Die Entwicklungsstufen eines Fotografen

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Diesen Graphen habe ich eben bei Twitter dank @derkarawane entdeckt. Das ist natürlich etwas überspitzt dargestellt und ist an manchen Stellen echt zum Lachen: „The HDR hole“ oder „Dammit, I suck“. Und doch steckt, wie so oft, ein wahrer Kern in der ganzen Sache und jeder findet sicher die eine oder andere Gemeinsamkeit mit der eigenen Entwicklung.

(via robertbenson.com)

David Hobby, Zack Arias und Joey L.

Das Video ist schon ein paar Tage, mir aber gerade erst in die Finger gekommen.

Auf dem diesejährigen Gulf Photo Plus Event gab es eine Art Wettbewerb zwischen David Hobby, Zack Arias und Joey L. Das ganze nennt sich Shootout.
Jeder musste innerhalb einer vorgegeben Zeit vor Publikum zwei Models fotografieren und das Bild bearbeiten. Jedem standen dazu eine Reihe von Lichtformern und Blitzen zur Verfügung. Das ganze war kein ernster Wettbewerb sondern ein großer Spaß für die Fotografen sowie das Publikum. Schön, die Jungs mal so zu sehen. Joe McNally ist übrigens auch da.

Ich mag die Idee, „Shootout“, sehr gerne und könnte mir vorstellen, dass man das in abgewandelten Formen auch so privat toll einsetzen könnte. Auf Fototouren mit mehreren Leuten oder so.

The gulf photo plus 2010 shoot-out from gulf photo plus on Vimeo.

Fotoblog: Berlin

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Canon EOS 5D · 50mm · f/9,0 · 1/2500 sek · ISO 800

Heute gibt es noch ein weiteres Foto aus Berlin. Es ist vom Dom aus geschossen. Eigentlich nichts besonders und doch mag ich es irgendwie.
Ich habe versucht eine Art analogen Filmeffekt, bzw einfach eine Alterung des Fotos oder sowas Ähnliches zu erzeugen und habe daher auch die Sensorflecken gelassen. Ãœberlegte sogar nachträglich noch ein paar mehr hinzuzufügen. Ich finde sie passen hier einfach zum Stil.

Die Bearbeitung habe ich wieder komplett in Lightroom gemacht. LR bietet einfach unglaublich viele tolle Möglichkeiten, die den Griff zu Photoshop oft nicht nötig machen: Selektive Bearbeitung, Teiltonung, Verlaufsfilter, etc.

Mal eine Nacht drüber schlafen.

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Jeder von euch kennt das wahrscheinlich. Man fängt irgendwann am Abend an ein Foto zu bearbeiten. Die Stunden ziehen ins Land und irgendwann ist es spät in der Nacht.

Man schaut auf das Foto, klickt Änderungen weg und wieder hin und wieder weg und wieder hin. Aber irgendwie weiß man auch nicht mehr so recht was denn nun eigentlich besser ist.
Die andere Variante ist, dass man spät in der Nacht endlich komplett zufrieden ist mit seinem Werk und es am Liebsten sofort ins Netz stellen möchte.

Hier ist nun der Zeitpunkt gekommen an dem ihr Photoshop, oder was auch immer, schliessen und ins Bett gehen solltet. Einfach mal eine Nacht oder auch zwei drüber schlafen und dann wieder anschauen. Meistens entdeckt man dann noch Fehler und kann sich auch wieder viel besser eine Meinung zum eigenen Bild machen, da man sich etwas distanziert hat und nicht mehr im Bearbeitungsrausch ist.

Probiert es mal aus. Ich weiß, es ist meistens nicht leicht ein vermeintlich fertiges Foto noch zurück zu halten. Man möchte es schliesslich zeigen und Feedback bekommen. Aber oft lohnt sich das Warten.

