Hans van der Meer: Europäische Fussballplätze

Passend zur gerade laufenden Fussball Weltmeisterschaft, wies mich vor ein paar Tagen Christoph auf diese unglaublich gute Photoserie hin.

Der Niederländer Hans van der Meer hat 137 Fussballplätze in Europa photographiert. Und zwar nicht die großen Stadien, sondern die kleinen, lokalen Plätze mit ihrem Umfeld und natürlich auch den Spielern. Ich finde die Idee unglaublich gut und die Umsetzung lässt an nichts mangeln. Es macht einfach Spaß sich durch zu klicken und die Geschichten, die in jedem Bild stecken, zu entdecken.

Wahrscheinlich ist es für jemanden wie mich, der jahrelang auf solchen Plätzen in kleinen Dörfern spielte, doppelt interessant.
Die Serie gibt es auch als Buch und ich überlege ernsthaft es mir zu kaufen.

Ich wünsche viel Spaß beim Anschauen und Geschichten entdecken!

Das könnt ihr euch schenken!

Wie ihr ja hier meist lesen könnt, bekomme ich hier und da mal eine DVD zugeschickt oder Ähnliches. Ich schaue da auch immer sehr gerne rein, merke aber selbst, dass mir meist die Zeit fehlt, oder ich mir die Zeit dafür nicht nehme, sie wirklich in Ruhe durch zu schauen und zu nutzen. Oder teilweise kenne ich die Sachen schon oder habe es einfach alles irgendwann durch geschaut.

Und dann wäre es ja doof, wenn so gutes Lehrmaterial hier einfach versauert und deshalb möchte ich heute gerne zwei DVD’s an die Community weiter geben. Es handelt sich dabei um die, hier auch schon verloste, FOTOGRAFIE Workshop-DVD von PSD-Tutorials.de und die brandneue Special Light DVD von Krolop-Gerst.

Um die Chance auf einer der DVD’s zu haben, schreibt ihr einfach einen Kommentar in dem ihr erwähnt welche der beiden ihr möchtet. Jeder darf nur einen Kommentar schreiben. Wer doppelt postet, ist leider raus aus dem Rennen. Ihr müsst euch also für eine entscheiden.

Denkt bitte daran eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, sonst kann ich leider keinen Kontakt mit euch aufnehmen und jemand anders bekommt die DVD.

Kommentareinsendeschluss ist Mittwoch, 23.06.2010, 23:59 Uhr. Viel Glück!

Meine bisherigen Lieblingsfeatures von Lightroom 3

Ich rede ein mal was davon, dass ich auch in Photoshop gerne selektiv arbeite. Da meine ich natürlich Lightroom. In Photoshop ist das ja sowieso an der Tagesordnung.

Gastartikel: “Tonal Contrast Filter” in PS selbst gemacht

Dies ist ein Gastartikel von Felix Meyer. Er ist 21 Jahre alt und studiert Wirtschaftsingenieurwesen in Chemnitz. In seiner Freizeit fotografiert er überwiegend Landschaft, Natur, Architektur und urbane Motive.
Ihr findet ihn hier im Netz: Blog, Flickr, Twitter, Facebook

Nachdem ich vor kurzem twitterte, dass ich gern einmal bei einem großen Blog einen Gastartikel schreiben würde, kam Martin auf mich zu und bot mir einen an.

Heute ist es so weit. Es geht um einen kleinen Photoshop-Trick um den Kontrast der mittleren Tonwerte in einem Foto zu erhöhen.

