könne das auf irgendeine Art und Weise mitschneiden und mir zukommen lassen, wäre das so unglaublich genial.
Ich hoffe allerdings auch darauf, dass die Crew von Chase genau das tun wird und alles noch mal im Podcast landet.

Solltet ihr es euch irgendwie einrichten können. Schaut es euch an, stellt Fragen, saugt alles in euch auf und berichtet gerne darüber hier in den Kommentaren.

Viel Spaß!

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