Aber Vorsicht, übertreibt es auch nicht. Man wird immer wieder, auch nach fünfmaligen Wiederanschauen noch Fehler finden oder Ideen haben, wie man es anders machen könnte. Nach einer oder zwei Ãœberdenkensphasen sollte man das Foto dann auch zeigen, sonst läuft man nur Gefahr das Foto kaputt zu ändern.

Flickrlicious aus der visuelleGedanken.de-Gruppe

Wieder mal sind einige schöne Fotos zusammen gekommen. Der Schwerpunkt liegt diesmal ungewollt auf Landschaften. Viel Spaß!

Grassland 4

Alps & Switzerland

Blue.

BLUE MOUNTAINS

Princess

On the way...

fisher boats in sheringham

we once were giants

Kaffeelust

Flowers

Fotoblog: Remembrance

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Canon EOS 5D · 50mm · f/4,0 · 1/1600 sek · ISO 100

Hier also wie versprochen was aus Berlin. Gemacht habe ich das Foto während der Tour mit Ralf. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, ist das ein Teil des Holocaust Mahnmals.
Die ganze Anlage ist irgendwie beeindruckend, interessant, bedrückend und vor allem unglaublich schwierig zu fotografieren. Man läuft ständig zwischen den Säulen und Klötzen rum und versucht aus den unterschiedlichsten Winkeln Aufnahmen zu machen, spielt mit der Schärfe, bringt Himmel mit aufs Bild, aber irgendwie ist es alles nicht das Richtige. Ich war zu dem mal wieder nur mit meiner 50mm Festbrennweite ausgerüstet, was die ganze Sache nicht unbedingt einfacher gemacht hat. Und doch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Ich finde das Foto wirkt irgendwie bedrohlich und mächtig, zeigt aber auch etwas positives was langsam hinter den mächtigen Betonbausteinen hervor kommt.
Wie ich es auch drehe, es ist immer schief. Verzerrung. Ich habe mich aber letztendlich bewusst dazu entschieden die Säule im Vordergrund etwas ins Bild kippen zu lassen um die Bedrohlichkeit noch etwas hervor zu heben.

Bearbeitung hat komplett in Lightroom statt gefunden.

Fotografen: The DuckDuck Collective

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The DuckDuck Collective ist ein Zusammenschluss von den drei Fotografen und Filmmachern John Carl, Ally Powell und Matt Addington.

Neben einem Portfolio haben die drei noch einen Blog voller Fotos, der sehr zu empfehlen ist, und einen Videopodcast am Start, der gerade erst anlief. Dort erzählen die drei in ganz lockerer Atmosphäre ein bisschen was über ihren Job, über Fotos, zeigen die Bearbeitung oder beantworten einfach nur eingesandte Fragen. Alles auf eine sehr sympathisch Art.

Die Fotos und Video der drei sind großartig und sprühen gerade zu vor Lebensfreude. Sie erinnern vom Stil her ein bisschen an Nick Onken, den ich hier auch schon mal vorstellte. Daraus machen DuckDuck Collective allerdings auch kein Geheimnis, sondern erzählen offen von ihrer Bewunderung. Das finde ich gut.

Also noch mal alles zusammengefasst, damit ihr nichts verpasst:

DuckDuck Collective Portfolio
Blog
Podcast

Zum Abschluss noch das erste Video des Podcasts:

(via better taste than sorry)

re:publica Rückblick

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Die re:publica ist nun schon wieder ein paar Tage her und Erfahrungsberichte hat man schon an jeder Ecke im Netz gesehen. Ich möchte euch also mit Gelaber über die Vorträge verschonen. Trotzdem ein paar – verspätete – Worte zu der gesamten Woche in Berlin.

Berlin. Montag kamen wir gegen Mittag an, bezogen unser Hostel und waren dann noch den ganzen Tag unterwegs. Abends hatten wir sogar kurz das Vergnügen den Jojo persönlich kennen zu lernen. Außerdem führte uns ein Berliner, dessen Name ich vergessen habe :/, ein wenig von Bar zu Bar.