Bei diesem Foto hier ist diese Technik sehr von Nutzen, um die Details (des Gebäudes) herauszuarbeiten. Die Veränderungen durch die Bearbeitung sehen dann so aus:

Vorher

Nachher

Dabei wirkt das ganze Foto danach etwas klarer und schärfer. Bis vor kurzem nutzte ich dafür noch den „Tonal Contrast Filter“ aus dem „Color Efex 3“ Paket von NIK. Doch ich wollte schon lang einmal wissen, ob man es auch mit Photoshop Bordmitteln hinbekommt.
Und es ist eigentlich ganz einfach. Ich nutze dafür den „Tiefen/Lichter“ Dialog, Den ich zuvor noch nie benutzt habe. Ihr findet ihn hier:

Im nun erscheinenden Fenster müssen die Werte dann wie folgt eingestellt werden:

Ich denke, bzw. hoffe, dass es bei jeder Photoshop-Version die gleichen Ergebnisse bringt. Bei dem einen oder anderen Motiv muss man vielleicht noch einmal an dem einen oder anderen Regler drehen. Aber für die meisten Motive könnt ihr diese Werte verwenden und mit einem Klick auf „Als Standart Speichern“ für weiter Fotos speichern.

Ja. Das warʻs dann auch schon.

Photowettbewerb “100 x Schlaaand!”

Alle wissen es: Es ist Fussballzeit. Die Weltmeisterschaft spaltet wohl die Menschen in zwei Lager. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Auf jeden Fall macht das Fussballfieber auch vor uns Photographen nicht halt. Und so hat der Stilpirat Steffen eine wunderbare Idee gehabt und den Wettbewerb “100x Schlaaand” ins Leben gerufen.

Erstmal ist es ein ganz normaler Photowettbewerb. Man sendet (leider nur) ein Photo passend zum Thema Weltmeisterschaft ein und hofft, die zehnköpfie Jury damit beeindrucken und berühren zu können. Denn gesucht sind nicht zwingend fotografische Meisterleistungen, sondern Momente.

Die Jury besteht übrigens aus den geschätzten Kollegen Steffen Böttcher, Steffen Göhtling, Manfred Huszar, Martin Neuhof, Ralf-Jürgen Stilz, Patrick Ludolph, Stefan Groenveld, Stefan Kohrs, Christoph Boecken und Ronny Ritschel.

Und jetzt wird’s interessant. Am Ende werden 100 Photos unter den Einsendungen ausgewählt und in einem 283 x 371 mm großen Buch zusammengefasst, das wiederum der Gewinn für die zehn schönsten Einsendungen sein wird. Na wenn das mal kein Ansporn ist.

Steffen arbeitet derzeit auch daran, dass Buch nachher für alle anderen zu einem erschwinglichen Preis anbieten zu können.

Alle Fotos können während der WM schon hier inklusive ihrer Bewertungen angesehen werden: http://www.schlaaand.net
Die Website wird jeden Tag aktualisiert, so kann man schon mal einen guten Überblick über die anderen Photos bekommen und vielleicht auch etwas Inspiration suchen.

Euer Photo sendet ihr bitte per Mail an 100x@schlaaand.net und erzählt ein paar Worte zum Photo. Wo, bei welchem Spiel und mit welcher Kamera ist es entstanden? Sendet es bitte auch gleich in einer für Druck ausreichenden Größe ein.
Einsendeschluss ist übrigens ein Tag nach dem Finale.

Es wäre super, wenn ihr die Idee weiter tragt, euren Freunden davon erzählt, darüber bloggt oder was euch sonst noch so einfällt, damit wir nachher ein tolles Buch mit stimmungsvollen Momenten erschaffen können. Das Logo gibt es hier zum Download.

Ich werde mir die nächsten Tage mal Gedanken machen und auf jeden Fall ein Photo einsenden.

Wenn ihr noch weitere Fragen habt, nur zu. Entweder hier oder direkt drüben bei Steffen.

chasejarvisLIVE im Gespräch mit Zack Arias

Viele von euch haben sicher mitbekommen, dass letzte Woche mal wieder eine Liveübertragung aus dem Studio von Chase Jarvis stattgefunden hat. Diesmal hat sich Chase zwei Stunden mit Zack Arias zusammen gesetzt und einfach über Photographie geplaudert.

Ich wollte mir das live ansehen, da ich davon ausging, dass es wie die Male zuvor keinen Mitschnitt geben wird. Leider funktionierte bei mir das Video nicht, weshalb das dann alles nur halb so cool war und ich frühzeitig ausstellte.

Eben gerade bin ich über die Aufnahme des Gesprächs gestolpert. Zwei Stunden. Auf YouTube. Ton und Video. Chase Jarvis und Zack Arias. Ich werde mir das alles noch mal in Ruhe anschauen.