Ich war vor einigen Jahren schon mal in Berlin, kannte also die typische Touristenorte schon. Trotzdem bin ich sie Dienstag zusammen mit Ralf und Jerry noch mal abgelaufen um ein paar Fotos zu schiessen. Es war mir ein Vergnügen die beiden kennen zu lernen. Danke für den super Tag und für’s aus dem Bett werfen, Ralf. Und das meine ich ernst, es hat sich gelohnt. ;)
Am späten Nachmittag trafen wir dann noch Steffen. War super, ihn mal kennen zu lernen, auch wenn es nur ein kurzes Treffen war.

Mittwoch ging dann also die re:publica los und damit auch das Aufeinandertreffen aller Internetmenschen. Die nächsten drei Tage traf ich dann also unter Anderem folgende Menschen: Jan, Marcel, Leopold, Markus, Jakob, Christoph, Marcel, Malte, Sara, Paulchen, Lisa, Johannes, Julia und noch einige mehr.

Mittwoch Abend wurde es etwas länger und damit ging der Donnerstag erst später los und endete auch relativ früh nach der letzten Session.

Freitag waren dann irgendwie alle etwas geschafft und ich hatte wirklich genug vom Gelaber über Social Media. Geplagt von der Aschewolke saßen einige in Berlin fest und wir bangten um unsere Sitzplätze im ICE. Was sich allerdings als völlig unnötig herausstellte. Gemütlich ging es also gegen 20 Uhr wieder zurück in die schöne Hansestadt.

Fazit

Es war eine super Woche mit tollen Leuten, die man hoffentlich bald wieder trifft. Die ganzen Berliner und der eine Stuttgarter kamen mir alle seltsam vertraut vor. Vielleicht sind Internetbekanntschaften doch gar nicht so unpersönlich, wie manche vielleicht behaupten.
Achja, Hamburg > Berlin. :D

Ich freue mich auf das nächste Treffen!

Ein paar mehr Fotos wird es auch noch geben, auch wenn ich schon mal sagen kann, dass keine Knüller dabei sind. Bitte noch ein wenig Geduld.

Leica Kompaktkamera LEICA V-LUX 20

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Die Katze ist aus dem Sack. Leica hat heute auf Facebook eine neue Kompaktkamera präsentiert: Die LEICA V-LUX 20.

Ein paar Fakten:

  • 14,5-Megapixel-Sensor
  • 12fach-Zoom-Objektiv mit Brennweitenspanne von 25 – 300 mm
  • Integrierte Bildstabilisation
  • GPS
  • 720p-HD-Video-Funktion

Leider konnte ich noch keinen Preis heraus finden. Da bin ich echt tierisch gespannt. Ich beginne nämlich gerade damit so oft es geht meine 5D dabei zu haben. Aber eine Kamera in der Größe dieser Leica wäre ideal, aber leider hat sie keinen Sucher. Mal abwarten.

Mehr Infos zu Kamera und weitere Bilder gibt es hier:

UPDATE

Es stellt sich gerade in den Kommentaren heraus, dass die Kamera baugleich mit der Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist. Sehr interessant und noch viel interessanter, wenn man irgendwann den Preisunterschied zu sehen bekommt. Ich bin gespannt, was man für den Namen und das Logo drauflegen muss.
Die Lumix ist übrigens auch schon mal in mein Sichtfeld gerückt.

Carolin Biedermann: Impressions of Hamburg

Heute sind wir mal wieder total lokal und bleiben in Hamburg.

Vergangene Woche bekam ich eine E-Mail von Carolin, die mir von ihrem Video über Hamburg erzählte, dass sie für die Uni gemacht hat. Ich konnte es erst jetzt anschauen und ich muss sagen, es gefällt mir. Gefilmt hat sie mit einer Canon 7D und einer Canon HV40.

Hier und da ist es vielleicht noch nicht ganz rund, aber dafür gibt es auch echt pfiffige Ideen im Video.