Da ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der auf einen Mitschnitt hoffte, wollte ich euch das gerne mitteilen. ;)

1 Abend. 57 Photos.

Am gestrigen Abend wurde gefeiert, nämlich die Wohnungseinweihung bei Jan und gleichzeitig Geburtstag von Marcel. War eine super Party und das halbe Internet war vertreten. Jedenfalls kam es einem so vor.

Ich habe nette Gespräche geführt, Wein getrunken und fleißig fotografiert. Sogar analog mit einer Diana F+ mit Instant-Back von Markus, was mir echt Spaß gemacht hat. Vielleicht teste ich doch in Zukunft noch mal die analoge Photographie. Es reizt mich wirklich.
Jetzt aber zu den Photos, viel Spaß!

Nightwalk, die Photos

Wie gestern schon angekündigt, gibt es heute meine fertigen Photos. Manches finde ich wirklich gut, anderes nur so halb. Zu 100% zufrieden bin ich allerdings mit keinem. Macht euch mal ein Bild und sagt mir eure Meinung. Freue mich auf ehrliches und konstruktives Feedback.

Ich merke auch gerade mal wieder, dass einige Photos in dieser Größe einfach nicht wirken, bzw zu dunkel werden. Deswegen bin ich dafür, dass ihr euch alle größere Monitore kauft und ich dann ein neues Design mache mit viel Platz für große Photos. Deal?

Achtung Auto!

Gestern Abend gegen 21 Uhr traf ich mich mit Flo, Rolf, Tien und Pablo zu einem nächtlichen Photowalk.
Der Plan war mal ein bisschen Hamburg bei Nacht mit der Kamera zu erkunden.

Das ganze hat viel Spaß gemacht, ich habe das erste Mal bewusst light trails fotografiert, meist vollkommen im manuellen Modus fotografiert und dadurch wieder einiges dazu gelernt.

Die Photos sind in Lightroom importiert, durchgeschaut und die Auswahl, die ich bearbeiten will, steht. Fertige Bilder wird es also wohl morgen oder Sonntag geben. Heute nur ein kleines Photo zum Schmunzeln.

Ich wurde nämlich beinahe überfahren, da ich mich etwas unglücklich hinter ein paar Autos tief am Boden positioniert hatte und ein Auto in erhöhter Geschwindigkeit um die Ecke kam. Der Mann sagte mir noch, ich solle doch mal ein Warndreieck aufstellen. Als ich ihm, offenbar nicht ernsthaft genug, beipflichtete, betonte er nochmals, dass er das ernst meine.

Oftmals muss man ein bisschen Mut mitbringen oder ein Risiko eingehen, um ein gutes und besonderes Photo zu schiessen. Aber natürlich sollte man die eigene Sicherheit auch immer Auge behalten. In meinem Fall war es allerdings wirklich nichts besonders gefährliches.

Habt ihr schon mal etwas für ein Photo riskiert und ist alles gut gegangen?

Behind the Scenes mit Joey L.

Ich habe die Dokumentation gerade erst gesehen und bin noch total beeindruckt und überwältigt. Joey L hat bei seinem Besuch der Mentawai nicht nur Photos gemacht, sondern auch eine Dokumentation gedreht.

Man lernt, was es wirklich bedeutet eine solche Reise auf sich zu nehmen und dass man nicht einfach da hin fährt und von den Menschen Photos macht. So funktioniert das nicht. Erst lernt man die Menschen und die Kultur kennen, man schliesst Freundschaft, und dann werden Photos gemacht. So können wirklich interessante, authentische Aufnahmen entstehen, die Geschichten erzählen und nicht nur einfache Fotografien sind. Das ist echte Dokumentar-Photographie.

Ich kann einfach nur meinen Hut ziehen und Joey Respekt zollen. Man muss auch immer mal bedenken, dass der Kerl noch recht jung ist. Anfang 20 oder so.

Das Video ist gute 16 Minuten lang und es lohnt sich sehr es anzuschauen. Also nehmt euch die Zeit.